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DER MOD aller mods für den 5E3 + Humbucker

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onsons:

--- Zitat von: Bierschinken am 19.07.2009 21:54 ---Hallo,

Feedback über 2k (!) an die Kathode halte ich auch für sehr stark.
Gehst du gar runter bis 0 Ohm, sodass du volle Gegenkopplung hast?  :o


Ich würde auch über die Kathodenbeschaltung gehen.
Den Kondensator an V1 weg und der Amp verliert deutlich an gain.
Wenns für Humbucker zu bassig ist, nen kleinen Kondensator parallel zum Kathodenwiderstand, etwa 220n - 680n, das entmatscht schon ganz gut.

Grüße,
Swen

--- Ende Zitat ---

Hi Swen,
Gegenkopplung nicht ganz auf 0 Ohm. Die besten Ergebnisse habe ich mit einem 1K lin Poti und dazu in Reihe einen 100 Ohm Widerstand, das Poti auf ca. 2-3 Uhr.

Werde Deinen Vorschlag an V1 mit den C's auch noch testen.

Danke und Gruß
Andi

El Martin:
Hai!

Röhre mit wenig(er) Gain vorne rein  :sex:

12AY7
12AT7

Ja, ich meinte Gibson. Ruhig mal zurückdrehen auf "2"  8)

Ciao
Martin

onsons:

--- Zitat von: El_Martin am 20.07.2009 15:53 ---Hai!

Röhre mit wenig(er) Gain vorne rein  :sex:

12AY7
12AT7

Ja, ich meinte Gibson. Ruhig mal zurückdrehen auf "2"  8)

Ciao
Martin

--- Ende Zitat ---

hatte eh schon eine 12AY7 (V1) und eine 12AX7 (V2)
jetzt hab ich eine 5751 (Va) und eine 12AY7 (V2)

der unterschied ist zwar nicht riesig, aber die verzerrung ist nun bisschen weniger, hilft wohl nur gitarren poti auf 2 ???

gute ergebnisse habe ich mit nen 10" speaker, weniger bässe schöne höhen und der ganze sound bisschen knackiger. sehr gute alternative zum 12er

stephan61:
Hi,

das Thema Humbucker-über-5e3 treibt uns alle immer wieder um. Da möchte ich doch glatt auch noch meinen Senf dazugeben und auf 2 Dinge hinweisen, die in diesem fred bislang noch keiner erwähnt hat (wahrscheinlich wissens eh' schon alle ;)):

1. Für Humbucker mit stärkeren Bässen als die Singlecoils ist die Netzteilstabilisierung gnadenlos unterdimensioniert. Der gute Leo hat halt seine Amps auf seine Singlecoil-Gitarren abgestimmt und ausserdem gespart wo es geht, d.h. die Netzteil-Elkos nur so groß gemacht wie es unbedingt erforderlich ist. Andererseits macht das gerade beim 5e3 schon einen Gutteil des charakteristischen Klanges aus.
Ich habe (wie schon früher mal gepostet) die Siebelkos daher auf 22-22-16 geändert. Damit wurde der Klang mit Humbuckern deutlich stabiler, cleaner wirds aber davon nicht.
Daher
2. Schön clean wirds mit dem alten Trick des aufgedrehten Vol.-Potis des nicht benutzten Kanals. So ab 10 wirds zunehmend klar. Vorher bei Stellung 5-6 gibt es eine schöne Mittenerhöhung, eignet sich mMn gut für Leadsounds.
Diesen Trick nutzt ja NY auch. Der hat es ja bekanntlich sogar automatisiert und steuert das 2. Vol-Poti auch fern um damit die Übersteuerung des Amps zu regeln.
Der Nachteil dieser Methode liegt - zumindest bei mir - aber im erhöhten Rauschpegel, der sich dann einstellt.

Vielleicht einfach mal probieren.

Schöne Grüße

Stephan

cca88:

--- Zitat von: stephan61 am 26.07.2009 13:43 ---Hi,

das Thema Humbucker-über-5e3 treibt uns alle immer wieder um. Da möchte ich doch glatt auch noch meinen Senf dazugeben und auf 2 Dinge hinweisen, die in diesem fred bislang noch keiner erwähnt hat (wahrscheinlich wissens eh' schon alle ;)):

1. Für Humbucker mit stärkeren Bässen als die Singlecoils ist die Netzteilstabilisierung gnadenlos unterdimensioniert. Der gute Leo hat halt seine Amps auf seine Singlecoil-Gitarren abgestimmt und ausserdem gespart wo es geht, d.h. die Netzteil-Elkos nur so groß gemacht wie es unbedingt erforderlich ist. Andererseits macht das gerade beim 5e3 schon einen Gutteil des charakteristischen Klanges aus.
SNIP

Schöne Grüße

Stephan

--- Ende Zitat ---


Hi Stephan,
ich bin hier zwar noch etwas neu und habe mich auch grad etwas wärmer angezogen.

Bzgl "instabilem Netzteil" beim 5E3 und so weiter.... Meines Erachtens Käse. Zumindest meiner (Victoria 5E3 mit OS 5Y3) zieht bei Vollaussteuerung sogar weniger Strom als im Leerlauf. B+ steigt sogar leicht. Mich würde ernsthaft interessieren, wie da eine Veränderung zustande kommen sollte....

Der einzig Unterschied in meinen Augen ist, daß man die Gleichrichterröhre mehr stresst. Bei Einsatz einer "neuen" 5Y3 (russisch o.ä.) mit den dann erhöhten Betriebsspannungen kanns in meinen Augen anders aussehen.

Die Koppelkondensatoren zur Endstufe könnten IMHO ein reges Betätigungsfeld sein, der Kathoden-C an den Endstufenröhren ist zwar schon so klein, dass er den Frequenzgang ein bisschen beeinflusst, damit kann man auch noch ein bisschen spielen.

duck


Jochen

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