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Autor Thema: Röhrenverstärker brummt bei Anschluss eines Cinch Steckers  (Gelesen 5748 mal)

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7enderizer

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 :gutenmorgen:,

High End Freunde,

mein 4x KT88 Röhrenverstärker brummt bei Anschluss eine Chinch Steckers an die Chinchbuchse(Eingang).

Folgendes Problem: Ist der Amp ohne Signal, Chinchstecker ist abgezogen(dieser kommt von einem CD Player) brummt dieser selbst bei voll aufgedrehtem Volumepoti nicht.

Stecke ich den Chinch Stecker in die Buchsen, so brummt dieser wie sau, wenn ich das Volumepoti aufdrehe.

Mit scheint die Erdung der Chinchbuchsen als komplett wirkungslos zu sein, obwohl diese beide Masseverbindung haben.

Könnte es daran liegen, dass ich den Amp derzeit über einen Trenntrafo ohne Erdung testweise betreibe?

Der CD Player ist selbstverständlich nicht geerdet.

Der Amp hat nur einen gemeinsamen Massepunkt am Netztrafo. Alle Zuleitungen sind abgeschirmt.

Herzlichen Dank vorab

Greetz,

Nicolai
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Greetz,

Der 7enderizer

7enderizer

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Keiner eine Idee? ;)
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Greetz,

Der 7enderizer

loco

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Hallo
Die Antwort steckt schon in deiner obigen Frage.

Gruß --.-loco
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7enderizer

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Hi,

schade! Ist wohl zu schwer für euch :devil:

Trotzdem danke
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Greetz,

Der 7enderizer

dknia

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Hallo Nicolai,


der Loco hat dir schon geantwortet. Nimm den Trenntrafo mal raus.


bis denn

Herbert
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7enderizer

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 :gutenmorgen:,

ja Trenntrafo ist raus. Amp steckt nun ganz normal über Kaltgerätestecker am Netz(230V). Natürlich mit Masseverbindung

Hat sich überhaupt nichts getan, brummt immer noch.

Könnte es vielleicht daran liegen, dass ich die Cinchbuchsen in ein Aluminiumchassis eingebaut habe und diese schon dadurch Massekontakt bekommen(Brummschleife)? Diese habe ich dann noch einmal extra mit einem Lötpunkt an Masse gelegt. Ich meine damit eine Art Mutter mit einer Lötöse, die ich ebenfalls nochmal an Masse gelegt habe.(Pic am Anhang)

Dadurch sind die Cinchbuchsen quasi 2 mal geerdet.  Einmal vom Aluchassis und einmal vom Amp direkt.

Besten Dank vorab.

GReetz,

7enderizer
« Letzte Änderung: 26.08.2010 09:12 von 7enderizer »
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Greetz,

Der 7enderizer

Hardcorebastler

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Hallo,
nach deinen Schilderungen glaube ich es handelt sich um eine  typische Brummschleife, die beim Einsetzen des c-Steckers geschlossen wird.

Masse und Erde sind nicht das Gleiche.

Ich nehem an als Erde bezeichnest du den Schutzleiter der eimal an dem zentralen Massepunkt angeschlossen wird.
Die Cinchbuchse ist isoliert vom Gehäuse ein zu bauen, der Aussenleiter mit dem zentralen Massepunkt zu verbinden,
am Besten über ein seperates Kabel, die Abschiermung des Kabel vom Cinch-Eingang zur Röhre nur an einer Seite anschlissen,
ein Schaltplan wäre auch hilfreich ....

viele Erfolg

Jörg
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7enderizer

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Hallo Jörg,

herzlichen Dank.

Das könnte in der Tat das Problem sein ;D

Ja, mit Erde meine ich, das Chassis, dass mit dem Schutzleiter verbunden ist und dann über die Steckdose an Erde geknallt wird.

Die Masse ich die "normale" Masse des Amps. Dort gehen alle Elkos mit dem "-" Pol etc. rauf. An den Cinchbuchsen werden über abgeschirmte Leitungen die Signale auf das Gitter der ECC83 geführt.

Einen Schaltplan habe ich euch mal angehängt.
Wundert euch nicht über die 4x EL34 und die 800V Ua Mit so hoher Anodenspannung fahre ich die Röhren nicht. Außerdem benutze ich KT88 im Amp und keine EL34.
Den Plan habe ich entsprechend abgeändert, aber momentan nicht parat(@Office).

Soll nur so als kleine bildliche Vorstellung sein ;D

Herzlichen Dank vorab

Greetz,

Nicolai
« Letzte Änderung: 26.08.2010 09:23 von 7enderizer »
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Greetz,

Der 7enderizer

Hardcorebastler

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Hallo,
Die Cinchbuchse isoliert einbauen !, die Lötfahne mit Masse verbinden,
der Schutzleiter kommt eimal ans Gehäuse und an Masse.

