Servus,
jetzt hab ich doch tatsächlich ein Teilchen entdeckt, das genau die Ansprüche erfüllt,
die ich mir im Effektweg für Bodentreter bei voller Auspegelung der Vorstufe und damit folgend der Vollauspegelung des Send des Effektwegs vorstelle:
Und wie ich schon sagte: "vielleicht hilft G-Lab"
Es hilft mit dem Amp-Loop-Adapter:
http: //www.glab.com.pl/ala-1_en (Leerzeichen nach http)
Der erfüllt genau das, was man hier braucht:
Einpegelung des Signals für die Bodentreter und Auspegelung zum Erreichen des gewünschten Normalsignals (oder gar noch Boosten) und man hat noch nen Ground Lift für alle Fälle.
124,- kostet er derzeit.
Bei 59,- erfüllt der Signal-Adapter ohne Verkabelung und Ground-Lift den gleichen Zweck. Beide Geräte halten einiges an Singnalstärke aus.
Wer gleich das GSC-5 nimmt, braucht ihn mglw. nicht...oder doch...ja!
Aber dann kostet die Steuerung mit den Zusatzmodulen womöglich so viel wie zwei der Verstärker

.
(hab mich ein bisschen eingelesen...ganz toll, das Teil: mit dem Modul MPM-1 kann es wohl die 6 Funktionen des Gigmaster 30 schalten. Zudem ist es mit Zusatzmodul wohl in der Lage sowohl vor dem Verst. als auch im Effektweg die Bodentreter per Midi zu schalten und nimmt sie bei Nichtschaltung true-bypass-mäßig aus der Signalkette. Es ist hier ein weites Feld und wie gesagt für mich noch nicht ganz durchschaubar...es könnte sich für solvente Technik-Freaks und dennoch Puristen lohnen, sich damit eingehend zu beschäftigen. Es ist leider notwendig den Amp-Looper-Adapter oder Signal-Adapter im Effektweg des Gigmnaster30 zusätzlich zu verwenden, da das GSC-5 keine integrierte Lautstärkeanpassung...insbesondere notwendige Aufholung bietet).
Eine Oberflächenmodifikation des Gigmaster 30 ist u.a.:
Man könnte die stärkste Vorstufenröhre von Dirk (als V1-Version) verwenden um dadurch bei Erzeugung des Crunch über den Cleanmodus in Gain-Boost-Einstellung noch mehr Zerr-Flexibilität zu erreichen.
M.E. stört die gute Auflösung der Röhre den High-Gain-Charakter im High-Gain-Modus nicht unbedingt, da die etwas dunklere Eigenschaft der EL-84-Endstufe und der grundsätzlich eher cremige Grundcharakter der ENGL-Verzerrung dies imho kompensieren werden...ausprobieren!
Die Nutzung der integrierten Serienschaltung des Gigmaster 30 von 2x8-Ohm-LS, die wohl auch auf die VOX-traditionelle Nutzung von 2x8-Ohm-Bulldogs in Serie hinzielt, kann wegen sanfter Mittisierung hier nur förderlich sein.
Clean wäre mit Dirks gut auflösender Vorstufenröhre leistungsstark für die Ansteuerung der Endstufe und auch klanglich gut bedient.
Für mich wäre das zunächst die vorläufige Lösung nach meinem Geschmack einen gut nutzbar schaltbaren "Dreikanäler" aus dem Gigmaster 30 zu machen.
(Eine andere Gestaltung wäre der Einsatz einer schwächeren Röhre (evtl. TT12AT7 und noch gut auflösend) als bisher drinne. Da wäre es den Versuch wert, das Crunch über den High-Gain-Modus zu erzeugen und High Gain dann über den Gain-Boost-Schalter...viele Wege führen mglw. nach Rom.)
(Ich testete übrigens mit einem Bulldog bei Zimmerlautstärke und fand das durchaus angenehm. Für mich ist der Bulldog für EL84 und auch für die sanfte Art der Verzerrung des Gigmaster prädestiniert...es bedarf hier keines Clones des 15W-Bulldogs, der sanftere Eigenschaften verspricht...und somit ergo: hier könnte man zwei 8 Ohm-Versionen an den vorgesehenen Buchsen in Serie einsetzen, ohne sich eine Kabelschaltung ausdenken zu müssen, um damit schließlich mit 2x15W-LS die Grenzen aller Komponenten auszureizen.
Als ser. Partner hab ich hier einen Tayden High Brit genommen, der als 50-Watter etwas abrundet und somit ein wunderbarer Partner des Bulldogs ist...wo der Bulldog mehr sticht schmiert der Tayden alla Greenback etwas mehr, bringt aber noch ein paar spitze Cheramikanteile und wegen der 50-Watt-Ausführung auch etwas mehr Bässe dazu.
Die Lautstärke der beiden ist auch ordentlich ausgewogen (der Great Brit sogar etwas lauter)...recht angenehme Kombi nach meinem Geschmack...sozusagen: wie geschmiert!
Ich gehe aber davon aus, dass bei Serienschaltung zweier Bulldogs ebenso gute Ergebnisse erzielt werden, da halt bei der Schaltung imho etwas mehr mildernde Mitten betont werden.
Ein Bulldog mit 15W scheint mir auch wesentlich direkter zu wirken als ein Tayden mit 50W.
Ich würde mich also eher auf einen zweiten Bulldog in Serienschaltung bei deren schöner Transparenz selbst bei höchstem High Gain freuen.
Getestet hab ich auch mit meiner modifizierten Strat, die bei aller Beibehaltung der Originalschaltung bei Zuschaltung eines Singlecoils zum Humbucker mittleren und durchaus genug höhenreichen Output gewährt.)
Wenn man alle Schaltfunktionen wirklich braucht, sehe ich Midi für angebracht.
Siehe auch Feder-Hall: der ist grundsätzlich ohne Schalter permanent an...das muss bei aktiviertem Regler aber nicht immer unbedingt sein...also sollte der auch oftmals völlig aus dem Signalweg geschaltet sein....auch das muss geschaltet werden.
Schlecht ist er dennoch nicht für manche Anwendungen...also muss er auch gelegentlich wieder rein...mit all den anderen Schaltfunktionen des Gigmaster und zusätzlichen Bodentretern würde man imho einfach nicht mehr fertig!
Selbst auf dem Produktvideo kann man erkennen, dass der anerkenneswerte Gitarrist mal kurz konsterniert war, wie der Verst. auf seinen Schaltdruck reagierte

.
Jedenfalls sollte man Fußschalter haben, da die Handschalter nichts taugen und sicher keine lange Lebensdauer haben werden.Schade dass die günstigeren Geräte von G-Lab keinen Midi-
Eingang haben. Dann könnte man zwei miteinander kombinieren und einen vor dem Verst. und den anderen für den Effektweg gemeinsam per Midi-Fußschalter steuern.
