Bitte loggen sie sich ein oder registrieren sie sich.

Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge
Erweiterte Suche  

Neuigkeiten:

Autor Thema: Fender Champ 12  (Gelesen 1394 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Wilhelm

  • Gast
Fender Champ 12
« am: 18.10.2004 17:23 »

Hallo, hab vor ein paar Monaten die Röhren in meienem Champ 12 (mit Torres modifikation) gegen Sovtek getauscht. Die 6l6 gegen eine 5881 WXT+. Die ist mir jetzt schon durchgebrannt. Nun habe ich eine RSD 6L6 GC eingesetzt die recht gut klingt und mir vergleichsweise laut vorkommt.
Ich dachte bei der Schaltung vom Champ braucht man keinen Bias einzustellen - aber jetzt kommen mir Bedenken. Sollte man doch? Und wen ja, kann man eine poti einlöten (was für eins und wie).
Ausserdem hat der Amp ein etwas störendes Grundbrummen (50Hz) eigendlich von Anfang an. Die Drähte sind alle verzwirbelt. Bei Aufnahmen schalt ich ein Noisegate vor. Kann man das Brummen noch weiter reduzieren?

Viele Fragen - pardon bin froh daß ich dies Forum gefunden hab.
Gruß
Wil
www.docewil.de
Gespeichert

Dirk

  • Dirk M.
  • Administrator
  • YaBB God
  • *****
  • Offline
  • Beiträge: 7.857
  • 2T or not 2T
Re:Fender Champ 12
« Antwort #1 am: 19.10.2004 10:53 »

Hallo,

normalerweise hat der Champ einen Kathodenwiderstand für die Biaseinstellung und das ist auch der Angriffspunkt. Du kanns mal den Spanungsfall über dem Widerstand messen und den Ruhestrom darüber errechnen und dan vergleichen ob dieser zur Anodenspannung passt.

Gruß, Dirk
Gespeichert

Dirk

  • Dirk M.
  • Administrator
  • YaBB God
  • *****
  • Offline
  • Beiträge: 7.857
  • 2T or not 2T
Re:Fender Champ 12
« Antwort #2 am: 19.10.2004 10:54 »

Ich nochmal,

das Grundbrummen sind 50/100 Hz und unabhängig von der Einstellung des Lautstärkereglers ?

Gruß, Dirk
Gespeichert

Wilhelm

  • Gast
Re:Fender Champ 12
« Antwort #3 am: 19.10.2004 16:51 »

Danke für die Antwort.

Ja - das Brummen ist unabhängig von der Einstellung.
Gespeichert

Dirk

  • Dirk M.
  • Administrator
  • YaBB God
  • *****
  • Offline
  • Beiträge: 7.857
  • 2T or not 2T
Re:Fender Champ 12
« Antwort #4 am: 20.10.2004 23:36 »

Hallo,

da denke ich, dass Du damit leben musst. Es dürfte allerdings nicht sonderlich stark sein und nur hörbar, wenn die Gitarre "ausgeschaltet" ist, also wenn kein Signal anliegt. Wenn dem nicht so ist, dann gibt es ein Problem mit dem Teil.

Gruß, Dirk
Gespeichert

Hannes

  • YaBB God
  • *****
  • Offline
  • Beiträge: 882
  • Ich liebe dieses Forum!
Re:Fender Champ 12
« Antwort #5 am: 21.10.2004 09:57 »

Hallo!

Leider hat Fender beim Champ 12 die Hochspannung für die 6L6 per Spannungsverdopplerschaltung erzeugt. Die Versorgungsspannung für die Vorstufe kommt dann quasi aus einem Einweggleichrichter und ist halb so groß, wie die der Endstufe.

Das einzige Mittel, das helfen könnte: Vergrößere die Kapazitäten im Netzteil. Oder ersetze den 1k Widerstand im Netzteil durch eine Drossel und einen Serienwiderstand, um wieder auf die vorgesehene Spannung zu kommen. Ansonsten gibt es da nicht viele Möglichkeiten.

Grüße
Hannes
Gespeichert

Dirk

  • Dirk M.
  • Administrator
  • YaBB God
  • *****
  • Offline
  • Beiträge: 7.857
  • 2T or not 2T
Re:Fender Champ 12
« Antwort #6 am: 22.10.2004 12:06 »

Hallo Hannes,

das mit der Drossel ist sicherlich eine Alternative aber ob der Aufwand lohnt ? Da kann man sich ja fast schon einen neuen Champ bauen ;-)
Normalerweise sollte das Brummen aber wirklich nicht alzu stark sein und beim spielen auch nicht stören.

Gruß, Dirk
Gespeichert

Wilhelm

  • Gast
Re:Fender Champ 12
« Antwort #7 am: 22.10.2004 15:08 »

Allzu stark ist das Brummen nicht - ich habs mit nem Noisegate unter Kontrolle. Ich spiele meistens ein Fender Rhodes über den Amp - der nach Umbau wirklich gut klingt. Ist nur etwas blöde für Studioaufnahmen.
« Letzte Änderung: 22.10.2004 15:29 von Wilhelm »
Gespeichert