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Autor Thema: ´Bugera V22 Innenleben  (Gelesen 53087 mal)

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Offline wiesl

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Re: ´Bugera V22 Innenleben
« Antwort #105 am: 14.04.2013 10:53 »
Der Schaltplan wurde Mit dem Programm EAGLE von CADSoft erstellt - das den meisten unter euch wohl bekannt sein dürfte.

Eagle Light kann man sich hier kostenlos dowloaden:
http://www.cadsoft.de/downloads/?language=de
Die Eagle-Datei zum Bugera V22 gibt's hier:
http://www.ampstation.de/media/Bugera_V22-Schematic.sch

Hallo,

Mir geht der Wert von VR1 (kOhm) beim BIAS Poti ab. Hat den jemand?
Oder anders herum: Welcher BIAS-Spannungsbereich kann eingestellt werden?

Danke.

Wiesl

Offline The Noise

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Re: ´Bugera V22 Innenleben
« Antwort #106 am: 18.07.2014 14:33 »
Hallo Zusammen,

auch ich bin nun seit fast 2 Jahren begeisterter Besitzer eines V22.
Leider fängt das Teil plötzlich an seltsame Geräusche von sich zu geben!
Es ist wie so'ne Art "Zischen" oder "helles Rauschen" im Hintergrund.
Der V22 ist mein erster Röhrenamp und ich weiss jetzt noch gar nicht, wie
es sich anhört, wenn eine Röhre ihren Geist aufgibt.
Nun bin ich eben nicht sicher, ob nun hier schon (!) ein Röhrenwechsel ansteht,
oder ob ich eher z.B. 'ne kalte Lötstelle, sprich Garantiefall habe.
Ich hab' mal versucht die seltsamen Klänge aufzunehmen....
Vielleicht hört einer von Euch erfahrenen Röhrenkennern schon gleich, an was es
liegen könnte? Das wäre echt super, weil ich grad nicht schlüssig bin,
ob ich auf Verdacht nun einen Satz Röhren finanzieren soll oder
den Amp besser gleich zum großen TH. schicke.
Dank' Euch für jeden Tip :-)
LG von
The Noise

Offline haebbe58

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Re: ´Bugera V22 Innenleben
« Antwort #107 am: 18.07.2014 16:20 »
Hi,

von mir auch noch was Grundsätzliches zum Behringer an sich:

es ist ja kein echter Schrott, den man hier bekommt. Immerhin kann so (fast) jedem Musiker der Einstieg in Röhrentechnik ermöglicht werden.

Früher (vor einigen Jahrzehnten) gab es das nicht. Fender und Konsorten waren für viele Leute unerschwinglich oder man mußte jahrelang drauf sparen. Und selbst bei den Top-Firmen waren z.T. haarsträubende Verarbeitungsmängel zu entdecken.

Und es gab auch Billig-Equipment, aber das war z.T wirklich echter Schrott und oft eine richtige Zumutung... vom Sound her und von der Verarbeitung her gesehen.

... das gilt übrigens ebenso für Gitarren, Bässe, Lautsprecher, PA-, Studio- und andere Musikelektronik.

Bedenkt man dann noch die heutige Kaufkraft, dann war es für Einsteiger noch nie so günstig wie heutzutage, einigermaßen anständiges Equipment für wenig Geld zu bekommen.

Und der letzte Schritt bis zur absoluten Spitzenqualität war immer besonders teuer, das ist bis heute so geblieben.

Zum Thema Behringer:

Behringer hat früher tatsächlich wirklich geniale Teile gebaut. Ich habe z.B. einige alte Schätzchen aus den 90ern immer noch im Einsatz. Die sind nach wie vor absolut verläßlich und klingen astrein.

Und auch heute gibt es immer wieder Highlights und Gehimtipps im aktuellen Programm. Und bei aller Kritik sollte man immer auch schauen, was es wir klich kostet.

Wenn man so oft von negative Erfahrungen liest, liegt das z.T. auch daran, das insgesamt so extrem viele Behringer-Geräte im Umlauf sind. Es gibt wohl weltweit keinen Hersteller, der in diesem Segmant präsenter ist. Und da ist es aufgrund der Verbreitung und der Wahrscheinlichkeit schon klar, dass negative Kritiken dieser Geräte öfters auftauchen.

