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Conversion Fender Bassman zu Dumble

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darkbluemurder:

--- Zitat von: darkbluemurder am  8.06.2010 16:23 ---Als nächstes werde ich den Amp mit dem OD-Kanal fest verdrahten.
--- Ende Zitat ---

Hallo zusammen,

es hat zwar eine Weile gedauert, aber am Samstag habe ich das dann umgesetzt - DOS mit Overdrive pur. Also ich muss sagen, das macht schon mächtig Spaß. Eigentlich brauche ich gar keine Kanalumschaltung, denn von clean (Clean Volume 3, OD Drive 3, OD Level nach Geschmack, Master 10) bis recht heftigem Overdrive (Clean Volume 10, OD Drive 10, OD Level 4-5, Master nach Geschmack) deckt das schon fast alles ab. Matschig wird es nur, wenn ich den Bassregler weit aufdrehe, aber bis ca. 6 bleibt alles sauber.

2 Sachen sind mir aber aufgefallen, die wahrscheinlich normal sind:

- bei heftigen OD-Einstellungen bewirken Treble- und Mittenregler nicht mehr viel, der Bassregler filtert hauptsächlich Matsch heraus. Am wirkungsvollsten ist der im ersten Post beschriebene Treble Shift.
- ist der OD Level nur wenig aufgedreht und dafür der Master weiter, kommen sehr viel Höhen ins Spiel. Das ist kein wirkliches Problem, sondern kann ja dann auch zur Klangabstimmung "mißbraucht" werden.

Viele Grüße
Stephan

Martino:
Hoi Stephan,

hast Du das Fender Tonestack beibehalten?

Gruß, Martin

darkbluemurder:
Hallo Martin,

der Tonestack ist im ersten Post beschrieben. Den Fender Tonestack hatte ich vor dem Komplettumbau drin. Ich finde ihn zu bassig. Gerade bei höheren OD-Einstellungen würde er zu Matsch führen.

Viele Grüße
Stephan

darkbluemurder:

--- Zitat von: Martino am 22.06.2010 02:25 ---Gibts auch ein Foto? :-)

--- Ende Zitat ---

Ja, und nicht nur eines ;)

Viele Grüße
Stephan

darkbluemurder:
Hallo zusammen,

inzwischen geben die Bilder nicht mehr den aktuellen Stand wieder, denn ich habe nun eine manuelle Umschaltung eingebaut, mit der ich zwischen Clean und OD umschalten kann. Ich habe außerdem einen Fehler in der Verdrahtung behoben - wenn man auf dem dritten Bild im vorigen Post genau hinschaut, sieht man, dass Schleifer und Eingang des Basspotis nicht verbunden sind - war mir bisher entgangen. Jetzt hat der Amp wesentlich mehr Bässe als vorher. Was im Clean Mode hilft, schadet allerdings im OD Mode - hier muss ich jetzt den Bassregler doch sehr weit zurückdrehen. Hier ist weiteres Tweaken angesagt. 

Interessant ist, dass diese Verbindung für den Preamp Boost unterbrochen wird, ebenso wie die Verbindung zwischen Treble- und Basspoti. Derzeit habe ich aber noch keinen Preamp Boost drin - das wird aber noch kommen.

Als Basspoti habe ich jetzt ein 500kA push-pull drin, mit dem ich erst mal nur den Tail-R vom Basspoti zur Masse von 1k8 auf 10k umschalten kann. Also - diese Änderung ist sehr subtil, derzeit gefällt mir der 10k geringfügig besser. Den werde ich vermutlich auch fest einlöten.

In einem anderen Amp hatte ich mal den Deep-Switch drin (den von Dumble, nicht den von Fender). Das kam für Cleansounds recht gut - vielleicht mache ich das auch wieder.

Für mich unverzichtbar ist in diesem Amp etwas, was ich sonst gar nicht mag - der Bright-Switch. Aber der erste Volumenregler steht meistens in der Mitte (ca. 6 auf der Skala) - da wirkt ein 300pf schon eine Menge und sorgt mMn für eine ausgewogenere Balance, gerade für OD Sounds.

Für diejenigen, die mal einen D-Clone gebaut haben: hat jemand den Jazz-Rock Schalter verwendet? Wie sind da die Erfahrungen?

Danke und viele Grüße
Stephan

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