Bitte loggen sie sich ein oder registrieren sie sich.

Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge
Erweiterte Suche  

Neuigkeiten:

Autor Thema: Wunschverstärker.  (Gelesen 4390 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Dirk

  • Dirk M.
  • Administrator
  • YaBB God
  • *****
  • Offline
  • Beiträge: 8.120
  • 2T or not 2T
Wunschverstärker.
« am: 10.12.2003 22:53 »

Hallo,

es gab ja schon mal eine Frage bezüglich dem Setup, dass die Leutchen hier so verwenden und hier kommt die Fortsetzung dazu. Mich würde mal interessieren, wie Ihr euch einen Verstärker vorstellt. Was muss er können, wie muss er klingen, Anzahl Kanäle, Class A oder A/B, Leistung, Hintergrundbeleuchtung, FX-Wege, Rack oder Top, Schaltmöglichkeiten etc.
Ich bin gespannt....

Gruß, Dirk
Gespeichert

Guido

  • Sr. Member
  • ****
  • Offline
  • Beiträge: 122
Re:Wunschverstärker.
« Antwort #1 am: 12.12.2003 21:54 »

Hallo Dirk !
Es kommt doch wohl immer drauf an, wie vielseitig man selbst mit seinem Musikgeschmack ist. Ich selbst bin großer "Pink Floyd" Fan und liebe den live-Sound von David Gilmour (zu hören auf den "PULSE" und "Delicate Sound of Thunder" Alben). Wenn man sich dann mal die ganzen Racks und Effekte ansieht, die Dave so mit auf Tour nimmt, wird schnell klar, dass es unmöglich ist, diesen Sound zu kopieren, schon gar nicht mit einem einzigen Amp. Wer dann nebenbei noch Metallica und DeepPurple covert, braucht mindestens noch einen Marshall und einen Boogie zusätzlich. Ich selbst habe schon alle möglichen Amps getestet, und jeder Amp war für eine bestimmte Musikrichtung ok, aber kein Amp war in der Lage, das komplette Spektrum abzudecken. So blöd es klingt in einem Röhrenamp-Forum : Der perfekte Amp müsste für mich in der Lage sein, von einer CD Gitarrensequenzen zu analysieren und diese möglichst exakt zu modellieren, wo wir zwangsläufig bei der kalten und hässlichen Digitaltechnik landen werden. Es gibt ja schon Ansätze in dieser Richtung (z.B. Line 6), und der Amp der Zukunft wird mit DSP Chips aufgebaut sein, alleine schon aus Kostengründen. Für Tonstudios wäre das auch ideal, die könnten ihre ganzen Verstärkertürme einmotten und hätten nur noch ein 19"-Gerät mit einer HE. Bei Röhrenverstärkern ist irgendwo eine Grenze erreicht. Sieh dir mal den Mesa Boogie RoadKing an : Saumäßig komplexe Schaltung und ein riesen Aufwand, und wofür ? Für vier Kanäle, na Klasse. Das ist in der Digitaltechnik ein Witz. Zugegeben, es gibt Kompromisse, wo Digitaltechnik mit Röhrentechnik kombiniert wird (z.B. Mesa Boogie TriAxis etc.), aber ob man damit annähernd so flexibel ist wie mit DSPs, glaube ich nicht. Ich jedenfalls werde auch weiterhin Röhrenverstärker bauen, aber in Zukunft wohl auch im 19"-Format, um irgendwann mein ganz persönliches Rack zu haben, mit dem ich mein ganzes Spektrum abdecken kann.
Gruß, Guido
Gespeichert

JMP

  • Sr. Member
  • ****
  • Offline
  • Beiträge: 188
  • Ich liebe dieses Forum!
Re:Wunschverstärker.
« Antwort #2 am: 13.12.2003 12:22 »

Naja, über DSP-Verstärker kann man streiten (im Moment auf jeden Fall), 2. Boogie verwendet keine Digitaltechnik oder verstehst du eine Schalt-Logik a la TTL oder so für die Relas/ Optokoppler als Digitalverstärker ?
Meiner Meinung der allerwichtigste Punkt bei einem Setup ist der Gitarrist ! Das hört sich blöd an, aber: Der Ton ist in den Fingern, ist er nicht dort, so ist er nirgends.
 
