Technik > Tech-Talk Fender
4 Eingänge beim 5E3 - welche Möglichkeiten?
cca88:
--- Zitat von: Godzilligan am 23.08.2010 11:36 ---mMn am besten ein guten DPDT (wie Apem) zweipolig schalten zwischen HV sekundaer und Gleichrichter.
Die Experten wg Sicherheit haben sicher was zu melden.
steven
--- Ende Zitat ---
High Steven,
ich glaube dem VDE ist es ziemlich wurscht, ob der Schalter AC oder DC schaltet - er hängt ja nicht an der Netzspannung. ausser einer Fehlfunktion des Geräts (immer an, oder immer aus, oder knallt bei der Betätigung) kann nicht wirklich etwas passieren
Dem Schalter ist es natürlich nicht egal. An AC lebt er sicherlich länger...
Duck und weg
Grüße
Jochen
PS: ich bin immer noch der Meinung daß er in einem 5E3 mehr schadet als nutzt....
Hans-Jörg:
--- Zitat von: cca88 am 23.08.2010 09:45 ---
Wenn er so klein ist, daß sich wieder B+ aufbaut, dann wirds nur leise, aber nicht "aus
--- Ende Zitat ---
Ja, das ist korrekt. Es werden als optimaler Mittelwert 56k über den Schalter empfohlen. Nachzulesen bei
www.brieskorn.de unter DiY Tips.
Fender zeichnet ihn einpolig vor dem ersten Elko, also DC. Man kann ihn nat zweipolig vor der GR, also AC schalten(gefällt mir pers.am Besten) oder eben einpolig, wird auch bei einigen Marshall so gemacht glaube ich und Madamp (J5). Allerdings die CT Version ist am elegantesten. Welche soll ich nun nehmen?
Liebe Grüsse
Hans-Jörg
Grosswesir:
Hallo Hans-Jörg,
habe gerade nochmal nachgedacht und da ist mir eingefallen, dass ich vor einigen Jahren quasi als "Einstiegsdroge" einen AX84 gebaut habe. Auf der Seite gab es auch eine (leider nur auf Englisch verfügbare) sehr lehrreiche technische Dokumentation (siehe Link):
http://www.ax84.com/p1/P1_Theory_Document.zip
Ab Seite 13 (Power Supply) wird auch nochmal genau diese Methode des StandBy beschrieben.
So werde ich das machen.
Gruß
Martin
SvR:
Salü,
--- Zitat von: cca88 am 23.08.2010 09:45 ---?? entweder Du hast B+ oder Du hast nicht. Was soll der Standby, wenn er durch einen R überbrückt wird?
--- Ende Zitat ---
Das soll verhindern, dass die Kathode vergiftet wird, wenn geheizt wird ohne das ein Kathodenstrom fließt, falls ich mich richtig erinnere.
Der Widerstand über den Standby lässt einen minimalen Stromfluss zu, sodass die Kathoden nicht taub werden.
mfg sven
Edit: Ich hab mich nicht geirrt: http://www.tube-town.de/ttforum/index.php/topic,9981.0.html
Was hab ich doch für ein bewunderswertes Gedächnis ;)
cca88:
--- Zitat von: SvR am 23.08.2010 14:55 ---Salü,Das soll verhindern, dass die Kathode vergiftet wird, wenn geheizt wird ohne das ein Kathodenstrom fließt, falls ich mich richtig erinnere.
Der Widerstand über den Standby lässt einen minimalen Stromfluss zu, sodass die Kathoden nicht taub werden.
mfg sven
Edit: Ich hab mich nicht geirrt: http://www.tube-town.de/ttforum/index.php/topic,9981.0.html
Was hab ich doch für ein bewunderswertes Gedächnis ;)
--- Ende Zitat ---
genau...
zitat von The stooge:
"Was macht man, wenn man sich das ersparen und einer Kathodenvergiftung von vorneherein vorbeugen will?
Standby-Schalter abhängen und während des Anheizens und der Spielpausen Signal auf Masse?
Danke schon mal und schönen Sonntag noch, Mathias "
zitat von Kpt. Maritim:
"Hallo Stooge
man lässt den Standby weg.
Viele Grüße
Martin"
kein Schalter,
keine Kathodenvergiftung
kein Widerstand
Was aber wirklich wichtig ist:
wenn jemand schon wirklich undbedingt mit Gleichrichterröhre UND Standby aberbeiten will, dann sollte er tunlichst den Wert seiner Netzsicherung überprüfen - und - eher an den unteren Bereich gehen.
Wie bereits geschrieben, für den Gleichrichter ist:
"Amp warm, Elkos sind entladen, Gib Ihm" - die unangenehmste Situation die er vorfinden kann. Ich habe zufälligerweise gestern aus einem 68er Super Reverb eine blitzende GZ34 inklusive geschossener Sicherung rausgeholt. Wenn die Netzeilsicherung zu groß bemessen ist und/oder die HV-Wicklung des Trafos am Limit ist, dann war's das für den Netztrafo.
Grüße
Jochen
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