Technik > Tech-Talk Fender
5e3 Geburtstag mit a bissal an Brumm
Vintage_Man:
Hallo Hans-Jörg,
Da ist mir einiges nicht klar:
"dass ich nach dem X-ten Verschliessen des 5E3 ....". Was meinst Du denn damit?
Das ein Kabelbruch so geschieht, dass er einen konstanten, dann natürlich höheren Widerstandswert produziert, kann ich mir so nicht vorstellen.
Das war nicht zufällig die Feedback-Verbindung, die da abgegangen ist? Das würde den Rotz erklären.
/Bernd
Hans-Jörg:
Hallo Bernd,
mit Verschließen meinte ich einfach hinten die Abdeckung drauf, nachdem ich da und dort was verbessert, verschönert habe. Den Feedbackloop hatte ich schon längst nicht mehr drinnen, der Klang gefiel mir überhaupt nicht - etwas leiser, zwar cleaner, aber lebloser. ne, nee.
An der LS Buches hing der eine Anschluss (black, sleeve-Anschluss) nur mer auf einer oder zwei Liezen, kurz vor Abbruch. Bemerkt habe ich es beim Messen, jedesmal wen ich auf das Bord die Messspitze setzte, mit Druck, Knackte es. Ich hatte schon Befürchtung, dass unter dem Board irgendwo ein Kabel auf Masse gedrückt würde, oder eben der AÜausgang von den Distanzhaltern und Board abgeklemmt wurden. Gottseidank musste ich nichts zerlegen, sondern fand das Problem an der Buchse. Als ich die Leitung abgezwickt, neu abisoliert und ordentlich verlötet hatte, war das Knarzen weg, aber der schöne brownsound (so nenn ich das mal) auch. Es wurde wieder ordentlich lauter, wie davor (bevor ich diesen schönen Klang entdeckte) eben auch. Wahrscheinlich habe ich die eine Leitung verletzt, nachdem ich den FbLoop entfernt habe. Das muss sich eben wie eine kalte Lötstelle ausgewirkt haben. Die Werte (Spannungen und mA) waren die ganze Zeit über gleich, weil ich mehrmals (nach jedem Eingriff) gemessen habe.
Apropos habe jetz den neuen OT (138mA) 290 BEX, den ich statt den alte 81mA einbauen möchte endlich bekommen. Der Amp (Chassis) wurde bei längerem Spielen sauheiss, für meine begriffe zu heiss. Der PT war permanent an seiner Leistungsgrenze. Und der Jensen wird endlich nachgerüstet (statt dem Greenback) ;)
Zurück zum Raal, ich glaube gelesen zu haben (u.A. im Klampfomat tread, dass die Veränderung auf z.B. 5k durchaus mehr Schmutz bringt. Oder eben 8-9k. Kann mich jetzt nicht sogenau erinnern. Muss ich nachlesen.
Grüsse
Hans-Jörg
WiderGates:
Hallo Hans-Jörg,
eine Pentode hat bei Ihrem Leistungs-Maximum den kleinsten k2, zuvor und danach ist k2 höher.
Der k3 steigt mit steigendem Ra stetig an.
Darum wird bei PP-Audio-Verstärkern der Raa ca. 15% kleiner als bei Leistungs-Maximum gewählt, was zwar einen höheren k2 (der sich aber bei PP aufhebt), aber einen kleineren k3 zur Folge hat.
Der Modulationsfaktor ist dann am geringsten, wenn der Gesamt-Klirrfaktor am geringsten ist.
Bei Trioden fallen k2, k3 und Modulationsfaktor mit steigendem Ra stetig, aber unterschiedlich.
Da k2 immer in der Phase verschoben ist (ich glaube um 270º) und im Nutzsignal ja der "natürliche" K2 vorhanden ist, bildet sich eine Differenz von k2 und K2.
Der k3 ist gleichphasig zum "natürlichen" K3 (falls vorhanden), somit addieren sich k3 und K3.
Richtig interessant wird es wenn man bedenkt dass der "natürliche" K2 selber wieder k2, k3, k... bildet. Und so weiter.....
Und noch interessanter wird es wenn man bedenkt dass der "natürliche" K3 selber wieder k2, k3, k... bildet. Und so weiter.....
Samt Summen- und Differenzsignalen.
Weiterzerren
Hans-Jörg:
ahh, deswegen!
Danke
PS: Ähh...?
Vintage_Man:
"Wiederholen'se mal, Müller!"
;D
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
[*] Vorherige Sete
Zur normalen Ansicht wechseln