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Autor Thema: Zollner: Physik der Elektrogitarre  (Gelesen 3810 mal)

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jacob

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Re:Zollner: Physik der Elektrogitarre
« Antwort #90 am: 16.10.2010 10:30 »

Hallo Jörg,

leider lässt sich dieses von Dir genannte und anscheinend hochinteressante PDF nicht komplett herunterladen (oder geht das vielleicht nur mir so?)  ???

Gruß

Jacob
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Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist grundsätzlich in der Praxis größer als in der Theorie...

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Re:Zollner: Physik der Elektrogitarre
« Antwort #91 am: 16.10.2010 10:46 »

Hallo Jacob,
ich habe damit keine Probleme, gerade noch einmal heruntergeladen, sind 12,029 MB
hier wird das Thema Korpusschwingungen einer Elektro Gitarre behandelt

Gruss Jörg
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Robinrockt

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Re:Zollner: Physik der Elektrogitarre
« Antwort #92 am: 16.10.2010 11:22 »

Habe auch keine Probleme die PDF Datei zu laden (Google Chrome).
Hochinteressante Untersuchung, leider hat sie wohl (noch) nicht zu greifbaren Ergebnissen geführt, sonst würde es ja keine Instrumente mit dead spots mehr geben.
Demnach müsste aber selbst eine kleine Veränderung des Spannung des Halsstabes und eine Veränderung des Tremolo (geblockt) eine Veränderung/Verlagerung der dead spots bewirken, was aber offensichtlich nicht passiert.
Bei Geigen wird der Steg verändert (Material etc.), der Hals wurde sowieso bei allen(!) Meistergeigen geändert aufgrund der Stimmung der Instrumente die sich ja seit damals (als sie erbaut) wurden, geändert hat.

Grüße,
Robin
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jacob

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Re:Zollner: Physik der Elektrogitarre
« Antwort #93 am: 16.10.2010 13:25 »

So, das Herunterladen jetzt endlich geklappt.

Interessant daraus finde ich (Zitat):

"Zum einen ist die Geometrie des Korpus hinreichend genau zu übertragen.
Mit entsprechendem Mess- und Diskretisierungsaufwand lässt sich diese Aufgabe lösen.
Zum anderen sind die physikalischen Eigenschaften der verwendeten Materialien zu beschreiben.
Dieses Vorhaben ist insbesondere bei den verschiedenen Hölzern, aus denen eine Gitarre zusammengesetzt ist, ungleich
schwieriger."

Und auch:

"…dass auch bei scheinbar massiven Instrumenten mit Solid Body Schwingungen auftreten und die Funktion des Gesamtsystems
merklich beeinflussen können.
Damit steht die untersuchte Gitarre als Beispiel für vielfältige weitere Strukturen aus dem Bereich der Technik, bei denen Schwingungen zu völlig
unerwarteten Erscheinungen führen können."

Die "Squier Bullet" hat übrigens laut dem "großen T" einen Korpus aus Linde- ein sehr weiches Holz.

Gruß

Jacob


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Konfuzius sagt: "Der Mensch hat dreierlei Wege, klug zu handeln: durch Nachdenken ist der edelste, durch Nachahmen der einfachste, durch Erfahrung der bitterste"

Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist grundsätzlich in der Praxis größer als in der Theorie...

dknia

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Re:Zollner: Physik der Elektrogitarre
« Antwort #94 am: 22.10.2010 08:37 »

Hallo zsammen,

hat die Firma G... vielleicht auch Zollner gelesen?  Eine SG komplett aus Birkenmultiplex, incl Hals .
.gibson.com/Products/Electric-Guitars/SG/Gibson-USA/SG-Zoot-Suit.aspx
Die Bauweise finde ich interessant.

bis denn

Herbert
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Headsurgeon

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Re:Zollner: Physik der Elektrogitarre
« Antwort #95 am: 22.10.2010 10:02 »

Hi,
das ist kein normales Multiplex.
In dem quietschbunten Zeugs, das Gibson benutzt - es heisst Stratabond und ist auch in weniger
halluzinogenen Farben erhaeltlich, verlaufen die Furnierlagen alle parallel, nicht gekreuzt.
Aus aehnlichem Material (Buche statt Birke) haben Hopf und Framus
schon in den 60ern Hälse gebaut.
Der Vorteil von Schichtholz sind die sehr geringen Schwundmaße.

Gruesse!

Hallo zsammen,

hat die Firma G... vielleicht auch Zollner gelesen?  Eine SG komplett aus Birkenmultiplex, incl Hals .
.gibson.com/Products/Electric-Guitars/SG/Gibson-USA/SG-Zoot-Suit.aspx
Die Bauweise finde ich interessant.

bis denn

Herbert
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bea

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Re:Zollner: Physik der Elektrogitarre
« Antwort #96 am: 22.10.2010 10:27 »

M.W. ist das nicht die erste Sperrholzgitarre von Gibson - Korpusse aus Multiplex werden in manchen Einsteiger-Instrumenten von Epiphone verwendet, z.B. dem EB-0 (aber wohl auch dem deutlich besser gemachten Explorer-Bass). So schlecht klingen sie nicht. Wenn man sich die Arbeiten von Herrn Fleischer anschaut, sieht man, dass das durchaus funktionieren kann - die Strukturen sind ja klein gegenüber den fraglichen Wellenlängen. Vermutlich ist das Material sogar homogener als so manches Holzbrett.

Allerdings handelt es sich bei der Gitarre doch eher um ein Einsteiger-Instrument für alle, die das Gibson-Logo benötigen - ähnlich wie die andere Low-End-SG aus billigem Ahorn mit Fehlern im Holz.

Einen der oben erwähnten Multiplex-Hälse (aus einer zersplitterten Framus Texas) habe ich übrigens in meiner ersten selbstgebauten Gitarre in Betrieb. Abgesehen davon, dass ich dicke und flache Halsprofile bevorzuge, ist der Hals traumhaft.

Beate
« Letzte Änderung: 22.10.2010 10:31 von bea »
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