14.03.2010 17:37 *
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.

Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge
News: Erweiterte Suche über Google | Tube-Town SHOP
 
   Übersicht   Hilfe Suche Kalender Einloggen Registrieren  
Seiten: 1 2 [3] 4 5 |   Nach unten
  Drucken  
Autor Thema: 5e3 Gehäuse selber bauen  (Gelesen 4521 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
Vintage_Man
YaBB God
*****
Offline

Beiträge: 279



Profil anzeigen WWW
« Antworten #30 am: 22.04.2008 21:01 »

Und da kommt nun auch besagter Bohrplan für das Blech.

/Bernd
Gespeichert

TLausK
Sr. Member
****
Offline

Beiträge: 107


Profil anzeigen
« Antworten #31 am: 23.04.2008 08:39 »

Hallo Bernd,

DANKE für die Pläne !  Ich wollte gerade anfangen, die Zoll-Pläne vom Steven (die schon super sind) umzurechnen in cm (der OBI Zuschneider nimmt keine Zoll-Masse?) - aber das kann ich mir jetzt sparen  Grin
Denn:  am Freitag gehe ich mir Holz holen für einen 5E3 Prototypen (wahrscheinlich mit schwarzem Tolex - liegt bei mir noch rum).

Frage:  wie habt ihr diese Fingerverzapfung hergestellt ?  Gesägt und ausgestemmt (Stemmeisen?)  Ich hatte mit dem Stemmen bislang keine zufriedenstellende Ergebnisse erzielt (Fichte massiv - ziemlich weich) - siehe Klampfomat Bericht in Galerie - von außen sieht's zwar gut aus aber innen sind dann doch Löcher an den Stellen, wo keine hingehören und zuviel Holz rausgebrochen/gestemmt wurde.

Welche Holzart habt Ihr verwendet (Sperrholz oder massiv) ?

DANKE
Gruß
Thomas
Gespeichert

----------------------------------------------------------
=> drigge musses !
Godzilligan (The Artist Formerly Known As Stevo)
YaBB God
*****
Offline

Beiträge: 2.075



Profil anzeigen WWW
« Antworten #32 am: 23.04.2008 09:47 »

Wenn du ofters vor hast, Verzapfung zu machen, kauf dir ein Fraeser und entsprechende Schablone. Mit ein bissle Uebung kannst du dann schoene Finger- und Schwalbenschwanzverzapfung machen. Als Bonus kannst du auch perfekte Speaker-Cutouts machen, und die Ecken runden. Kauf nicht den billigste 30-Euro Chinesische Geraet, es wird dich kein Freude bereiten (frag mich nicht wie ich das weiss). Ein bisschen mehr und hast du ein anstaendige Geraet, wenn auch nicht ein Fein.

Fuer ein Tweed cab ist immer massive Holz gefragt, und zwar am besten ein Tonholz (Pinien, Ahorn, Mahogonie, Pappel ...) weil die Cab sollte moeglichst Resonant sein, und die Ton mitwirken.

Bei ein 5e3 schadet es nicht, wenn du die Cab etwas tiefer machst. Hat ein positive Wirkung auf die Response. Und wenn du den Lautprecher plazierst, ist es mMn am besten off-center, aus gewicht und stehende Wellen grunde.

steven
Gespeichert

What?
Vintage_Man
YaBB God
*****
Offline

Beiträge: 279



Profil anzeigen WWW
« Antworten #33 am: 23.04.2008 09:53 »

Moin Thomas,

Die Fingerzinken mache ich mit einer Fräseinrichtung für meine Oberfräse. Das Ergebnis ist damit hervorragend. Opa's Methode mit Feinsäge und Stemmeisen traue ich mir auch nicht zu. Mit der Fraäse werden auch die Rundungen der Aussenkanten hergestellt.

Für das Gehäuse habe ich 18mm starkes Kiefern-Leimholz genommen (Baumarkt oder Holzfachhandel). Das gibt es in 25cm Breite als Brett (ca. EUR 7,00 für 2m) . Wenn man drei oder vier Bretter davon nimmt, kann man die Astlöcher komplett herausschneiden. (ob's sich's lohnt???)
Die Frontplatte (Baffle) habe ich aus 10mm Kiefern-Sperrholz erstellt und die Teile für die Rückwand aus dem gleichen Material in 8mm Stärke.
Die beiden Leisten (oben und unten) für die Front lassen sich auch aus dem 10mm Kiefern-Sperrholz schneiden.
Dann noch eine Vierkant-Stange 20x25 Kiefer (astfrei) und fertig.

Wenn Du keine Möglichkeit hast, die Fingerzinken zu machen kannst Du aber auch die Platten auf Stoß leimen und nacher mit je 4 Buchenholzdübeln verstärken. Dabei must Du nur die Maße für die Seitenteile umrechnen (Höhe= altes Maß - 2 x 18mm).