Beispiel 1: Habe das Glück mal gehabt bei einem kleinen Workshop von Yngwie Malmsteen dabei zu sein. Der hat aus Mangel an finanziellen Mitteln und Kurzfristigkeit nur seine Klampfe mitgehabt, vor Ort wurde im durch  ein Musikhaus ein Valvestate 40 (!)  zur Verfügung gestellt. Was soll ich sagen ? Der Verstärker hat zwar ne Röhre drinnen, klanglich ist das Ding aber wirklich für die Tonne. Trotzdem klang Yngwie wie Yngwie, kein Scheiß ! Der süße singende Sound bei den Balladen (ohne Effekte !), der Brachial-Strat-HS3-Sound im Rhythmusspiel etc.

Beispiel 2: Vor 2 Wochen habe ich mir M3 (das sind die "alten Whitesnake-Mitglieder") angeguckt. Ich stand direkt im Schallfeld von Bernie Marsden´s Top (ein TSL!) und seiner 412er. Er hatte das Ding die ganze Zeit im 3er (Higain !), natürlich voll aufgerissen, diesmal komplett ohne Verzerrer und so). Wer den Amp schonmal gespielt hat, vor allem im 3er, der wird mir beipflichten, mit Bluessounds und so, ist da normalerweise nichts. Nicht bei Bernie, er hatte GENAU den alten Snake-Ton a la Ready and Willing etc.

Fazit: Bevor man sich irwitzige Schraubereien anfängt a la wie klingt die Röhre, welche Speaker nimmt man da, welchen Effekt hat er gerade da verwendet, sollte man schauen, ob man wirklich den Spielstil draufhat. (nicht böse gemeint!, jeder spielt einfach anders, Gott sei Dank, man stelle sich vor, jede Gitarrist klingt gleich wie alle Keyboarder !)
Gespeichert
LG
Martin

Guido

  • Sr. Member
  • ****
  • Offline
  • Beiträge: 122
Re:Wunschverstärker.
« Antwort #3 am: 13.12.2003 18:22 »

Hallo JMP !
Hier war nach dem Verstärker gefragt und es ist ein technisches Forum.
Dass die Technik aus Sch... kein Gold machen kann ist klar, aber ich bin nun mal mehr Ingenieur als Musiker.
Ab wann man einen Verstärker als Digital bezeichnet, ist wohl nicht so ganz klar. Wenn ich dich richtig verstanden habe, bezeichnest du nur die Sachen als Digital, in denen die eigendliche Signalverarbeitung und Klangformung digital geschieht. Ok. Das entspräche meinem Beispiel "Line 6". Wenn ich in einem Verstärker 128 Presets abspeichern und per MIDI abrufen kann, wäre das demnach nicht digital, weil die einzelnen Stufen ja mit analogen Röhren arbeiten, wie z.B. im TriAxis. Meinetwegen. Einigen wir uns also darauf, dass alles, was keinen A/D-Wandler hinter der Eingangsklinkenbuchse hat, analog ist. Die Zukunft sehe ich nach dieser Definition aber immer noch im digitalen Amp (mit DSPs).
Was den Einfluß der Spieltechnik angeht, kann ich dir nur bedingt zustimmen. Dass ich selbst mit David Gilmours Equipment (sollte ich mal das Glück haben, mit ihm auf der Bühne zu stehen und über seine Anlage spielen zu können...), nie wie David Gilmour klingen werde, ist sicher. Keine Diskussion.
Andersherum klingt er aber auf dem neuen Unplugged-Album völlig scheisse, wofür ich der Technik die Schuld gebe. Ohne Effekte nur mit Akustikgitarre klingt Pink Floyd wie ein Auto ohne Auspuff. Vielleicht irre ich mich aber auch und der gute alte Dave wird langsam senil. Wäre schade...
Gruß, Guido
Gespeichert

MichaelH

  • YaBB God
  • *****
  • Offline
  • Beiträge: 1.275
  • It`s Rorys genius !
Re:Wunschverstärker.
« Antwort #4 am: 13.12.2003 21:05 »

Hi Jungs, nur cool bleiben .... .
Also, ich kann JMP nur beipflichten, der Sound kommt aus den Fingern und du kannst den Heros hinstellen was du willlst. Die holen auch aus einem Sch ... Verstärker und einer noch besch...en ihren Ton heraus. Die DSP Technik ist z.Zt. einfach noch nicht weit genug - Latenzzeiten etc... Das hängt natürlich auch an den Kosten, sprich schnellerer Prozessor braucht grösseres Netzteil usw usw ... . Nachdem ich nun das erste mal mit nem POD rumprobiert habe, na ja nicht schlecht zum Üben aber LIVE ??? Da fehlt doch ein wenig der Druck. Und richtig abgehen können die meisten erst ab einem gewissen Lautstärkepegel -)


Gespeichert
Wer zur Quelle will, muss gegen den Strom schwimmen ...