Das Problem scheint mir mittlerweile gelöst, da für 85,- ein Bank-Schalter erhältlich ist, der einen Midieingang hat und per "AUX-Kabel"

anscheinend Midiverbindung zumindest zum GSC-2/3 aufnimmt. So lassen sich GSC-2/3 von einem externen Midi-Board aus schalten.
Auch zwei GSC-1 lassen sich wohl für den Betrieb vor und im Effektweg miteinander verlinken.
Vier Loops im ser. Effektweg (GSC-1) sind aber knapp und so brauche ich zumindest:
1. Chorus
2. Rotary (hier muss das Anschwellen und Abflauen dennoch per Fuß geschaltet werden)
3. Vibrato
4. Delay und zusätzlicher Hall, die ich zusammen per SPX-31 (s.u.) einschleifen möchte
Das Noise Gate könnte ich am Anfang oder Ende (je nach Geschmack und Notwendigkeit) fix einschleifen...könnt schon gehn und wär wegen der charmaten (da programmierbaren) Lautstärkeabsenkmöglichkeit des GSC-1 für mich eine Überlegung wert (auch vor der Vorstufe, um deren nicht mit einem Boutiqe-Verst. aber dennoch vorhandene Dynamik auszureizen: s. weiter u.).
Das GSC-1 scheint ein bisschen unvollständig zu sein und hat wohl auch nur 6 Banks mit 5 Presets, die man wohl zu 30 Programmen bei Midi-Steuerungsmöglichkeiten schalten kann...somit für manche nicht ausreichend...für manche aber eben doch:
So gefällt mir die programmierbare (wenn auch nur absenkbare) Lautstärkeregelung des GSC-1:
Im Zusammenhang mit einem als Booster verwendbaren G-Lab Signal-Adaper wäre die Programmiermöglichkeit des Lautstärkereglers im ser. Effektweg schon recht interessant! Sicher überschneiden sich hier die Interessen mit dem schaltbaren Master-Boost am Verstärker...unglaublich: die Möglichkeiten!
Weiterhin könnte ein zweites Teil vor der Vorstufe im Zusammenhang mit einem fest eingestellten nach dem GSC-1 oder auch in seiner Kette zuschaltbaren Booster ebenso interessant sein, die Vorstufe schaltbar hinsichtlich des Gains anzusteuern.
Das Manko des GSC-1 bleibt, dass es sich per Midi nicht extern steuern lässt und nur 30 Programme zur Verfügung stellt!
Wer aber nur Programme fährt, die nicht Songs bedienen müssen sondern nur die gewünschten Einstellungen und nur max. 4 Bodeneffekte pro Weg braucht, kann mit zwei der kombinierbaren Teile durchaus glücklich werden (hier sind 2 GSC-1 zur Schaltung aller Funktionen des Gigmaster30 sicher nötig...eins vor dem Verst. und eins im Effektweg mit G-Lab Signaladapter zur programmierbaren Aufholung des Signals..beide mit jeweils zuschaltbaren 4 Bodeneffekten).
Nachdem ein GSC-4 noch fehlt, sollten weiter Interessierte evtl. die kommende Entwicklung noch abwarten.
Ob überhaupt die GSC-Teile den Verstärker schalten, hab ich noch nicht ausprobiert...das ist vom Grundansatz her wichtig und wird von mir einfach nur von Sachverständigen im Fachhandel erfragt! Das Ergebnis werde ich in Kürze bekannt geben.
Das Problem ist geklärt. Laut Mitarbeiter vom großen T kann das GSC-1 in seinen Möglichkeiten vier Schaltungen des Gigmaster30. Somit können es die anderen Teile wohl auch...das GSC-5 kann dann alle sechs (2 jeweils per Stereointrumentenkabel, um Fehlkontakte mit anderen Bodenteilen auszuschließen, werden hier Kabel mit Kunststoffsteckern empfohlen).Eine Alternative mögen Prostage-Teile und auch andere sein.
Bei Prostage habe ich ein Teilchen entdeckt, das midisteuerbar und in Presets programmierbar die Endlautstärke sowohl im Effektweg als auch vor der Vorstufe bis zur Erhöhung auf 30 dB regeln kann.
Da ich kaum Probleme des Gigmaster30 in der Ansteuerung der Bodenteile sehe, könnte das Teilchen ebenso interessant sein, Lautstärkeschwächen von Effektsignal und Bodenteilen auszugleichen.
Die Programmierbarkeit der Lautstärke-Presets des
Remote Volume (VCA) ist für mich aber etwas nebulös und wohl zunächst nur per Computer und hauseigenem Programm wenn nicht gar Sequenzerprogramm möglich.
Wie sich die vorprogrammierten Presets dann in eine Midiprogrammierung einbinden lassen, entzieht sich meiner Kenntnis.
Ein Midi-Board mit einem programmierbaren Expression-Pedal-Level könnte das Programmierproblem auf dieser Insel lösen. Zudem hätte man damit noch Zugriff auf evtl. nötige Lautstärkekorrekturen.
Ich denke, dass sich per Behringer FCB1010 ein Expression-Pedal-Level auf ein
Preset legen lässt. Ob hier auch die richtige Prg.-Change-Nr. ansprechbar ist, entzieht sich wieder mal meiner Kenntnis.
Ich hoffe, es funtzt z.B. so:
Programmierung einer Boost-Funktion mit Rückregelbarkeit auf Normalfunktion...oder
Programmierung einer Normalfunktion mit Hochregelbarkeit einer Boost-Funktion.
Wenn nur der Regelbereich des Fußkontrollers programmierbar ist, ist der Kontroller hier für manche nur eingeschränkt nutzbar, da man vor dem Song schon wissen müsste, dass man das Expression-Pedal voll auf- oder voll abregeln müsste...sofern ich die Funktionsweise auch wirklich richtig verstanden hab...auch das wird mir niemand mangels Interesse sagen wollen.
Zumindest kann das Behringer wegen freier Programmierbarkeit des Expression-Pedals in Midikanal, Kontroller-Nr. und Wert dem Pedal z.B. auf oberem Level und unterm Level jeweils 100 zuweisen und somit ebenso dem Remote Vol (VCA) einen festen Wert von 100 pro Preset zuweisen...glaub ich

...wenn ich mal Feedback bekomme, komme ich darauf zurück

.
Zudem kann das Behringer wohl mittels gespreiztem Kabel eine Stereo-Funktion eines Verstärkers ansprechen...ich weiß es nicht und kann es mir somit nur vorstellen!
Das würde es wieder mit anderen ungenügend ausgestatten Teilen kombinierbar machen, die nur 4 Funktionen des Verstärkers schalten können...sofern mein "wohl" stimmt.