Beiliegend als Beispiel 2 Schaltbilder,

viel Erfolg
Jörg
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7enderizer

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Hallo Jörg,

herzlichen Dank für deine Antwort und die beiden Schaltbilder.
Die kommen mir sehr bekannt vor, hatte ich gestern erst vor der Nase ;D

Den Schutzleiter habe ich wie bereits geschrieben einmal an das Chassis geschraubt und mit der Kaltgerätebuchse verbunden. Der Kaltgerätestecker stellt dann über die Buchse eine Masseverbindung mit der Steckdose her. Wie in Schaltbild 2(Netzteil) Dort ist alles in Ordnung!

Also Kollegen, werde das heute mal testen und dann berichten, was dabei rausgekommen ist. :bier:

Besten Dank für alles

Greetz,

Nicolai
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Greetz,

Der 7enderizer

dknia

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Hallo Nicolai,

zeig uns doch mal Bilder von deinem Amp. Hifi Projekte sind hier selten.

bis denn

Herbert
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7enderizer

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Hallo Herbert,

ja, sehr gerne sende ich dir/euch ein paar Pics von meinem Amp zu.

Ganz 100% ist er leider nicht, war mein erster KT88 Amp, bin sonst eher in der Restauration von Röhrenradios und Fernsehern angesiedelt.

Bin noch bis 17 Uhr @ Office(auf der Arbeit) und kann daher erst gegen 17:30 Pics vom Amp machen.

Ja, leider ist der Hifi Bereich hier eher etwas mager ausgeprägt, da werde ich hier mal etwas in der Röhrentrommel rühren, da ich auch noch einen 300B(Triode) Amp in absehbarer Zeit fertig stellen werde.

Bis denne!

Greetz,

Nicolai
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Greetz,

Der 7enderizer

7enderizer

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So,

es wurde doch später, als ich gedacht habe! ;)

Ein großes Erfolgserlebnis konnte ich aber leider nicht verzeichnen, auch die Bilder vom Amp müssen noch bis zum Wochenende warten. Weint jetzt bitte nicht! ;D ;D

Das habe ich gemacht:

Beide Cinchbuchsen vom Chassis isoliert eingebaut. Extra ohmisch gemessen, keine Verbindung mehr zum Chassis. An beide Buchsen nun die gemeinsame Masseverbindung des Amps angeklemmt(die gemeinsame Masse befindet sich an einer Schraube des Netztrafos).

Brummt wie vorher. Nun mal die eine Masse des Cinchanschlusses abgelötet, nanu, nun brummt es selbst bei voll aufgedrehtem Volumepoti schon merklich weniger.

Die eine Cinchbuchse ohne Masse brummt nun kaum noch hörbar, die andere hingegen(hat noch die gemeinsame Masse) noch recht stark. Beide teilen sich die Masse(sind also zusammengeschaltet). Haben die beiden Cinchbuchsen überhaupt keine Masse, so brummt es sehr metallisch. Wie bei einem Gitarrenamp, wo am Klinkenstecker keine Gitte steckt.

Da steckt irgendwo noch der Bock. Vielleicht ist auch die gesamte Masseverbindung des Amps nicht optimal, da eloxiertes Aluminiumchassis. Da gehe ich am Wochenende nochmal intensiv bei.

Pics kommen und eine kleiner Bericht natürlich auch  ;)

Erstmal herzlichen Dank an alle, die mir die guten Tipps gegeben habe. Etwas hat es ja schon gebracht.

Greetz,

Nicolai
« Letzte Änderung: 26.08.2010 21:06 von 7enderizer »
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Greetz,

Der 7enderizer

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Hallo Nicolai,
noch mal zum Thema Masse :
Das Alu Gehäuse sollte nicht zur Masseverbindung dienen , in meinen 2 Schaltbildern
werden die Massepunkte nicht am Gehäuse abggriffen sondern über Kabel an einem zentralen Massepunkt verschaltet,
Lage siehe Schaltplan.
Das Gehäuse dient nur zur Abschiermung und nicht als Ersatz für die Masseverbindung.


Gruss Jörg
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7enderizer

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Servus Jörg,

ja, das Gehäuse dient auch nur zur Abschirmung, das ist richtig.

Alle Masseverbindungen laufen zusammen zu einem Sternpunkt. Dieser Sternpunkt befindet sich an einer Schraube des Netztrafos. Am Aluminiumgehäuse selbst befindet bis auf den Schutzleiter keine Masseverbindung mit den anderen Bauteilen(Elkos, Widerstände etc.)

Greetz,

Nicolai
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Greetz,

Der 7enderizer
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