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Autor Thema: 5e3 Gehäuse selber bauen  (Gelesen 4826 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
dknia
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« Antworten #15 am: 15.04.2008 08:40 »

Danke Bernd,
mal sehen was für ein Label mein 5e3 bekommt.
Mit dem Lack von Auto K ist nen guter Tip. Der letzte Baumarktklarlack den ich hatte
wurde so hart, das wieder von der Folie abbröckelte.

Ich habe eine Lösung für den Weißdruck gefunden. Gerber Power Edge.
Haben sehr viele Leuchtreklamehersteller und Betriebe die KFZ usw beschriften im im Einsatz.
Das ein Thermotransverdrucksystem, die Folie ist glasklar und der Aufdruck muß nicht durch Lack geschützt werden.
Die Rolle ist 33 cm breit. Ein A3 Ausdruck kostet ca 10- 15 euro.

/ Herbert
 
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Godzilligan
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« Antworten #16 am: 15.04.2008 08:46 »

Ich habe aehnliches fuer weisse Beschriftung benutzt - auto vinyl druck. Funktioniert prima, und sehr robust

steven
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"Gunk Gunk Gunk Gunk Gunk Gunk....Whhheeeeeeeeeeeee!"

 -- TDPRI member studio1087's description of a 19-year-old testing a "pointy metal guitar"
Joachim
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Live long and prosper


« Antworten #17 am: 15.04.2008 08:52 »

Guten Morgen, Herbert,

Kompliment, sehr gute Arbeit, dass muss ich - etwas neidisch - anerkennen. Angefangen von verzapften Kiefergehäuse bis zum Tweedbezug. Ich hab da bei meinem Pro gekniffen und mir am Ende ein Mojo-Gehäuse gekauft, vor allem wegen den Verzapfungen, weil mir da die Erfahrung fehlt. Aber irgendwann mal ... bestimmt Smiley

Viele Grüße,
Joachim
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Live long and prosper.
Meikel
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« Antworten #18 am: 15.04.2008 09:20 »

Hallo Herbert,


sieht schlicht und einfach nur prima aus!  Glückwunsch Smiley

Wie hast du die Frontplatte = Chassisbeschriftung realisiert (wird nämlich für mich noch ein gewaltiges Thema  Huh )?


Gruß Michael
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dknia
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« Antworten #19 am: 15.04.2008 10:16 »

Danke für die Blumen.
@ Meikel

Im dem Fall habe ich das Alublech mit Stahlwolle nass geschliffen. Dann mit einer Schwabbelscheibe und Wachs poliert.
Dieses Polierset git es im Motorradzubehörhandel. Kostet bei Louis 10,- Euro. Hat Gericke aber bestimmt auch.
Bei entsprechender Geduld wird die Oberfläche spiegelblank.
Bernd´s Coreldatei habe ich auf eine T-Shirttransverfolie gedruckt und dann auf´s Blech gebügelt. Spiegeln nicht vergessen!!!!
Ich habe das mit einem Farbkopierer gemacht und einer großen Presse gebügelt.
Es gibt auch T-Shirtshop´s die bedrucken mit diesen Folien Tassen, Mousepad´s usw.
Die Folien gibt´s auch für Tintenstrahldrucker, geht dann mit dem Bügeleisen und wird kalt abgezogen.
Bei silbernem Untergrund statt Weiß, bleibt die Farbverfälschung im Rahmen.
Ist super haltbar, wie ein Siebdruck.

Gruß
Herbert
« Letzte Änderung: 15.04.2008 10:30 von dknia » Gespeichert
Meikel
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« Antworten #20 am: 16.04.2008 09:57 »

Moin Herbert,

[Procedere Frontplatte]

diese Transferfolie, die man dann aufbügelt - hinterlässt die dann nur die Buchstaben auf der Alu-Oberfläche oder wird diese dann komplett gegen die häßlichen Fingerabdrücke versiegelt oder sollte dann hinterher noch eine Schicht Zaponlack drauf?

Ich muss gestehen, Frontplatten sind mir ein Graus und mein AB763-Clon ist hier mangels Masse/Werkzeug mit seiner Pappe + Abreibebuchstaben auch nicht gerade ein Musterbeispiel an sauberer Gestaltung.

Gruß Michael
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dknia
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« Antworten #21 am: 16.04.2008 12:09 »

Moin Michael,

also ich habe die Frontplatte nochmal mit Kunststofflack von Kontakt 2000 lackiert, aber nur damit es schön glänzt.
Der Toner oder die Tinte wird bei dieser Folie auf eine Wachsbeschichtung aufgetragen, die sich dann beim Bügeln vom Trägermaterial auf das Blech löst. Ich hatte leider nur eine Folie die heiss abgezogen wird, Folien zum kalt abziehen sind für diese Zwecke besser.
Die Farbe geht nur mit dem Schraubenzieher oder 80er Schleifpapier wieder ab.
Übrigens wenn du keine Lust zum Feilen und Abkanten von Alublech hast.
Ich habe das Blech mit der Handkreissäge zuschnitten. Wird schön gerade winkelig, eben wie bei der Holzbearbeitung. Die Säge sollte nur ein Hartmetallsägeblatt haben.

Für weißen Hintergrund gibt es eine weiße Klebefolie von Folex für Laserdruck. Die ist sehr haltbar und hat eine tolle Qualität.