Auch das wird mir wohl in diesem Forum keiner sagen können oder gar wollen

.
Da würde ich jedoch zunächst lieber mal den Lautstäkeregler des GSC-1 + "store" bedienen und das wäre es dann gewesen.
Warum die teureren Teile von G-Lab das Lautstärkeregelfeature nicht haben, gibt mir einige Fragezeichen auf...zahl ich mehr, hab ich zwar Wesentliches mehr aber auch
ein für mich wesentliches Feature weniger...so ein Irrsinn!
Ich frag jetzt mal tatsächlich bei G Lab nach, warum die programmierbare Lautstärkeregelbarkeit nicht mehr in den teureren Geräten enthalten ist und ob sie evtl. mal wieder enthalten sein wird und werde bei Antwort mal wieder darüber berichten. Dabei werde ich auch gleich fragen, was ein evtl. GSC-4 erwarten lassen wird...nö das lass ich bleiben, da mir die Midischalterei eh langsam auf die Nerven geht(s. n. Absatz)
Dennoch beginne ich langsam, mich mit den Prostage-Teilen zu befassen:
Eine Rackschublade, in der die Bodenteile fest eingestellt schließlich verschwinden, bedeutet zumindest mal: gut aufgeräumt!
Dazu noch ein Rack von Dirk...und alles ist schön.
Nutzt man hier das StageWirering per Mikrofonkabel haben die entsprechenden Expression-Pedale eine 8 x bessere Auflösung als Midi.
Per solchem Expression-Pedal könnte man die Lautstärke im Effektweg per Remote Volume (VCA) recht fein regeln...aber nur, wenn man wieder den teuren Fußkontroller kauft.
Manko ist auch, dass man nichts mehr per Fußtritt ändern kann...mein Rotary-Effekt muss schon noch per Fuß von schnell auf langsam oder umgekehrt geschalten werden...
...alles nicht so einfach...auch wegen der Preise...phuu...ich weiss nicht...die Midischalterei geht mir langsam auf die Nerven!
Im Übrigen will ich bei all der Midischalterei auch zwischendurch mal eines der Bodenteile zusätzlich rein- oder raustreten. Da würde ich per Midi eher in ein Korsett gezwängt, gäbe es da nicht den Voodoo Lab Pedal Switcher (199,-).
Dummerweise kann sich dieser Switcher nichts merken und benötigt wieder einen entsprechenden Commander (199,-), der dann Hirn hat...aber scheinbar leider nur für 10 Presets.
Da das Voodoo Lab GroundControl wohl auch mit dem Pedal-Switcher in Hirn/Sklave-
Funktion zusammenarbeitet, wär das mal auch nicht zu verachten...das ist für mich noch nicht klar und bleibt hier wohl auch mangels Mitwirkung zunächst ungeklärt.
Das GSC2/3 kann anscheinend in einer gewissen Einstellungen wenigstens noch 3 Pedals individuell zu- oder abschalten.
Zudem habe ich noch keines dieser Geräte gesehen (GSC-5 mal ausgenommen), das in der Lage ist, die 6 Funktionen des Stagemaster 30 per 3 Stereokabel zu schalten.
Auch das für mich
nicht in Frage kommende TC-G-System hat nur 4 Schaltfunktionen für den Verstärker...erbärmlich bei
dem Preis!
Da wäre ich wieder mal dankbar, wenn mir jemand ein entsprechendes Gerät nennen könnte (auch ausgenommen das Engl Z11...das wäre mir dann langsam zu viel der Geräte).
Wahrscheinlich werde ich aber auch hier vergeblich auf eine Antwort warten...entweder weil so ein Teil auf dem Markt nicht vorhanden ist oder mangels Interesse hier im Forum.
Für mich ist das Einschleifen von Bodentretern in den seriellen Effektweg eines Verstärkers unabhängig dem des Gigmaster 30 ein spannendes Thema.
Dabei sind Parallelschaltungen von Bodentretern im Effektweg für mich zumindest mal erwähnenswert:
Ich habe nun ein Nobels SPX-31 aus meiner Kruschkiste ausgepackt und stelle fest: Es erfüllt die Funktion der Adapter von C-Lab (Ein- und Auspegelung) hier bei bis zu 4dBm.
Ich habe also bereits ein nutzbares Teil für Bodentreter im ser. Effektweg, wenn das Gerät den Effektweg auch wirklich bei Vollast aushält...und es hält es aus...hab mal bei Vollansteuerung und Input voll und Output voll des SPX gespielt...es verhält sich völlig neutral ohne Clipping (bei Zimmerlautstärke).
Master-Vol. voll auf kann ich hier nicht testen.
Jedenfalls das Ding verstärkt etwas in diesem Zustand, was somit auf Aufholmöglichkeit schließen lässt.
Letztendlich würde aber die Standfestigkeit des SPX kein Thema sein, da ich wohl einen Amp-Loop-Adapter von G-Lab darüberstülpen würde.
Nun schleift das SPX-31 zwei Wege per 1xsend/2xreturn regelbar jew. parallel in den Effektweg ein.
Dabei stehen die Absenkung per 1x Input-Gain- und 1x Send-Regelung und 2x Zuregelung per Return und 1x Output-Gain zur Verfügung.
Am Markt sehe ich das Teil jetzt nicht mehr. Ob es unbedingt nötig ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich bin z.B. auch völlig zufrieden damit, das Artec Analog Delay in die ser. Kette einzuschleifen, da es per Mix-Regler eh nur par. zugeregelt
wird.
Und nun Ende der resonanzlosen Durchsage, die mir selbst durchaus etwas gebracht hat...zumindest die Erinnerung an das SPX-31 aus meiner Kruschkiste für Absenkung/Aufholung und Parallelschaltungen im ser. Effektweg, das Einlesen in die Materie und schließlich halbwegs das Verstehen der Funktionen der G-Lab-Teile

...
...das SPX und die G-Lab-Teile...alle gut nutzbar für Bodentreter vor dem Verst. und im ser. Effektweg des Verst. mit Schaltmöglichkeiten des Verst. (G-Lab).
Zudem brachte mangelnde Resonanz auch die Zeit, meine Tests ungestört zu einem gewissen Resultat zu führen (s. PS)

.
Gruß
Woifi
PS: ...ich kann`s ja nicht lassen:
Jetzt hab ich meinen Rotary-Effekt mal ser. eingeschleift.
Nicht dass das Teil übersteuert würde. Der Verst. wird jedoch ungleich leiser.
Ohne Aufholung ist hier dieser Effekt life nicht brauchbar.
Das liegt aber hier am speziellen Effektgerät.
Das Artec Analog Delay nimmt der Effektweg klaglos ohne eklatanten aber
dennoch feststellbaren Lautstärkeabfall und sicher ohne Übersteuerung hin
(bei Vollaussteuerung von Inputgain; und hier verzerrt dann schon etwas der
reine Cleanmodus).
