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Fender Silverface Super Reverb

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sjhusting:
AB763 waere hoechstens nur an die fruhste SFs benuzt ('drip-edge'); schon Mai '68 haben sie es geaendert.

Wenn du zwischen den AA und AB-Varianten entscheiden muss, dann nimm die 'AB' Variant - Leo hat sicher seine Grunde gehabt, den Circuit zu aendern. Klassische BF waere sowieso AB.

Die Aendurung von 2x20uF/525V parallel auf 2x 70uF/350V series war sicher ein Kosten-Faktor. Ich nehme an, 350V Elkos guenstiger waren, als 525V Elkos.

Schau mal auf der Tube-Chart; oft ist der Circuit-Designator da; obwohl sie haben immer alle Charts benutzt, selbst wenn der Circuit schon der naechste Version war. Insofern, ein SF mit AB763 auf der Tubechart konnte trotzdem ein AB568 sein.

Was fuer ein Serien-Nummer hat es? So kann man auch identifizieren.

steven

Alex78:
Hallo Leute!

Sorry for off topic:

Ich weiß ja nicht, welchen Clown ich heute morgen gefrühstückt habe, aber ich habe mich gerade köstlich über Kais Post amüsiert. Vielleicht sollte ich dazu sagen, dass ich noch nie zuvor eine automatische Übersetzung gelesen hatte.

Drei verschiedene Übersetzungen für Kondensator: Mütze, Kappe, Kupplung.
Und zum Schluss der Höhepunkt: "Nein, sie sind Kotflügel..."!  ;D

Ich wünsche euch allen einen schönen Tag!

Gruß Alex

Ramarro:
Weiß nicht, ob das unbedingt direkt was mit "Silverface" zu tun hat, aber zumindest während der CBS-Zeit waren die Phasensplitter anders dimensioniert, z.B. mit 47 K Anodenwiderständen.

Grüße,
Rolf

stephan61:
Hallo zusammen,

den "richtigen" Schaltplan einem verbastelten Fender-Amp zuzuordnen ist nicht ganz einfach, wie stevo auch weiter oben schon bemerkt hat, dass selbst die Schaltplan-Bezeichnung auf der Tube-chart nicht immer stimmen muss.
Ein Weg ist, einfach mal die Date-codes der Lautsprecher und der Trafos abzulesen, es wird wohl nicht alles ausgetauscht worden sein (besonders bei einem Super mit 4 LS ist die Wahrscheinlichkeit genügend groß das Originalteile da sind). Anhand dieser codes kann man das Baujahr schon gut eingrenzen. Eine Datierung von SF-Amps rein über die Seriennummer ist IMO noch eine der ungelösten Probleme des Universums.
Die Schaltpläne sind ja nach Erscheinungsmonat/Jahr datiert, z.B. von Juli 63 (AB763) bis Feb.70 (AA270).
Letztendlich kann man sich dann überlegen, ob man original bleiben will, d.h. den vom Jahr passenden Plan für die Restaurierung heranziehen, wobei es natürlich immer Übergangsphasen gibt. Oder man sucht sich einen passenden Plan nach seinen Klangvorstellungen heraus. Als Besipiel mal den bekannten C vorm PI angeführt, der von 1nF (BF) auf 10nF bei den SF-Amps erhöht wurde. Das hört man dann schon.

Grüße
Stephan

7enderman:
Steven,
für den Super klarer Einspruch.
Fender hat die Amps 68 mit dem Erscheinen des Aluframe Silverface revidiert, aber das nicht gleich für alle Modelle auf einmal.
Das Flagschiff Twin war mit jeder Revisionsnummer auch gleich sofort mehr oder minder deutlich verändert.
Beim Super trifft das nicht zu.
Der 71er oder 72er unseres Sängers ist mit meinem 66er absolut identisch, was die Technik angeht.
Wirklich jeder noch so kleine Widerstand, jeder Elko... alles gleich und bei seinem Amp hatte noch nie ein Tech die Finger drin.

Aber am Ende ist es völlig egal - klingt, oder klingt nicht.

Manche Leute mögen Silverface Amps gar lieber, weil die oft etwas rotziger und moderner klingen.

Wenn für das Rückbauobjekt AB763 in Frage kommt dann darauf zurück bauen.
AA kann nicht - der Wechsel von AA nach AB kam in den Mid 60ern wo es noch keinen SF gab.

grüße
MIKE

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