/ Herbert

« Letzte Änderung: 16.04.2008 14:18 von dknia » Gespeichert
Vintage_Man
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« Antworten #22 am: 16.04.2008 13:22 »

Moin z'ammen!

Also Lack muss da auf jeden Fall drüber, da unbehandeltes Alu extrem griffempfindlich ist. Da bleibt es nur bei der Entscheidung ob matt oder glänzend.

Zitat
Die Säge sollte nur ein Hartmetallsägeblatt haben.
Sollte? Versuche das mal mit einem Holzsägebatt! Ich hoffe, dass Du einen Verbandskasten in Griffweite hast.  Wink

/Bernd
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dknia
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« Antworten #23 am: 16.04.2008 14:32 »

@ Bernd
da auf dem Alu eine komplette Wachsschicht liegt ist lackieren nicht mehr nötig, es sein denn man wünscht eine
bestimmte Oberfläche. Dieses System wird auch in der Industrie bei Einzelanfertigungen für Frontplatten verwendet.

Natürlich muß man ein Hartmetallsägeblatt nehmen. Wichtig Schutzbrille tragen.
Die kleinen Späne fliegen durch die ganze Werkstatt.

/Herbert
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gisape
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« Antworten #24 am: 16.04.2008 15:41 »


Natürlich muß man ein Hartmetallsägeblatt nehmen. Wichtig Schutzbrille tragen.
Die kleinen Späne fliegen durch die ganze Werkstatt.

/Herbert

Spricht man pauschal von Hartmetallsägeblättern, so handelt es sich um Sägeblätter aus Werkzeugstahl, bei denen nur die Zähne aus Hartmetall und der Verwendungszweck ist für Holz, Kunstoff und NE-Metalle geeignet und unterscheiden sich in der Zahnung, für die NE-Metallbearbeitung muß diese Zahnung fein sein. Es gibt nämlich auch grobe Zahnungen für die Holzbearbeitung.

Gruß
Adi
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Vintage_Man
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« Antworten #25 am: 16.04.2008 15:55 »

Zitat
@ Bernd
da auf dem Alu eine komplette Wachsschicht liegt ist lackieren nicht mehr nötig, es sein denn man wünscht eine
bestimmte Oberfläche. Dieses System wird auch in der Industrie bei Einzelanfertigungen für Frontplatten verwendet.

Aha. Also wird beim Transfer neben den Zeichen, etc. auch diese Wachsschicht übertragen, korrekt? Und die ist hinreichend langzeitstabil?
Wenn dem so ist, dann ist das sehr interessant.

/Bernd
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dknia
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« Antworten #26 am: 17.04.2008 09:10 »

@Bernd

So ist es Bernd.

Diese Folien sind eigentlich für T-Shirt´s gedacht, es gibt Folienhersteller die garantieren 90°C Waschbeständigkeit. Welches T-Shirt dann noch passt weiß ich nicht.  Roll Eyes

Aber was das Bedrucken von Frontplatten betrifft, bleibe ich am Ball. Ich kann hier an unseren Systemen und bei meinen Kunden einiges ausprobieren, was dann auch für jeden machbar ist.

Für das Eyelettboard die Fender "Pappe" zu nehmen, war nen Supertip. Die Eyeletts lassen schön vernieten, da das Zeug so schön elastisch ist.


/Herbert
« Letzte Änderung: 17.04.2008 09:25 von dknia » Gespeichert
Meikel
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« Antworten #27 am: 17.04.2008 09:24 »

Hallo,

> Diese Folien sind eigentlich für T-Shirt´s gedacht, es gibt Folienhersteller die garantieren 90°C Waschbeständigkeit.

also nochmal für mich zum Mitschreiben  Wink

- man besorge sich solche Folie namens Transferfolie, T-Shirtbedruckfolie  - wo?
- man kreiere sich ein Frontplattenlayout auf dem PC mit CorelDraw, Word, whatever, um ein Druckbild zu erzeugen
- man drucke gespiegelt auf diese Folie mit Laserdrucker oder Tintenpieseler?
- bügele diese Folie auf die peinlich gereinigte Alu-Oberfläche.

Alu mit Wachsoberfläche kenne ich nicht. Wer stellt das her? Habe nur solches Alu mit diesen abziehbaren Folien darauf kennengelernt oder meistens ist gar nichts drauf. In diesen letztgenannten Fällen müsste also mangels Wachsschicht das Alu mit Zaponlack versiegelt werden gegen diese elenden Fingerabdrücke bzw. der schnellen Oxidation.

Korrekturen / Kömmentare / Änderungen?

Gruß Michael
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« Antworten #28 am: 17.04.2008 09:52 »

Hallo Michael,

Diese Folien gibt'sin jedem gut sortierten Computer-Laden oder Media Markt, Saturn, ..... Da kaufe ich auch die selbstklebende Klarsichtfolie, die ich sonst immer verwende.

Ich nehme an, dass das Wachs von der Tranfer-Folie mit auf das Alu übertragen wird. Woher soll es sonst kommen? Auf dem Alu selbst ist, wie Du ja richtig bemerkst, nichts drauf.

/Bernd
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« Antworten #29 am: 22.04.2008 21:48 »

Anbei,wie irgenwann einmal versprochen, mein Bauplan für das 5E3 Gehäuse.
Der Bohrplan für das Chassis und die Frontplatte kommt dann auch noch später dazu.

/Bernd
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