Nach den beiden Tests und auch dem Einschleifen eines Boss Noise Supressors:
Aufholung scheint mir schon nötig. Da der Signal-Adapter doch so einiges aufholen kann und ein GSC-1 ein
programmierbares Output-Poti hat, das nur abschwächt, könnte man sich bei
Vollaussteuerung des Signal-Adapter-Outputs gut programmierbar mit der
Endlautstärke spielen und auch das Eingangssignal ebenso gut einpegeln, falls
hier der Eingang von Bodentretern im ser. Effektweg tatsächlich übersteuert
würde, was ich aber bei dem Gigmaster 30 noch nicht zu beklagen hatte...wie
gesagt:
Nur bei Zimmerlautstärke getestet...ich weiß also nicht, was passiert wenn ich
das Master-Vol.-Poti in hohe Aussteuerung bringe...obwohl ich versuch es in
Kürze mal mit einem Power-Attenuator.
Gesagt...getan: Hab einen hingehängt und Master-Vol auf Anschlag bei vollem
Input-Gain im Clean-Modus und auch mal bei Gain-Boost.
Ergebnis: Kein Problem für das Bodenteil. Es reagiert wie bisher.
Weiteres Ergebnis: Die Endstufenzerre kommt recht bissig daher (welche Röhren
hier verwendet werden, entzieht sich meiner Kenntnis). Bissig macht mir hier in
Zimmerlautstärke aber gar nichts aus. Wie das laut dann kommt muss man sehn.
Jedenfalls reagiert der Verst. mit Endstufenzerre und das ist zunächst mal gut so.
Für zuhause ist der Gigmaster 30 schon ein Verst., der kaum Wünsche offen
lässt.
Zu bedienen ist er aber wegen der schwächlichen Handschalter auf alle Fälle nur
mit einem Fußschalter. Ich hab einen von Laney ohne Funktionslampen, der
Clean/Drive und Gain-Boost on/off schaltet. Das reicht zunächst einmal. Für life
ist der Gigmaster30 sicherlich für jedes Bedürfnis gut zum Allrounder ausbaufähig.
Trotz der Unkenrufe wegen der Vorstufenbauweise (Gleichrichtung wohl per
Halbleiterschaltung) kann er eigentlich fast alles und mit seiner EL84-er Endstufe
sicher mehr als ein VOX...etwas anders...aber mir lieber.
Vor allen Dingen ist ein Head mit einer Hand zu jonglieren und auch eine Combo
ist noch gut tragbar.
Prima Clean ist machbar.
Die gemeinsame Klangregelung lässt gute Kompromisse für alle Modi zu.
Crunch ist evtl. der einzige schwierigere Kompromiss, der jedoch im
Originalzustand bereits genügen kann aber auch per Röhren abänderbar ist.
High Gain ist ein Genuss.
Die Schaltbarkeit des Verst. ist grandios und praxisbezogen.
Ich würde das Teil aber auch allen Eltern für ihr Kind empfehlen.
Anstatt im gänzlichen Billigbereich oftmals nur unbefriedigende Ergebnisse zu
erzielen, die dazu führen können, dass das Kind keine Lust mehr hat, sollte man
ein paar €s mehr anlegen, um zu zeigen, was möglich ist...und das bei immer
gut regelbarer, angenehmer Zimmerlautstärke in allen Modi.
(Nebenbei wird sich zeigen, dass das Spielzeug des Kindes auch das Spielzeug
der Eltern bis zur professionellen Nutzung sein kann.)
Einen 4x- und einen 2x Fußschalter und einen Power-Attenuator sollte man da
schon dazunehmen um einfach alles ausreizen zu können und auch die
Handschalter zu schonen.
Und das alles hauptsächlich Made in Germany. Meinen Respekt: ENGL
Vieles von mir ist natürlich reine Geschmacksache und auch mein Beitrag
ist sicher besser gliederbar...er wurde eigentlich aus dem Bedürfnis
eines Forumsmitglieds heraus, den Effektweg zu überprüfen, geschrieben
und so hat sich auch für mich so einiges ergeben, das Schritt für Schritt
ohne weitere Gliederung in den Beitrag eingeflossen ist.
So hadere ich auch gelegentlich mit der geäußerten Kritik, dass Crunch
einen schwierigeren Kompromiss darstellt...kann sein ...aber muss nicht. Jedenfalls:
Ich persönlich liebe die feine Verzerrung des Teils in vier Stufen (Lead zzgl.
Gain-/Mid-und Master-Boost) insbes. in Wohnzimmersituation und auch der
Clean-Modus bringt insbes. im Zusammenhang mit EL84 u. Bolldog den
angenäherten VOX-Eindruck. Auch im Wohnzimmer klingt hier clean noch recht
ordentlich, in Anbetracht dessen, dass imho clean grds. erst ab einer gewissen
Laustärke wirklich gut klingt.
Crunch ist regelbar.
Ich hab dazu noch ein ähnlich aufgebautes Teil: den H&K Tubeman Plus, den ich
per eingebauten Midimodul schaltbar in den Gesamtkonsens einfließen lassen
werde...das reicht dann für alle Fälle (ENGL u. H&K in gegenseitiger Ergänzung...
...ich glaub, dann bleibt kein Auge mehr trocken).
Midi-Schaltung für den Gigmaster im Zusammenhang mit Bodentretern vor und
nach dem Effektweg bei mgl. Verwendung von G-Lab-Teilen werde ich sicher
realisieren...denn ich meine: es lohnt sich!
Der Schwachpunkt des ser. Effektweges liegt imho nicht in der zu hohen
Ansteuerung von Bodentretern sondern eher in der zu schwachen
Lautstärke, die schließlich aus manchen Bodentretern wieder
zurückkommt. Der Schwachpunkt liegt also in eher in zu schwacher
Ansteuerung durch den Effektweg oder zu schwacher Ausgangsleistung
der Bodenteile. Nach meiner gemachten Erfahrung wird es wohl eine
Mischung aus beiden Schwachpunkten sein. Dennoch kann ich bei
Verlinkung des Send und Return lediglich mit einem Einschleifkabel bei Zu-
und Abschaltung des Effektweges keine Lautstärkeänderung feststellen.
Es liegt somit an den Effektteilen, die das Lautstärkeproblem auslösen.
Das Problem seh ich aber in jedem ser. Effektweg...es sei denn... Ich häng meine genannten Teile jetzt mal an meinen Carlsbro FatBoy und schau,
ob hier ebensolche Lautstärkeabschwächungen durch die Bodenteile feststellbar
sind. Ergebnis in Kürze!