Die Fichte, die Du erwähnst, ist recht ungeeignet, da das Holz sehr langfaserig ist und gerne ausfranselt. Das ist bei Kiefer besser.

/Bernd
  
Gespeichert

Dirk
Dirk M.
Administrator
YaBB God
*****
Offline

Beiträge: 5.923


2T or not 2T


Profil anzeigen WWW
« Antworten #34 am: 23.04.2008 12:15 »

Die Fichte, die Du erwähnst, ist recht ungeeignet, da das Holz sehr langfaserig ist und gerne ausfranselt. Das ist bei Kiefer besser.

Die Fichte ist gegenüber der Kiefer nochmals etwas leichter, was ein interessanter Vorteil sein kann. Um diese gut bearbeiten zu können, sollte man auf scharfe Werkzeuge achten, dann klappt es auch mit der Fichte recht gut.

Gruß, Dirk

Gespeichert
dknia
YaBB God
*****
Offline

Beiträge: 271


Profil anzeigen
« Antworten #35 am: 23.04.2008 14:50 »

Hallo Thomas,

ich habe hier noch einen Bohrplan für das 5e3 Board. Die roten Löcher sind für die Eyeletts und die Blauen für
Befestigung und Kabeldurchführung. Am besten nimmst du die schwarze "Fenderpappe" von Dirk und das Eyelettwerkzeug.
Das geht ruck zuck.

/Herbert
Gespeichert
TLausK
Sr. Member
****
Offline

Beiträge: 107


Profil anzeigen
« Antworten #36 am: 24.04.2008 12:17 »

DANKE für die Infos !

...ein Fraeser und entsprechende Schablone. Mit ein bissle Uebung kannst du dann schoene Finger- und Schwalbenschwanzverzapfung machen. Als Bonus kannst du auch perfekte Speaker-Cutouts machen, und die Ecken runden. Kauf nicht den billigste 30-Euro Chinesische Geraet, es wird dich kein Freude bereiten (frag mich nicht wie ich das weiss). Ein bisschen mehr und hast du ein anstaendige Geraet, wenn auch nicht ein Fein.

ja, eine 30Euro Bragdigger Oberfräse hab ich auch schon  Grin  und konnte auch bei 3 Amp-Cabs die Ecken und Kanten schön abrunden.
Es waren auch jede Menge Fräser dabei. 

Steven, wie machst Du das mit der Schablone und welchen Fräser nimmst Du.
Ich würde jetzt die Fingerzapfen am Holz anreißen und mit der Säge die Einschnitte machen. Das überflüssige Holz würde ich dann (anstatt raus zu stemmen) mit einem zylindrischen Fräskopf herausfräsen - oder geht's auch einfacher Huh
Wie soll ich das Holz einspannen - hast Du vielleicht ein Foto von Deiner Schablone (Schablone aus Pappe oder Holz/Alu ?).

An dieser Stelle verweise ich auch mal wieder gerne auf die Seite (für alle Holz-Newbies wie mich schon sehr informativ) :
http://www.schreiner-seiten.de/verbindungen/index.htm?/verbindungen/v_fingerzink.php     Smiley
 
Gruß
Thomas

Gespeichert

----------------------------------------------------------
=> drigge musses !
Godzilligan (The Artist Formerly Known As Stevo)
YaBB God
*****
Offline

Beiträge: 2.075



Profil anzeigen WWW
« Antworten #37 am: 24.04.2008 12:30 »

Ich habe diese:

http://www.wolfcraft.de/jcatalog_generated/de/products/product_groups/1418_product.html

Meine Fraeser ist noch den Chinesische Schrott; aber ich kaufe eine neue wenn ich naechste Mal ein Cab baue.

Wichtig ist ein gute, scharfe Fraeser. Am besten ueben mit die gleiech Holz-Art und verschiedene Geschwindigkeiten probieren.

Es gibt auch viel teuerer, einstellbar, bessere Schablonen, aber fuer gelegentlich ein Cab lohnt es nicht.

steven
Gespeichert

What?
gisape
Full Member
***
Offline

Beiträge: 40


Profil anzeigen
« Antworten #38 am: 24.04.2008 20:04 »

Hi,
in der Bucht wird gerade die oben genannte Schablone recht günstig angeboten. <40€

Gruß
Adi
Gespeichert
Dirk
Dirk M.
Administrator
YaBB God
*****
Offline

Beiträge: 5.923


2T or not 2T


Profil anzeigen WWW
« Antworten #39 am: 24.04.2008 20:43 »

Hallo,

wenn ihr eine richtig gute Fräsvorrichtung verwenden wollt, dann kann ich eigentlich nur die von Leigh empfehlen. Hier ein Beispiel:
http://www.leigh.de/halbhead_arbeit.htm
Ich habe bis jetzt noch keine andere Fräsvorrichtung gesehen, die die Möglichkeiten bietet wie die von Leigh. Vom Preis her allerdings natürlich auch etwas teuerer und daher nur interessant für Leute, die sich etwas professioneller mit der Sache auseinander setzen wollen.