Gruß
Häbbe
« Letzte Änderung: 18.07.2014 16:22 von haebbe58 »

Offline mc_guitar

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Re: ´Bugera V22 Innenleben
« Antwort #108 am: 18.07.2014 20:36 »
Hallo The Noise,

Das kann der MP3 nach zu Urteilen immer noch vieles sein.
Natürlich sind in so einem Combo die Röhren sehr großen Strapazen ausgesetzt. Die mechanischen Schwingungen, Vibrationen, Erschütterungen im Amp sind für die Systeme im Inneren der Röhre oft zu viel und über kurz oder lang beginnen gewisse Nebengeräusche.
Ich weiß jetzt nicht, ob der V22 einen Speaker Out hat, an dem man auch mal eine andere Box anschließen kann. Wenn dem so ist, also am besten mal eine andere Box dran und den Combo dann ohne den internen  Speaker betreiben. Dann gibt es keine Vibrationen und man kann mechanische Ursachen im Combo besser eingrenzen und auch Geräusche die Röhrensysteme im Inneren machen.
Leichtes  Abklopfen der einzelnen Röhren (z.B. mit einem Holzstöcken) fördert dann schnell die betreffende Röhre zu Tage.

Grüße Micha
Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher...(Albert Einstein)

Offline The Noise

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Re: ´Bugera V22 Innenleben
« Antwort #109 am: 19.07.2014 12:03 »
Hi Micha,

der V22 hängt bei mir tatsächlich an einer grossen Laney-4x12"-Box. Ergibt suuuper Bässe! Den internen Speaker lasse ich bisher zusätzlich mitlaufen. Guter Tip von Dir den internen Lautsprecher 'mal abzuhängen. Werd' ich probieren!
Ich vermute, wenn's von den Röhren kommt, werden es wohl eher die Endstufenröhren sein, oder?

Noch ne' Frage an alle die den V22 schon mal zerlegt haben:
Wie bekommt man den Schutzkäfig am schnellsten ab? Muss man zuerst die oberen Schrauben an der Case-Aussenseite lösen und
den ganzen Amp ausbauen oder kommt man innen an alle Käfigschrauben rann und kann quasi den Amp dann ohne Käfig
betreiben und die Röhren abklopfen?

Viele Grüße,
The Noise

Offline Fuss125

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Re: ´Bugera V22 Innenleben
« Antwort #110 am: 19.07.2014 12:37 »
Hallo,

Ich hatte vor kurzem ebenfalls nen V22 auf der Werkbank. Bei dem waren die Endstufenröhren leicht Mikrofonisch was bei höheren Pegeln zu Störgeräuschen geführt hat. Im Zuge dessen hat er einen kompletten Wechsel aller Röhren bekommen was klanglich eine deutliche Verbesserung gewesen ist.
Ich würde aufjedenfall mal die Röhren tauschen, alleine aus klanglichen Gründen. Denn die Bugera Kolben scheinen nicht das gelbe vom Ei zu sein. Zumindest ist das meine Erfahrung mit dem Amp. Ansonsten finde ich den Klanglich für den Preis völlig brauchbar. Wie Häbbe schon sagte, heutzutage bekommt man ganz schön viel Sound für verhältnismäßig wenig Geld.

Grüße
Christian

Offline The Noise

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Re: ´Bugera V22 Innenleben
« Antwort #111 am: 19.07.2014 17:32 »
Hi Christian,

ja, ist wohl doch der schnellste Test, ob die Störgeräusche von den Tubes kommen:
Einfach auswechseln und sehen was passiert. Falls es nicht besser wird, geht's notgedrungen auf die Reise
zur Garantiereparatur beim grossen T.

Was hast Du denn für Röhren eingebaut? Ein Sovtek EL84 Paar wie der grosse T empfiehlt oder die perfekt gematchten JJ von Tube-Town, welche netbear im Thread erwähnt? Und die Vorstufenkolben auch JJ-Electronic 12AX7 ECC83S?
Ich spiele eher selten clean und stehe voll auf crunchy und heavy Rocksounds....

