Technik > Tech-Talk Fender
60er Jahre Princeton Reverb
Duesentrieb:
Habe ich hier einen Princeton Reverb, der "brizzelt" (Röhren und Potis sind ok) gelegentlich. Was würdet ihr tauschen?
Elkos?
Koppel-Cs?
Anoden-Rs?
Und gibts ne (vernünftige) Quelle für den Multi-20µF sowie die Doppel-20µF?
Danke für Tipps.
Duesentrieb:
Ich sollte vielleicht noch anmerken, dass ich mich zuerst geweigert habe den überhaupt zu "verändern" - wegen Vintätsch-Blasphemie und so (er gehört einem Freund, der im Gegenzug ner Paula von mir einen neuen Sattel verpasst) - aber da der Netztrafo in den 80er schon getauscht wurde ists ihm egal . . .
Die Kapazitäten der Elkos sind übrigens "ok" - liegen alle etwa 50% oberhalb des angegebenen Wertes.
Volka:
Hallo Duese,
hast du schonmal die Pappe gegen Masse gemessen? Da können schonmal ein paar Hundert mV draufsein wenn es sich um "Tweed-Disease" handelt....
Hatte ich bisher nur bei vollgestopften Twin-Boards, wäre aber vielleicht eine mögliche Ursache...
Viel Erfolg,
Volka
loco:
Hallo
Brizzeln entsteht bei den älteren Fender gern durch Kriechströme im Eyeletboard. Wenn es sich durch Lösen der Schrauben
verändert, bzw. durch Druck auf das Board ist die Sache ziemlich eindeutig. Gruß --.-loco
(Volka war schneller)
Bierschinken:
Moin Chef,
was "brizzelt" denn? - hast du ein ständiges Knistergeräusch, oder nur wenn du das Reverb verwendest o.ä.?
Ich würd jetzt erstmal auf leaky-Cap tippen und mal nachmessen, ob da irgendwo DC ist, wo keins sein soll.
Ansonsten mal das Hartpapierboard checken. Manchmal ziehen die Dinger Feuchtigkeit und haben nervige Kriechströme.
Beim TAD gibts 15µ+15µ/450V in axialer Ausführung.
Von JJ sollte es sowas aber auch geben.
Grüße,
Swen
PS: Geiler clean oder?
EDIT; Alle schneller, aber ich hab nach Elkos gegugt :D
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