Gesagt...getan: Der Carlsbro-Effektweg, den ich nicht schalten sondern nur
schnell entkabel kann, zeigt keineswegs die Schwäche des Effektweges des
Gigmaster30. Beim Carlsbro ist kaum ein so eklatanter Lautstärkesprung
zwischen nicht und doch feststellbar wie beim Gigmaster30 zwischen schalt
und nicht schalt. Ich hatte gerade dem unmittelbaren Vergleich und muß
nochmals sagen:
Der Gigmaster hat eine spezielle Schwäche im ser. Effektweg, die wie bereits
beschrieben, per wohl per G Lab Signaladapter behebbar ist...das ist aber
irgendwie bei vieler Euphorie
ernüchternd!
Zudem muss ich nachtragen dass im Eingang schwach bemessene
Bodenteile auch zerren können (s.ganz unten). Deshalb hab ich jetzt langsam Lust, die Innereien des Gigmasters zu studieren.
Wie ich hier irgendwo schon beim MasterGainBoost vermutet habe, kann es
sein, dass auch für den Effektweg Trimmregler zur Verfügung stehen...
...mal sehn. Ich hab dazu in absehbarer Zeit jetzt keine ebensolche...also
Geduld...
...oder jemand anderer erbarmt sich.
Ich für meinen Teil werde demnächst mal ein digitales Teil einschleifen und
hören, was hier passiert und schließlich berichten.
Hab das jetzt getestet und kann keinen Lautstärkeabfall oder -unterschied bei
angemessener Ansteuerung des 19"-Teiles per Inputgain (Outputgain nicht
vorhanden) feststellen.
Das mag an einer gewissen Prebufferung bzw. ohmmäßigen Abstimmung des 19"
-Gerätes liegen.
Mglw. kann das auch ein eingeschleiftes programmierbares Teil wie z.B. ein
G-Lab GSC (1-5) und der Spuk wäre vorüber (wie auch unten nochmals
erwähnt...ich frag auch hier nochmals den Fachhandel).
Der Test mit Hall und Backslap-Echo machte mir aber wieder mal so richtig klar,
warum ein digitales Effektgerät im ser. Effektweg eines Röhrenamps nicht zu
suchen hat...einfach unausstehlich der verfälschte Klang!
Um aber hier nochmals nachzulegen, teste ich jetzt das oben erwähnte SPX-31
von Nobels als Pre-Buffer, ohne dort irgend etwas par. einzuschleifen.
Test demnächst!
Weiterhin:
Die Lautstärken aller Modi lassen sich mit den vorhandenen Inputgain-, Leaddrive,
Leadvolume und Mastervolume prima aufeinander abstimmen.
Wenn hier noch Lautstärke fehlt, lässt sich das fest eingestellte
Mastervolumeboost zuschalten.
((Ich hab mir mal einen Carlsbro FatBoy (El84-er) gebraucht zugelegt, da er
per Handschalter Clean, Scoop (inbes. für Clean besonders schön) und Fat=Mid
und schließlich per Fußschalter den Highgainmodus bedienen kann.
Für zuhause mag das alles o.k. sein. Auf der Bühne stellt sich heraus, dass
man mit nur einem Inputgainregler und abschließendem Mastervol. ohne
weitere Differenzierungen nicht Clean und Highgain ohne zu große
Lautstärkesprünge schalten kann. Als Lösung sah ich damals den Tubelit Back
Roadie FX, der mit einem möglichen gleichzeitigen Tritt auf zwei Schalter sowohl
den Kanal als auch die Lautstärkeanpassung kontrollieren lässt...und es geht
auch damit...nur bei Fat und Scoop müsste ich noch zum Verstärker rennen
und per Hand schalten...die Handschalter sind beim FatBoy aber wirklich gut also
praxisgerecht...man hat aber dabei nicht an meine schwächlichen Knie und die
gereizte Achillessehne gedacht, die bei Umdrehung mit anschließenden Sprint und
das ganze gar noch zurück nein danke sagen

!
Bei der Schaltbarkeit und lautstärkemäßigen Anstimmung der Schaltfunktionen
lässt der Gigmaster30 nun kaum Wünsche offen...Scoop muss man sich hier
per EQ vorschalten und wäre imho schon gut für EL84...für das hier irgendwo
erwähnte Non-Plus-Ultra...ich kenn mich schon nicht mehr aus, wo ich was
irgendwo geschrieben habe und wo ich was ausgebessert habe und denke,
Kundige können mir sicher irgendwie folgen

.))
Nebengeräusche:
-Bei Highgain natürlich schon vorhanden aber nicht übermäßig
-Feed Back: bei hoher Inputgain- und auch hoher Mastervol.-Einstellung ist
meinen Nachbarn sicher schon die Wut aus den Nähten geplatzt...es zeigt:
der Verstärker lebt

. Wie das in kleineren Räumen beherrsch bar ist, muss sich
zeigen...schon sehr lebhaft!
Was will man noch mehr von so einem Einkanaler?...Endstufenzerre!
Auch die Endstufenzerre wirkt kernig und lässt sich per Attenuator auch im
Wohnzimmer gut nutzen...angesichts all dieser Praktikabilität brauch ich
nun zunächst nichts weiteres mehr...oder doch GAS?

.
Nein: das Teil kann so viel, von dem viele andere nur zu Träumen wagen.
Also ganz im Gegenteil: ich verkauf jetzt vieles, was lange gehegt war und nun
überflüssig ist.
Vergessen: Ich hab ja keinen Schaltplan und weiß eigentlich gar nicht mit
welcher Technik die Vorstufenverzerrung erzeugt wird. Bisher bin ich davon
ausgegangen, dass die Vorstufenröhre evtl. mit Halbleiterunterstützung das
macht.
Bei
den Ergebnissen kann ich mir aber auch nichts anderes vorstellen.
Dennoch: Wenn die Vorstufenröhre nur zur Ansteuerung der Endröhren dient,
sind meine Oberflächenmodifizierungsvorschläge natürlich obsolet...dann aber
Hut ab vor reiner Halbleitertechnik in der Vorstufe zur Erzeugung der
Verzerrung...wie gesagt: für mich nicht leicht vorstellbar.
Ich kann mir eher gut vorstellen, dass die Vorstufenröhre der Gigmaster15/30
ähnlich genutzt wird wie bei den Tubemännern von H&k...und das bringt nach
meiner Erfahrung recht universelle Ergebnisse.
Da fällt mir auch gleich das Volumenpoti der Gitarre ein, das ich glgtl. natürlich
auch bedient habe.
An einen Boutique-Verst. wird die Dynamik des Gigmaster 30 wohl sicher nicht
heranreichen. Dennoch lässt sich das Vol-Poti auch wirkungsvoll bedienen.
Bei Abregelung des High-Gain-Modus in Aktivierung des Gain-Boost kann man
nicht erwarten plötzlich clean zu erreichen, obwohl das per 1-2 am Guitar-Poti
auch bei diskussionswürdigen Ergebnissen möglich ist.