Grüße,
Mathias
The Noise

Offline Fuss125

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Re: ´Bugera V22 Innenleben
« Antwort #112 am: 19.07.2014 23:00 »
Hallo Mathias,

ich habe dem Amp in Vor- und Endstufe JJ Röhren spendiert. War keine klangliche Entscheidung sondern in diesem Fall eher weil es die preiswerteste Lösung war. Vielleicht fährst du mit den TT 12AX7 aber besser weil die etwas mehr Gain haben wie JJ und vielleicht eher zu deinen Heavysound Vorstellungen passen. Aber das Klang ist wie immer Subjektiv zu beurteilen. Ich habe zwar andere Hersteller in der Vorstufe ausprobiert konnte aber mit meinem Gehör keine großen Unterschiede feststellen. Besagte TT12AX7 war aber nicht mit unter den Röhren die ich probiert habe.

Grüße
Christian

Stone

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Re: ´Bugera V22 Innenleben
« Antwort #113 am: 19.07.2014 23:15 »
Hi

Die JJ Röhren in den weißen Fassungen (Fender Style Chassis weiß) ergeben dieses Zischen - ich habe danach mal wochenlang gesucht. Passiert bei alten ausgeleierten Fassungen auch und sollte nach einigen Minuten, wenn sich die Pins der JJ gedehnt haben, eigentlich verschwinden.

Ist dies nicht der Fall, hilft nur der Versuch auf Tausch der Fassungen oder aber eben keine Röhren von JJ ...

Gruß, Stone

Offline The Noise

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Re: ´Bugera V22 Innenleben
« Antwort #114 am: 20.07.2014 12:40 »
Hey Stone,

das Du DA draufgekommen bist is' ja echt der Hammer!
Du meinst die 12AX7/ECC83S Vorstufenröhren, oder? 
Ja, mein Amp steht oben auf der Box und wird schon gut durchgerüttelt, da wir's auch
im Proberaum gerne etwa lauter haben....
Hm, dann ist das wohl ein Toleranzthema zwischen den Klemmen in der Fassung und
den Durchmessern der Röhrenpins. Oder ein Oxidschichtthema, weil unser Proberaum
in nem leicht muffigen Keller ist und der V22 eigentlich dauernd da unten steht.
Evtl. reicht es, wenn ich einfach die Kontakte mal sauber mache...?

Jedenfalls Danke für Deinen Hinweis und's reinhören in mein Soundfile!

Grüße,
Mathias
The Noise 

 

Stone

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Re: ´Bugera V22 Innenleben
« Antwort #115 am: 20.07.2014 13:30 »
Hi

In erster Linie betrifft es die Endröhren; ich würde es aber generell nicht ausschließen, obwohl ich es bei JJ Vorstufen noch nie bewusst ausgemacht habe.

Gruß, Stone

Offline Patrick131184

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Re:´Bugera V22 Innenleben
« Antwort #116 am: 23.04.2015 12:55 »
Hallo,
Danke für die tolle Sucharbeit.

In der Tat habe ich bei meinem V22, an dem Coolaudio chip die Widerstände an den benannten Anschlüssen (V1000/Pin 5,6,7,8)  entfernt und einen HEX Umschalter an die 4 Pins gelötet.

Das ist als Röhrenbastler nicht so einfach, da die Leiterbahnen EXTREM dicht aneinander sind.

Hat allerdings geklappt.

Dann ist es möglich die 16 Effekte des Chips durch zu schalten und neben Chrus, Flanger, etc, hat man auch weitere Hallprogramme .


Gruß

Sorry das ich eine so alte Antwort zitiere, aber wird der HEX Schalter so angeschlossen?
Ich bin leider ein Neuling in Sachen Eletrotechnik, deswegen frage ich lieber einmal mehr nach ;)

Edit meint: Die Wiederstände datürlich vorher entfernen.

Offline carlitz

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Re: ´Bugera V22 Innenleben
« Antwort #117 am: 24.04.2015 11:38 »
Hallo,

lade Dir von der Cool Audio Seite das Datenblatt des V1000 Chips.

Dort kannst Du sehen, wie der Schalter anzuschliessen ist.

Aus meinem Gedächtnis weiß ich das auch nicht mehr.

Gruß
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Offline carlitz

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Re: ´Bugera V22 Innenleben
« Antwort #118 am: 24.04.2015 13:11 »
hier der Ausschnitt der klar zeigt, wie die Schalter anzuschliessen sind....
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Offline Patrick131184

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Re: ´Bugera V22 Innenleben
« Antwort #119 am: 24.04.2015 14:04 »
danke!