Guido

  • Sr. Member
  • ****
  • Offline
  • Beiträge: 122
Re:Wunschverstärker.
« Antwort #5 am: 13.12.2003 22:59 »

Ok, bevor das ganze wieder auf die leidige Diskussion "Musiker vs Techniker" hinausläuft, klinke ich mich lieber aus. Diese Diskussion gabs bisher in jedem Forum und wird es wahrscheinlich auch immer geben. Ich jedenfalls bin kein Musiker, sondern Techniker, und versuche, möglichst hochwertige Röhrenverstärker zu bauen. Wenn ihr meint, dass ihr selbst aus einer Schrottkiste vom Baumarkt "euren" Sound rausholen könnt, meinetwegen. Und da sich JMP ja über "irwitzige Schraubereien" lustig macht, frage ich mich umso mehr, ob er in einem Forum über Röhrenverstärker richtig aufgehoben ist. Wer zwischen verschiedenen Röhrentypen oder Speakern keinen Unterschied hört, hört auch keinen Unterschied zwischen Röhren- und Transistorverstärkern, und letztere sind doch viel billiger...
Gespeichert

Dirk

  • Dirk M.
  • Administrator
  • YaBB God
  • *****
  • Offline
  • Beiträge: 8.120
  • 2T or not 2T
Re:Wunschverstärker.
« Antwort #6 am: 13.12.2003 23:51 »

Hallo !

Irgendwie habt ihr mich falsch verstanden...
Sicherlich kann man ohne spieleriches Geschick (was immer das auch ist)  nicht entsprechend sounden, aber darum geht es mir garnicht.
Ich wollte einfach mal wiessen wie der ideale Amp (gibt es natürlich auch nicht) aussehen soll - euerer Meinung nach. Der Hintergrund ist, dass ich mir ein paar Konzepte zusammen gestellt habe für Preamps bzw Preampkombinationen, aber gerne die eine oder andre Meinung z.B. zum Thema Schaltmöglichkeiten hören würde. Beispiel: Drive Kanal mit 3 Band Klangregelung und zwei Lautstärkerreglern (einmal normal und einmal Lead), FX Wege parallel oder seriell...

Mit Sicherheit wird die technische Entwicklung bzw. die AMPs der Zunkunft vollgestopft sein mit Sand bzw. DSP aber dennoch bin ich der Ansicht, dass diese Technik nicht die Röhre ersetzten kann. Man versucht mit der ganzen Digitaltechnik Simulationen von anderen Bauteilen vorzunehmen, die eigentlich nur vom Originalbauteil perfekt wiedergegeben werden können - versteht das jemand...
Mit Sicherheit haben solche Dinge wie Line 6 POD und Hybridamps und was weis ich noch ihre absolute Berechtigung und würden sich am Markt auch nicht halten, wenn keine Nachfrage vorhanden wäre. Dennoch sehe ich weiterhin den Röhrenamp als Mass aller Dinge - und sei er noch so simpel aufgebaut; das sind meist die besten, da hier die Dynamik vom Spiel sauber durchgereicht wird.

Gut, ein anderer Punkt ist natürlich, dass es viele Leute gibt, die sich ein Model XY hinstellen und meinen, dann genau so zu klingen wie Musiker Z - das wird natürlich nicht funktionieren. Eine Amp ist genau wie eine Gitarre ein Handwerkszeug und es liegt im Ermessen des Bedieners, was er damit macht bzw. welche Töne er damit erzeugen kann. Sicherlich wird einem das Leben mit qualitativ hochwertigen Werkzeugen einfacher gemacht als mit der Billigausgabe aus dem Bausupermarkt aber im Endeffekt kommt der Ton aus den Fingern.

Oft habe ich auch den Eindruck, dass viele garnicht wissen, was sie haben wollen oder benötigen. Wenn ich als Musiker oft in kleinen Kneipen spiele werde ich keinen riesigen Marshall-Turm benötige. Selbst bei grossen Gigs ist die Frage ob man wirklich mit 200 Watt von der Backline strahlen muss. Bekanntlich klingt ein Röhrenamp erst aber eine gewissen "Auslastung" aber wieso stell ich mir dann ein 100 Watt Top hin, das ich garnicht ausfahren kann und beklage mich dann über den "doch nicht so vorhandenen Röhrensound"... kein Wunder.
Ich sage mal - aber bitte jetzt nicht hauen - für solche Leute sind DSP-Amps und Co gebaut und diese Käuferschicht ist breit, denn solch ein Amp klingt dann alle mal besser als ein schlecht eingestelltes Röhrento.
Im Gegenzug dazu muss man sich dann Fragen wieso Leute wie Dave Gilmoure nicht mit solchen Verstärkern spielen und lieber Mesa Endstufen und eine ganze LKW-Ladung von (analogen) Bodentretern mit sich herrum schleppen oder wies werden für alte, analoge Synthies oder Drumm-Boxen Preise bezahlt die höher sind als der damalige Verkaufspreis. Man müsste doch meine, dass man den Sound eines TR-808 (heiss glaube ich so ??) heutzutage ohne Probleme mit jedem aktuellen Keyboard nachmachen kann, oder kann man das jetzt doch nicht ?