Dafür gibt es aber doch die Schaltungen.
Und leicht angezerrten Cleanmodus bei hoher Ansteuerung per Input-Gain lässt
sich sicher per Git.-Vol.-Poti auf reines Clean zurückregeln.
Letztendlich im Clean-Modus zeigt der Gigmaster 30 bei guter Aussteuerung
des Input-Gain und Master-Vol. bei Zuschaltmöglichkeit von Gain-Boost,
Mid-Boost und Master-Vol-Boost schon das Wesen eines Einkanal-Monsters im
Zusammenhang mit dem Vol-Poti.
Wer keine Endstufen- und bewusste Vorstufenübersteuerung will, kann per
moderater Master-Einstellung und Input-Einstellung nach Gusto
(hier wäre die programmierbare Laustärkeneinstellung des GSC-1 vor der Vorstufe
von gutem Nutzen s.o.) den Verstärker völlig neutral fahren und auch mit und
ohne Vol-Poti der Gitarre die Quintessenz der Vorstufe herausrausholen.
Nebenbei spricht auch die Klangregelung genau das an, was darübersteht und
wirkt nach meinem Empfinden dabei eher aktiv im Gegensatz zur üblichen
passiven und somit eher subtil wirkenden Klangregelung...das entspricht
meinen Anforderungen...
...einfach rundrum geil das Teil!
Der Verstärker kann imho verglichen werden mit einem Porsche Boxter, der lange
zu schön und damit zu attraktiv war, um die wirklich teuren Modelle zu kaufen.
Beim Gigmaster handelt es sich zudem um ein eigenständiges Modell mit EL84,
das Seinesgleichen derzeit am Markt nicht findet...ausgenommen vielleicht
soundvergleichbar die H&K Tubemeister- oder Blackstar-Modelle...aber ohne die
umfangreichen Schaltmöglichkeiten des sogar federhallbestückten Gigmaster...
...die dessen Namen alle Ehre bereiten...das 30-er Modell ist ein wahrer, für die
meisten Situationen schaltbarer und dabei leicht tragbarer Gigmaster!
Für mich wurden hier die besten Ideen der mindestens letzten 10 Jahre
zusammengefasst.
Zum Thema EL84: Meine Erfahrung ist auch hier, dass die Endstufe dunkler klingt
insbesondere als eine mit EL34. Das mag für manche passen aber ein EL34-Fan
wird das nicht so mögen.
Dazu:
2 Bulldogs mit jew. 15W bieten einen guten Ausgleich dafür.
2 unabhängig voneinander oder gar gepaart zugeschaltete EQs können für Clean
geradezu das Non+Ultra ergeben und für Crunch und High-Gain für etwas
krätzigere Sounds sorgen.
Ich hab einen EL-34-er und meine hier, dass Crunch von dieser Röhre sehr gut
übertragen wird. So gut und herb hab ich es noch nicht vom Gigmaster30 gehört.
Ich denke: bei Crunch muss man beim Gigmaster30 wohl einen kleinen aber doch
auch gut kompensierbaren Kompromiss eingehen.
Ich kompensiere jetzt mit einer krätzigeren Einstellung meines H&K-Tubeman plus
vor der Vorstufe des Gigmaster30 (ich überlege dabei, eine gut auflösende Röhre
in den Tubeman zu setzen und den Gigmaster-wenn nicht schon von Werk aus-
per JJ zu betreiben).
Ich bin aber der Überzeugung, dass ruppigere Crunch- oder auch dünnere und
sirrende Lead-Sounds mit einem entsprechend eingestellten EQ-Bodentreter zu
recht befriedigenden Ergebnissen gebracht werden können.
Auch die stärkste und gut auflösende Röhre von Dirk kann hier noch einiges
dazu beitragen, etwas mehr Krätzigkeit ins Spiel zu bringen...sag ich mal, ohne
deren wirkliche Rolle im Gesamtspiel tatsächlich zu kennen.
Zum Thema Box/Lautsprecher im Zusammenhang mit EL84 bei Gigmaster30:
Ich für meinen Teil werde eine 1x12-Rackbox von Dirk mit 2 HE zwecks
Tragbarkeit anstreben, in die ich meinen Tubeman+ und ein dig. Effektgerät
(letzt. für weitere Fälle) einbauen werde.
Die zweite in Serie geschaltete Box (Schaltung im Gigmaster bereits integriert)
stelle ich als Tilt-Back-Box in mir bereits vorliegender Thiele-Version als
Monitorbox vor mich hin.
Als Lautsprecher sehe ich 2 Bulldogs, die wegen Alnicomaterial nicht zur
Langeweile Anlass geben und zudem wegen deren Produkt zu 30 Watt auch
die Grenzen der Lautsprecher bei Vollast und Ansteuerung der Endstufenzerre
des Gigmasters30 zeigen können und grundsätzlich der dunkleren Eigenschaft
einer EL-84-er-Endstufe entgegenwirken werden...wie ich wohl oben schon mal
erwähnt habe: für mich ist hier ist ein Abkömmling des Bulldogs nicht notwendig,
da bei Lautstärke im Übungsraum es imho genügt einen mitzunehmen...wenn
nicht ausreichend müssen halt beide in den Übungsraum getragen werden...aber
auch das bedeutet nur mehr Gehen und dabei jeweils angenehmes Tragen.
Zum Thema Mastergainboost:
Der fest eingestellte Lautstärkeschub ist jetzt in Zimmerlautstärke nicht
überwältigend aber immerhin vorhanden und damit imho brauchbar...das muss
die wahre Praxis und nicht ein Zimmerlautstärketest weisen.
Schade, dass der M.B.G. keinen Regler hat...vielleicht gibt es auf dem
Masterboard einen Trimm-Regler...Engl hält sich ja hier immer sehr bedeckt.
Zum Thema Übungsraum (und auch für das Wohnzimmer für Kinder):
Ich würde zumindest die entspr. Hardwarefußschalter besorgen, die notwendig
sind (zumindest: Lead/Clean und Gain Boost on/off, die per Doppelfußschalter
und Stereo-Anschluss an einer Buchse schaltbar sind) und halt eben das eine
oder andere per Fuß zuschaltbare Bodenteil mitnehmen.
Als beleuchteter Fußschalter könnte der Hughes&Kettner FS-2 genügen (ohne
Gewähr...einen Engl Z4 braucht man hier wegen dessen Preis definitiv
nicht!)
Ein Fame FS400L kann für 22,90 mit 2 Stereosteckern und Beleuchtung
mglw. noch mehr bei Wegdenken der Beschriftung.