Unabhängig davon könnte wir aber auch Holzzuschnitte, welche dann bereits vorgefräst sind, direkt anbieten. Wir arbeiten hierbei allerdings nicht mit einer Handschablone, sondern die Fräsung erfolgt maschinell wie man auf dem zweiten Bild hier sehen kann:
http://www.tt-cabs.com/tt_tech/herstellung.html
Ich weis nicht wie gross das Interesse hierfür ist und wie sich das am einfachsten realisieren lässt - über den Online-Shop sicherlich nicht so ganz einfach, aber grundsätzlich keine Problem.

Gruß, Dirk




Gespeichert
bazookajoe
Sr. Member
****
Offline

Beiträge: 207


Ich liebe dieses Forum!


Profil anzeigen
« Antworten #40 am: 25.04.2008 07:40 »

Paßt zwar nicht ganz hier rein aber weil da gerade ein Foto von der Herstellung bei TTCabs ist:
Ich sehe daß auch hier natürlich Holz verwendet wird, das aus schmaleren Brettern seitlich zusammengeleimt ist. (Wie es auch im Baumarkt zu kaufen ist)
1. Gibts eingentlich heute noch irgendwo massive Bretter in einem Stück?
2. gibts da keine Probleme damit? Ich habe bei mindestens 2 derartigen Brettern (in einem Ikea Regal) den Fall daß sich die Leimung gelöst hat und ein bis zu 2 mm breiter und mehere cm langer Spalt entstanden ist. (und das obwohl mein Wohnzimmer im Winter immer mit Luftbefeuchtern auf 50 % gehalten wird.)
Gespeichert
Vintage_Man
YaBB God
*****
Offline

Beiträge: 279



Profil anzeigen WWW
« Antworten #41 am: 25.04.2008 09:20 »

Hallo,

Das gibt es zwar noch bis zu bestimmten Breiten, kann aber kein normaler Sterblicher bezahlen. Wenn das Holz gut verleimt ist, macht es auch keinen Unterschied im Ergebnis.
Das Du die Erfahrung mit dem IKEA-Holz gemacht hast, wundert mich wenig. Die Qualität des Materials ist absolut diskussionswürdig.

Wenn man zu vertretbaren Konditionen ein sehr gutes Leimholzgehäuse bauen will, dann kann man aus den günstigen Brettern, die es im Baumarkt gibt, die Stücke mit den Ästen herausschneiden und nur die "sauberen" Stücke verwenden. Im Holzfachmarkt gibt schon mal eher Bretter, die so gut wie astfrei sind. Trotzdem ist die Schnibbelmethode deutlich günstiger.

Ich habe allerdings schon bei vielen Original-Amps Äste im Holz entdeckt, weswegen ich heute darum keinen Punk mehr mache.

/Bernd
Gespeichert

Godzilligan (The Artist Formerly Known As Stevo)
YaBB God
*****
Offline

Beiträge: 2.075



Profil anzeigen WWW
« Antworten #42 am: 25.04.2008 09:43 »

Ich habe allerdings schon bei vielen Original-Amps Äste im Holz entdeckt, weswegen ich heute darum keinen Punk mehr mache.

Leo hat's auch nichts ausgemacht

http://www.tube-town.de/ttforum/index.php?topic=5365.msg46323#msg46323

steven
Gespeichert

What?
dknia
YaBB God
*****
Offline

Beiträge: 271


Profil anzeigen
« Antworten #43 am: 25.04.2008 11:19 »

Hallo zusammen,

sicherlich schwingt ein Gehäuse aus massiven Brettern anders als ein Gehäuse aus stabverleimten Platten. Ich habe bis jetzt 2 Combos aus diesen Kieferplatten gebaut und bin mit dem Klang zufrieden. Für meinen Laney VC 15 werde ich auch ein solches Gehäuse bauen um ihm das Schrille abzugewöhnen.
Ansonsten glaube ich, wenn Leo Leimholz, 1% Metallfilmwiderstände, 100uF Hochvoltelkos
hätte bekommen können er hätte sie genommen.

/Herbert
« Letzte Änderung: 25.04.2008 11:23 von dknia » Gespeichert
Vintage_Man
YaBB God
*****
Offline

Beiträge: 279



Profil anzeigen WWW
« Antworten #44 am: 25.04.2008 12:19 »

Zitat
Ansonsten glaube ich, wenn Leo Leimholz, 1% Metallfilmwiderstände, 100uF Hochvoltelkos
hätte bekommen können er hätte sie genommen.

Halleluja!

/Bernd
Gespeichert

Seiten: 1 2 [3] 4 5 |   Nach oben
  Drucken  
 
Gehe zu:  

Powered by MySQL Powered by PHP Powered by SMF 1.1.11 | SMF © 2006-2009, Simple Machines LLC Prüfe XHTML 1.0 Prüfe CSS
Seite erstellt in 0.209 Sekunden mit 19 Zugriffen.