Gruß, Dirk


 
Gespeichert

Guido

  • Sr. Member
  • ****
  • Offline
  • Beiträge: 122
Re:Wunschverstärker.
« Antwort #7 am: 15.12.2003 00:12 »

Dirk hat´s verstanden, weil er halt auch Techniker ist. Dass wir oft als Spinner bezeichnet werden, weil wir uns der nostalgischen Röhrentechnik verschrieben haben, finde ich zwar immer wieder schade, glaube aber trotzdem, dass wir unsere Daseinsberechtigung noch haben, obwohl viele meinen, mit jedem x-beliebigen Transistor-Verstärker "ihren" Sound erreichen zu können und dass Röhrenverstärker was fürs Geschichtsbuch wären. Ich schlage deshalb vor, vom musikalischen Aspekt Abstand zu nehmen und uns wieder unserem Hobby zuzuwenden.
Gruß an Dirk,
Guido
Gespeichert

serpentine

  • Full Member
  • ***
  • Offline
  • Beiträge: 79
Re:Wunschverstärker.
« Antwort #8 am: 15.12.2003 15:47 »

Hallo Dirk,

Man müsste doch meine, dass man den Sound eines TR-808 (heiss glaube ich so ??) heutzutage ohne Probleme mit jedem aktuellen Keyboard nachmachen kann, oder kann man das jetzt doch nicht ?

Kann man bestimmt, aber darum geht manchen Leuts auch gar nicht. Schau, Trio hätte damals vor 20 Jahren im "DaDaDa"-Video statt dem Casio-Einfinger-Quietscher auch einen PPG WaveComputer (oder was sonst noch gut und teuer war und solche Sounds hätte emulieren können) verwenden können, hätte aber nicht zum Image gepasst, da Behrendt (der Schlagzeuger) ein Minimal-Set (Snare, Bassdrumm, HiHat, oder so) ohne Stuhl im Stehen spielte, und Kralle Krawinkel irgend ´ne ElCheapo Strat-Copy mit demonstrativ rausgerissenen PUs (bis auf einen) spielte.

Wie hät´s andersherum ausgesehen, wenn Keith Emerson (ELP) so ´nen Casio-Quietscher statt ´ner Hammond B3 mit Messern traktiert hätte?

Oder The Who irgend was anderes als HiWatt eingesetzt hätten?

Will sagen, alles eine Frage des Images - warum eine noch so gute Kopie benutzen, wenn es das zum Image passende Original auch tut?

Doch zurück zum "Wunschverstärker". Ich bin zwar seit über einem Jahrzehnt raus aus dem aktuellen Geschäft, aber ich denke, dass es heutzutage auf diesem Gebiet kaum realistische Marktlücken geben dürfte. Mit realistisch meine ich, dass es auch in absehbarer Zeit wohl kaum einen Amp für 200 € geben wird, der ´nen vollen Marshall-Stack oder Ampeg SVT für ein paar tausend Ocken so gut "kopiert", dass er das Original vollständig ersetzen könnte.

Die meisten Leuts suchen wohl die Sounds ihrer Vorbilder zu kopieren, und das schliesst oft genug - und nicht nur aus Sound-Gründen - auch mit ein, dass man die gleichen Klampfen, Amps und Effekte einsetzt.

Was wirkliche Flexibilität angeht, da sollte man vielleicht man einen Blick in den Fundus von "echten" Studiomusikern blicken, also solche Leuts, die für major labels still und im Hintergrund wirkend oft die Tracks der MegaSeller einspielen oder "verbessern". Das sind selbst heute noch echte Handwerker mit geeigneten Werkzeugen, und nicht nur Silizium-Chips mit viel Samples im RAM, habe ich mir sagen lassen  ;)

    Serpentine
« Letzte Änderung: 15.12.2003 15:51 von serpentine »
Gespeichert
Im Zweifelsfall einfach durchmessen.