Erneut zum Thema Aufholung des sich abschwächenden Signals bei
Verwendung von Bodenteilen im seriellen Effektweg des Gigmaster30 (dabei
Programmierung des ProStage Remote Volume VCR):
Hab mir mal die Reaper Software für kurzzeitige Nutzung runtergezogen.
Mit der Software lässt sich ein Midievent erzeugen, bei dem gleich zu Beginn
des Tracks SysEx-Daten erzeugbar sind (FX-Konfiguration der erzeugten Spur im
Raw-Modus, um die Nummer klar zu erkennen).
Die Anzahl der SysEx-Events ist hier für das ProStage-Teil ausreichend, um die
CC-Nummern 07,89,95 und evtl. auch 72 per SysEx-Befehl "00 20 75 00 7F"
auf die aktuelle Presetnummer oder per "00 20 75 00 7F XX" auf eine
bestimmte Presetnummer zu speichern (XX=bestimmte Presetnummer).
Inbesondere über die 95 erfolgt die Boostfunktion, mit der man den
Lautstärkeabfall bei Verwendung von Bodenteilen ausgleichen kann und auch
noch boosten kann und bietet somit auch noch mehr als ich hier meine.
Das ProStage-Teil lässt sich imho in Einmalprogrammierung auf
Presset 00 so einloten, dass die Abstimmung mit den Bodenteilen passt und
nachdem ich davon ausgehe , dass es nach Programmende bei Abschaltung auch
wieder Programmanfang bei Anschaltung findet, schließlich vergessen.
198,- ist ein stolzer Preis für Anpassung des Effektweges...aber wie gesagt, es
kann noch mehr als das...es kann die Endlautstärke im ser. Effektweg des Verst.
nach den Bodenteilen per +30dB-Boost zur Aufholung und zur zusätzlichen
Ansteuerung der Endstufe programmierbar machen!
Am Ende wird es bei mir vielleicht sogar beim analogen Schalten des Gigmaster30
bleiben...mit Signaladapter, der sowieso unabdingbar ist, um
die Lautstärke im ser. Effektweg bei eingeschleiften Bodenteilen aufzuholen.
Mit dabei der unvermeidliche Doppelfußschalter mit Beleuchtung zum Ein- und
Ausschalten des Halls und evtl. Ein-und Ausschalten des ser. Signalwegs,
was ja schon einem Preset gleichkommen kann, wenn man es gut vorbereitet.
Es sei denn es gäbe einen analogen 6-fach-Schalter, den mir hier aber
sicher mangels Interesse keiner bekannt geben wird.
Als letztes würde mich noch interessieren, wie ein bufferendes Teil wie das G Lab
GSC-1 das Effektsignal des Gigmaster30 ohne Einschleifung von Bodenteilen
verarbeitet.
Sollte dies lautstärkeneutral geschehen, müssten eigentlich auch die dann
programmierbar eingeschleiften Bodenteile ebenso neutral rüberkommen.
Ich hab kein GSC-1 und kann das nicht testen und warte wohl vergebens auf
Hinweise hier im Forum.
Nun hab ich ein Roger Mayer Voodoo Vibe eingeschleift und stelle gar keinen
Lautstärkesprung mehr fest, da sich das Teil per Vol. endaussteuern lässt.
Hier tritt aber die Übersteuerung von Anfang an zu Tage. Unabhängig der
durchaus angepassbaren Endlautstärke verzerrt das Teil von Beginn an.
Hier bräuchte ich gar einen individuell eingeschleiften Signaladapter mit Ab-
schwächung.
Die Abschwächung ist mir nun tatsächlich mit dem SPX-31 von Nobels gelungen
und ist leicht über das das Master-Vol. des Voodoo Vibes auffholbar.
Mein Voodo Vibe ist aber kein Maßstab, da es bei Humbuckern bereits unsauber
wird...es ist sicher schon in die Jahre gekommen (wer das Voodoo Vibe kennt,
mag es aber trotz seiner Übersteuerungsschwäche nicht missen...mit dem
kann man versinken und stundenlang spielen, ohne dass es einem langweilig
würde). Ich stelle hier sowohl vor dem Verst. als auch im Effektweg fest,
dass bei Zerre das Signal recht verwaschen wird, was mir bei meinem EL 34-er
vor dem Verst. nie so vorkam.
Desweiteren hab ich nun das Nobels SPX-31 (nur durchgeschliffen als Aufholer)
eingesetzt, um den Signalabfall meines Rotary-Effekts zu kompensieren.
Das ging nicht ganz klaglos: Ich konnte zwar den Lautstärkeabfall beseitigen.
Unabhängig davon macht das Nobels im Zusammenhang mit dem nachgeschleiften
Bodenteil den Sound im abgeschalteten Modus des Bodenteils dünner...das
kann nun an beiden Teilen liegen...ich schau mal:
Es liegt eindeutig am Bodenteil...es taugt halt einfach nicht für den ser.
Effektweg.
Weiterer Test: Ich hab das Rotary in den par. Effektweg des SPX31
bei voller Aussteuerung von Send und Return am SPX eingeschleift.
Nun ist die vorher festgestellte negative Auswirkung des Rotary-Effekts nicht
mehr gegeben und die Lautstärke ist wunderbar aufholbar. Bei Abschaltung des
Rotarys ist auch kein negativer Lautstärkesprung zu bemerken, da wohl auch
Send und Return buffern und zusätzlich verstärken in dieser Konstellation ist
nun auch das Rotary voll verwendbar...da machs recht

!
Wie getestet ist das Einschleifen von Bodenteilen in den ser. Effektweg des
Gigmaster30 schon ein individuelles und mglw. teures Thema, das manchen
wenn nicht gar mir gar zu bunt würde.
Ähnliche Probleme werden sicher auch bei anderen Bodenteilen aber auch bei
anderen Effektwegen auftauchen.
Letzteres (kein spezifisches Problem des Gigmaster30) hat mir der Fachhandel
auf meine Anfrage bestätigt.
Der Mann vom großen T meint auch, dass derart Probleme bei hochwertigen
Bodenteilen wie z.B. von T Rex nicht auftreten dürften.
Für mich ist wenigstens manches geklärt:
Einige Probleme lassen sich wenn auch mit zusätzlichem Aufwand lösen...und
jedes geliebte Teilchen hat sein individuelles Wehwehchen.
Auf die Interaktivität von verschiedenen Bodenteilen (wenn auch z.B. jeweils
individuell per z.B. Signaladapter angepasst) kann ich hier noch gar nicht
eingehen...das wird weitere Experimente erfordern.
Trotz allem: Wer sich damit eingehend beschäftigt oder es einfach nur lässt,
kann es so oder so mit dem Gigmaster30 trotz schwieriger Anpassung von
manchen Bodenteilen in seinen ser. Effektweges dennoch weit bringen.
Am besten klingt das Teil eh bei gehöriger Aussteuerung und ohne Effekte.
