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Fender Princeton/Deluxe Nachbau schwingt und klingt "defekt" - bitte um Hilfe

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carlitz:
Nochwas:

- protectordioden mal wegmachen, evtl. kaputt
- evtl Ausgangstrafo kaputt (mal die Primärwindung auf Gleichheit prüfen)

FRK:
Hallo,

mir gefällt der Aufbau nicht so richtig!
Insbesondere die Leitungen dessen Farben hauptsächlich weiß sind (u.a. Anode, Katode und Gitter besser farblich trennen). Auch das verlängern einer B+ Leitung  (Hall Trafo) von rot auf weiß find ich nicht wirklich gut.

Aber mit Rauschen und kaputt klingen haben die Farben der Leitungen ja nichts zu tun vielleicht aber die Verlegung!

Mir fällt auf das zwischen der  Zwischenstufe und des PI zwei Widerstände in Reihe da rumhängen, und ich weiß nicht genau warum es zwei 220k Widerlinge sind. Reicht da nicht einer?

Endschuldigt bitte meine Kritik, aber ich würde den Amp neu verdrahten und freihängende Bauteile ordentlich befestigen und dann noch mal lauschen. Vielleicht wird so der Fehler schon gefunden.

Gruß
Frank

Motörkopf:
Morgen!

danke für die Antworten! Das abgeschirmte Kabel habe ich zum testen eingebaut und eben auch testweise ein- & zweiseitig auf Masse gehängt - hat beides leider keine Veränderung gebracht.
Den zweiten 220k R's vor dem PI habe ich mal testweise verbaut - da wurde der schreckliche Sound etwas besser. Was ich sehr komisch finde ist, dass wenn ich vor den PI einen 100k R gegen Masse schalte (also eigentlich das, was das MV Poti macht - MV Poti habe ich aber keines verbaut) - schwingt die Kiste noch viel mehr :-(

Ich weiß, an Kabelfarben habe ich mich nicht gehalten, hatte leider nur weißes Kabel. Ihr meint, dass die Kabel alle zu lang sind? Ich muss sie kürzen auf den Chassisboden verlegen? Ob ich die Hallspirale angehängt habe oder nicht, macht keinen Unterschied.
Hat jemand Angaben, was ich bei einem bestimmten Eingangssinus nach den einzelnen Stufen messbar sein muss?
Wie überprüfe ich den AU auf Gleichheit - ohmisch mit dem DMM?


Grüße,

Jo

darkbluemurder:
Hallo,

Du kannst auf jeden Fall die Kabel von den Tonkondensatoren zur Klangregelung miteinander verdrillen und so nah wie möglich an die Klangregler führen. Das gelbe Kabel, was von dem Koppel-C des Hall-Aufholverstärkers kommt und zum Reverbregler führt, sollte nicht in der Nähe der Klangregelungsleitung liegen - dort hat das Signal jeweils die gleiche Polarität, was Schwingungen begünstigt. Das gleiche gilt für das braune Kabel vom Reverbregler zurück, was ebenfalls ein viel zu langes Stück parallel zu den Klangreglerzuleitungen verläuft. Ich vermute hier die Hauptursache für das Schwingproblem. Also auch die gelbe und die braune Leitung verdrillen und weg von den Klangreglern.

Du kannst ja mal probeweise die Hallschaltung und den dazugehörigen Aufholverstärker aus dem Signalweg nehmen und schauen, ob es besser wird.

Den PI würde ich "spiegeln", d.h. die Anodenleitungen dorthin führen, wo jetzt die Gitterzuleitungen sind, und die Gitterzuleitungen dorthin, wo jetzt die Anodenleitungen sind. Natürlich müssen die Anoden- sowie die Gitterableitwiderstände und die B+ bzw. Biaszuleitungen ebenfalls geändert werden. Im Ergebnis hättest Du dann wesentlich kürzere Gitterzuleitungen. Übrigens wird das Gittersignal um so empfindlicher, je geringer es ist, deswegen kann ich Deine Beobachtung mit dem 100k Widerstand gegen Masse vor dem PI absolut nachvollziehen.

Viele Grüße
Stephan

Motörkopf:
Hallo Forum,

sooo, habe nochmals einige Sachen ausprobiert. Das verdrillen der Leitung von Reverb & Klangregelung hat ein bisschen was gegen das Rauschen gebracht. Habe auch einige Leitung anders verlegt, leider ohne richtigen Erfolg.
Was ich sehr komisch finde - wenn ich den zweiten 220k R, der in Reihe vor dem 220k vor dem PI hängt entferne, verstärkt sich das Problem. Wenn ich die Gegenkopplung (820 R) entferne, verbessert sich die ganze Problematik. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass der PI ärger macht. Der Aufbau so wie im Schaltplan ist richtig?

Was nun?



Danke und Grüße,

Jo

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