Rainer

  • Gast
Re:Wunschverstärker.
« Antwort #9 am: 15.12.2003 22:32 »

Oft habe ich auch den Eindruck, dass viele garnicht wissen, was sie haben wollen oder benötigen. Wenn ich als Musiker oft in kleinen Kneipen spiele werde ich keinen riesigen Marshall-Turm benötige. Selbst bei grossen Gigs ist die Frage ob man wirklich mit 200 Watt von der Backline strahlen muss. Bekanntlich klingt ein Röhrenamp erst aber eine gewissen "Auslastung" aber wieso stell ich mir dann ein 100 Watt Top hin, das ich garnicht ausfahren kann und beklage mich dann über den "doch nicht so vorhandenen Röhrensound"... kein Wunder.
Ich sage mal - aber bitte jetzt nicht hauen - für solche Leute sind DSP-Amps und Co gebaut und diese Käuferschicht ist breit, denn solch ein Amp klingt dann alle mal besser als ein schlecht eingestelltes Röhrento.

Da muss ich aber mal widersprechen ;)
Ich habe nen Röhrentop mit ca. 120W (Engl), fahre das Teil aber nie aus, da ich hauptsächlich zuhause spiele. Ich habe mir das Ding aber einzig und alleine wegen des Klangs gekauft. Die vier Kanäle brauche ich nicht, die 120W auch nicht. Wieviele DSP-Dinger hab ich mir angehört und war IMMER enttäuscht, bis ich eines Tages den Engl in einem Laden hörte und wirklich wusste: der ist es. Und bisher hat mich der Klang jedesmal, wenn ich gezweifelt habe, ob ich den Amp nicht wieder verkaufen sollte, eines besseren belehrt. Auch bei Zimmerlautstärke! Ich habe noch nie einen vergleichbar klingenden DSP-Amp gehört. Sicher ist das Teil überdimensioniert für mich... aber mir konnte bis heute niemand einen kleineren Amp nennen, der klanglich (und damit meine ich die brachiale Verzerrung!) an den Engl herankommt. Das war allerdings vor ca. 4-5 Jahren, was es seitdem an DSP-Dingern gibt, weiß ich nicht, da ich nie wieder darüber nachgedacht habe...

Gruß
Rainer
Gespeichert

erol

  • Gast
Re:Wunschverstärker.
« Antwort #10 am: 16.12.2003 13:51 »

Hallo allerseits,

kurz Dirks Frage beantwortend: Mein Wunschverstärker sollte jede Nuance meines Spiels darstellen können, viel Dynamik besitzen, robust, zuverlässig, leicht zu tragen und hübsch anzusehen.
Wenn er dann noch selber laufen könnte, das wäre wirklich klasse  ;D

salute
erol
Gespeichert

Dirk

  • Dirk M.
  • Administrator
  • YaBB God
  • *****
  • Offline
  • Beiträge: 8.120
  • 2T or not 2T
Re:Wunschverstärker.
« Antwort #11 am: 17.12.2003 10:52 »

ich sehe schon: keiner versteht mich  :'(

Gruß, Dirk
Gespeichert

hallthom

  • YaBB God
  • *****
  • Offline
  • Beiträge: 566
Re:Wunschverstärker.
« Antwort #12 am: 17.12.2003 12:50 »

mein Wunschverstärker wäre, dass ich entlich mal Zeit hätte ihn fertig zu bauen...

 ;D ;D ;D

 ::) Gruss, Thomas
Gespeichert
Die Elektronenröhren sind aus der heutigen Technik nicht mehr wegzudenken, sie haben sich in einem Siegeszug ohnegleichen die Welt erobert. (Zitat von 1962)

Tube-Audio

KlausSp

  • Full Member
  • ***
  • Offline
  • Beiträge: 63
  • DIY ist super :-)
Re:Wunschverstärker.
« Antwort #13 am: 17.12.2003 12:55 »

Hallo!

 Aaalso, meiner wäre ein Vox AC30 + Fender Tweed Deluxe + Marshall JCM800, das Ganze schaltbar und mit Mastervolume.

Grüße,

 Klaus
Gespeichert
Infos für Selberbauer: http://diy.musikding.de

Dirk

  • Dirk M.
  • Administrator
  • YaBB God
  • *****
  • Offline
  • Beiträge: 8.120
  • 2T or not 2T
Re:Wunschverstärker.
« Antwort #14 am: 17.12.2003 14:26 »

... an den Fender Tweed habe ich garnicht gedacht, das ist aber eine gute Basis für den Clean-Bereich.

@Klaus: was gefällt Dir beim VOX besonders ?

Gruß, Dirk
Gespeichert