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4 Eingänge beim 5E3 - welche Möglichkeiten?
cca88:
--- Zitat von: Grosswesir am 21.08.2010 17:24 ---Hallo in die Runde,
ich hänge mich einfach mal in den Thread rein, weil demnächst ein Tweed Deluxe gebaut wird.
Die Schaltung soll weitgehend nach der bekannten Schaltung http://www.schematicheaven.com/fenderamps/deluxe_5e3_schem.pdf original aufgebaut werden (den Ground Switch lasse ich mal weg ;-).
Der Plan sieht keinen StandBy Schalter vor. Baut Ihr einen ein und wenn ja, an welcher Stelle? Ich würde nur sehr ungern die Anodenspannung schalten.
Gruß
Martin
Edit: Ich habe gerade noch eine andere Möglichkeit gefunden, ohne die Anodenspannung zu schalten:
http://www.fender.com/support/amp_schematics/pdfs/57%20Deluxe,%20Fender%2057%20Schematics%20%2801%20JUN%2007%29.pdf
Der CenterTap der HV-Sekundärwicklung (da wo auch die Sicherung sitzt) wir per StandBy Switch von der Masse getrennt. Gibt es da Erfahrungen ?
--- Ende Zitat ---
Hallo Martin,
ich würde den StandBy komplett weglassen. Stresst eh nur die Gleichrichterröhre, wenn der Amp nach der Spielpause wieder eingeschaltet wird.
Mein Victoria hat keinen, die Röhren halten trotzdem ewig - zum "muten" einfach den Stecker ein Stück weit aus der Buchse ziehen; dann ist Ruhe.
Nachteil: bei Sessions schauen die meisten auf das Teil wie auf ein Stück Raumfahrttechnologie, weil nix rauskommt und sehen nicht, daß der Klinkenstecker nicht ganz in der Buchse steckt. Abgesehen davon sind sehr viele von den vier Eingängen maßlos überfordert :laugh:
Fazit: wozu?
Grüße
Jochen
Hans-Jörg:
Hallo,
der Röhrenstress lässt sich ja durch einen kl. R parallel zum Standby auf ein Minimum reduzieren. Auch wenn du ein (zum Glück) vorgebohrtes Gehäuse hast ...
Ich mache oft Pausen und da möchte ich nicht entweder den Amp dauernd hochfahren oder unnötig die ganze Zeit bruzzeln lassen. Ich finde es als sinnvolle Option, ob du sie immer nutzen musst, ist ne andere Sache.
Hans-Jörg
cca88:
--- Zitat von: Hans-Jörg am 23.08.2010 09:37 ---Hallo,
der Röhrenstress lässt sich ja durch einen kl. R parallel zum Standby auf ein Minimum reduzieren. Auch wenn du ein (zum Glück) vorgebohrtes Gehäuse hast ...
Ich mache oft Pausen und da möchte ich nicht entweder den Amp dauernd hochfahren oder unnötig die ganze Zeit bruzzeln lassen. Ich finde es als sinnvolle Option, ob du sie immer nutzen musst, ist ne andere Sache.
Hans-Jörg
--- Ende Zitat ---
?? entweder Du hast B+ oder Du hast nicht. Was soll der Standby, wenn er durch einen R überbrückt wird?
Wenn er so groß ist, daß fast nichts auf die andere Seite rüberkommt, dann bringt er auch nichts.
Die Gleichrichterröhre ist dann schon heiß, die Endstufenröhren auch, aber die Elkos sind leer. Standardausfallsituation für Gleichrichterröhren.
Wenn er so klein ist, daß sich wieder B+ aufbaut, dann wirds nur leise, aber nicht "aus"
Habe ich da was übersehen?
Grüße
Jochen
Grosswesir:
Hallo Hans-Jörg, hallo Jochen,
sorry, ich wollte jetzt keine Grundsatzdiskussion pro/contra StandBy-Switch entfachen. Eigentlich braucht man bei Röhrengleichrichtung keinen.
Aber: Wenn man einen StandBy haben wollte, z.B. um das Loch von weggefallenen Ground-Switch zu füllen, wo würde ihn man dann am geschicktesten plazieren? In einigen amerikanischen Foren berichten Leute von etlichen Selbstbauten, die nach dieser Methode (CT) tadellos funktionieren. Und da dachte ich mir, frag' doch mal nach, ob das hier schon mal jemand ausprobiert hat.
Gruß
Martin
sjhusting:
mMn am besten ein guten DPDT (wie Apem) zweipolig schalten zwischen HV sekundaer und Gleichrichter.
Die Experten wg Sicherheit haben sicher was zu melden.
steven
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