Die Spielfreude, die hier vermittelt wird, kommt bei der Beleuchtung des ser.
Effektweges natürlich viel zu kurz...einfach geil das Teil für fast jeden Modus...
...da es ein Einkanäler mit verschiedenen Modi ist...sicher ein Kompromiss
zwischen allen Modi, die zwar für sich gut einstellbar sind aber bei
praxisgerechter Schaltbarkeit nicht 100% perfekt aufeinander abstimmbar...
...wenn clean wirklich clean sein soll bedient man das Input-Poti unter 12...
...dann sind aber crunch und high gain etwas zu wenig bedient und umgekehrt.
Crunch ist schon ein Thema für sich, da ich besseres mit EL34 kenne.
Zwei der GSC-1-Teile können mit ihren programmierbaren Lautstärkepotis
das eine oder andere Abstimmungsproblem ausgleichen und dabei noch den Ver-
stärker schalten. Der eine oder andere Signaladapter kann das eine oder andere
Problem mit einem Bodenteil im ser. Effektweg lösen.
Das sind nun meine letzten Erkenntnisse in Abänderung vorlautender in
gewisser Euphorie gemachten Aussagen...ein wahrlicher Gigmaster ist er halt
doch nur bedingt...es ist nicht alles Gold was glänzt!
Je nach Tendenz lässt sich der Verstärker in die eine oder andere Richtung
lautstärkemäßig perfekt voreinstellen und mit dem einen oder anderen Zusatzteil
in die nicht eingestellte Richtung biegen...das scheint mir auf alle Fälle möglich.
Nun kommt aber der neue H&K TubeMeister 36, der weniger Kompromisse
einzugehen verspricht, da er zwei Klangregelungen für den Clean- und
Zerrbereich besitzt und unabhängige Vol-Regler für alle drei Bereiche.
Zudem lassen sich Crunch und High-Gain per unabhäbgige Gainregler in
der Zerrintensität regeln.
Weiterhin lassen sich die 3 Kanäle, der Effektweg, der Hall und auch der
Powersoak (stufenweise) per Midi steuern...das stellt mein Beitrag teilweise
ad Absurdum

.
Ich bin aber darüber nicht unglücklich und bleib beim Gigmaster30.
Immerhin hat er ein schaltbares Gain-Boost, Mid-Boost und Master-Vol-Boost,
was manches eher besser darstellt oder zumindest in manchen Bereichen
ebenbürtig sein lässt. Ein brauchbarer Federhall ist besser als digitale
Technik im Effektweg!
Zudem hab ich jetzt meinen alten H&K-Doppelschalter wieder in Beleuchtung
gesetzt, die ich wegen der Schaltung eines Laney VC30 außer Betrieb setzen
musste. Nun nehm ich noch den Fame FS400L(T)- Fußschalter und bleib
damit in der Schaltung zunächst mal analog...und Midi schränkt ja auch irgendwie
ein....wenn ich schalten möcht, dann eher individuell und sicher nicht immer
nach Programm!
Meine beiden Schwachbodenteile werd ich mit meinem SPX31 ausgleichen und
evtl. noch einen Signaladapter darüberstülpen.
Das sind für mich dann noch ca. 83,-€ und dabei bleibt es zunächst, weil es
gerade noch Praxisnähe auch für den Übungsraum ermöglicht.
Wie ich dann per Midi auch im Zusammenhang mit dem Tubeman Plus
weiterfahren werde, werde ich sehen.
Ich hab jetz auch mal eine PRS SE mit Acy`s Standard-Tronebuckers und
Lemme`s Switcher für Gibson Gitarren.
Hier kann ich von 0 auf 5 mit einem schnellen Dreh schalten und schon wird aus
fettem High Gain schlanker und leiserer Crunch ohne den Verstärker bemühen
zu müssen.
High Gain ist mit den Tronebuckers schon nicht so einfach. Mit den
Gainmöglichkeiten des Gigmaster 30 flutscht das!
Somit versteh ich, warum ENGL sich nur selten in die Karten schauen lässt...
...weil ENGL zumindest hier zu gut ist, um sich einfach billig abgekupfern zu
lassen!
Kleine Nebenbemerkung zur Nutzung des Bulldogs:
Ich finde der LS ist im Zusammenhang mit dem Gigmaster relativ
abnutzungsresistent in Bezug auf den Spielspaß.
Der wurschtelt und werkelt mit seinem Höhen- und Tiefenreichtum bei EL84 so,
dass man jedesmal meint, einen neuen Verstärker zu spielen, wenn man die
Kombination anschaltet...ein stets frisches Team!
Ich hab mittlerweile auch den Fame FS400L-Fußschalter, mit dem sich die
wichtigeren Funktionen einwandfrei schalten lassen.
Hier ist "Gain" auch wirklich Gain und "Channel" auch Channel, sofern man richtig
stöpselt.
Lediglich "Reverb" muss man in Mid-Boost und "Chorus" in Gain-Boost
umbeschriften...oder man weiß einfach, was man tut.
Mein mittlerweile wieder beleuchteter H&K-Doppelschalter dient zur Aktivierung
des Federhalls und des Effektweges und kann noch beschriftet werden...
...jedenfalls alles funtzt.
Jetzt hab ich auch mal einen Fane AXA 10 Blue Alnico (100W) hingehängt und
kann sagen, dass nichts über die charaktervolle Darstellung eines Bulldogs (15W)
insbesondere im Zusammenhang mit einem EL84-er-Verst. geht.
Nicht dass der AXA schlecht ist, der kann schon was, kommt aber einfach nicht
an die Kernigkeit des Bulldogs hin.
Auch der Gold schafft das nicht so.
Dennoch sollte wohl einer, der nur 1x12 nutzen möchte, die höherwattigen Alnicos
wie Gold, WGS Blackhawk50, Scumback oder Weber u. Eminence ins Auge fassen.
Ergo für mich: bevor ich mir einen höherwattigen Alnico-LS kaufen würde, würde
ich lieber 2x Bulldogs für den EL-84-er kaufen...da ist man am Atem der Zeit:
für gutes Clean und Crunch und lebhaftes High Gain
Da man hier 2 braucht nehme ich die Serienschaltung des Gigmasters und
relativiere hier noch etwas die Aggressivität der LS.
(Ein anderer wird gar 2x15 Ohm par. nehmen und damit noch mehr Aggressivität
ins Spiel bringen...Geschmacksache und 7,5 wird schon am 8-Ohm-Anschluß
ausreichend sein, den Verst. nicht ins Nirvana zu schicken.)
Ebenso ich für meinen Teil nehme dabei eine 1x12-Thiele-Box als Kontrollbox
und eine von Dirks TTC 19" Rack Combo mit 2HE für die Bestückung mit meinem
Tubeman Plus und eines evtl. noch einzugliedernden Engl Z11.