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BF Pro Reverb lautes Brummen. Bitte Hilfe

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cca88:

--- Zitat von: Mesa am  4.02.2011 11:25 ---Hallo Leute,

...alles wird gut!

Habe den AÜ komplett ausgebaut und messe primär 58Ohm gegen das Trafogehäuse :o, gegen Sekundär messe ich unendlich.

Da sich in meinem Vibrolux Reverb der baugleiche AÜ befindet, habe ich den kurz ausgebaut, im defekten Pro Reverb eingebaut und in voller Hoffnung eingeschaltet: Netzsicherung brennt durch :o. Damit hatte ich nicht gerechnet, da dies bei meinen Experimenten bisher nie passiert ist. Habe dann die Gleichrichterröhre - Hoges, uralt, steckt wahrscheinlich seit 45 Jahren drin - gegen eine Neue ausgetauscht. Wieder eingeschaltet, Röhren fangen an zu glühen, kein Brummen, vertrautes leichtes Rauschen, er funktioniert wieder. :laugh:

Werde mir jetzt einen neuen Übertrager besorgen müssen. Schade, dass er dann nicht mehr original ist. Vielleicht sollte ich auch gleich alles Elkos tauschen?

Eine Sorge habe ich noch: Warum geht gerade beim Einschalten die GZ34 kaputt, obwohl diese beim Testen in einem anderen Verstärker gerade noch funktioniert hat? Beim Experimentieren hatte es ja zweimal im Netztrafo durch die Kabelöffnungen geblitzt. Hoffentlich hat der Netztrafo dadurch keinen Schaden genommen und brennt mir womöglich beim längeren Spielen durch? Was meint Ihr?

An alle jedenfalls ein großes Dankeschön für die Hilfe. War schon kurz davor den Fender zum Techniker zu bringen. Habe so einiges an Geld gespart und viel neues gelernt.

Grüße
Michael



--- Ende Zitat ---

Hallo Michael,
wäre trotzdem irrsinnig interessant -WAS- dem OT jetzt wirklich fehlt. Ein Schluß gegen die Sekundärwicklung hätte noch eine gewisse Logik gehabt. Aber ein Schluß auf MAsse? Da gibt es eigentlich nur das Blechpaket und die Kappen. evtl. durchgescheuerte Isolation? Vielleicht ist er ja doch noch zu reparieren.

Grüße

Jochen
Mit

Showitevent:
Ich habe mal eine ganz blöde frage....

Im Wahn der Bastelei, kann es sein, dass du dich damit vertan hattest in welchem Trafo es geblitzt hatte?

Wäre jetzt nicht abwegig wenn es nicht im NETZTRAFO sondern im AUSGANGSTRAFO geblitzt hätte, nech :)

Das mit der GL Röhre war mir fast klar. Soweit waren wir ja noch nicht.

Nur zum Verständnis:

Sollte es im AT geblitzt haben, ist es nicht abwegig, wenn die Anschlußdrähte einfach am Gehäuse einen Feinschluß produzieren.
Es gibt meines erarchtens keine Schirmwickelung (ich meine NICHT G2 Wickelung) in den Trafos sondern eine zwischenwickelung gegen Gehäuse wo ein ende offen bleibt. Dementsprechend wird der Schluss (und um die 50 OHM sind ein Schluß) relativ nah am outlet des Trafos sein.
Nun kann es sein, dass der Trafo tatsächlich 2x190 Ohm Gleichstromwiderstand hat. (Was allerdings auch sehr ungewöhnlich ist, lässt sich aber auch schlecht Messen).

Kannst du die Kappe mit dem outlet entfernen? Vielleicht hast du eine chance das teil zu Retten indem du die verbrannte stelle reinigst und wieder isolierst?
Immerhin hast du es dann Original.

MFG und schön dass er wieder rennt.

Cheers
 
EDIT:
@ Jochen, wollte nicht klugscheissen. Habe deinen Post nicht mitgelesen weil auf der 2ten Seite. Du warst natürlich vor mir dran  xD  :guitar: RoCk 'N' rOlL

Mesa:
Hallo,

Jochen:

--- Zitat ---wäre trotzdem irrsinnig interessant -WAS- dem OT jetzt wirklich fehlt. Ein Schluß gegen die Sekundärwicklung hätte noch eine gewisse Logik gehabt. Aber ein Schluß auf MAsse? Da gibt es eigentlich nur das Blechpaket und die Kappen. evtl. durchgescheuerte Isolation? Vielleicht ist er ja doch noch zu reparieren.
--- Ende Zitat ---
Hatte bereits einen Versuch unternommen das Ding auseinanderzunehmen, was mir nicht gelungen ist. Ich werde es aber nocheinmal versuchen, notfalls mit mehr Gewalt. Die Kappen und der umlaufende Rahmen sitzen ziemlich fest. Vielleicht habe ich ja noch eine Chance.

Joe:

--- Zitat ---Wäre jetzt nicht abwegig wenn es nicht im NETZTRAFO sondern im AUSGANGSTRAFO geblitzt hätte,
--- Ende Zitat ---
Nee, geblitzt hats im Netztrafo. Wenn man von unten in das Chassis blickt, kann man den AÜ nicht sehen. Sitzt auf dem Chassis. Wohl aber kann man in die Leitungsöffnungen des Netztrafos blicken.


--- Zitat ---Nun kann es sein, dass der Trafo tatsächlich 2x190 Ohm Gleichstromwiderstand hat
--- Ende Zitat ---
Du hast Dich verlesen: Trafo hat primar auf der einen Seite 80Ohm, auf der anderen 190Ohm. Werde wie gesagt, einen Rettungsversuch starten. Werde gröberes Werkzeug bereitlegen :devil:

Werde berichten.

Grüße
Michael

Showitevent:

--- Zitat von: Mesa am  5.02.2011 13:11 ---
Du hast Dich verlesen: Trafo hat primar auf der einen Seite 80Ohm, auf der anderen 190Ohm. Werde wie gesagt, einen Rettungsversuch starten. Werde gröberes Werkzeug bereitlegen :devil:

Werde berichten.

Grüße
Michael



--- Ende Zitat ---

Das ist mir schon klar gewesen. Dennoch ist ja eine Wicklung kleiner. Wollte damit ja nur sagen, dass sie bei einem schluß nicht größer werden...
Wenn man es recht überlegt wirds wahrscheinlich nicht gelingen.
Wünsche dir trozdem viel erfolg.

Grüsse

mac-alex_2003:
Hallo,

nur um sicher zu sein, dass ich es richtig verstanden habe:
AÜ hat primär 90 und 180 R und von einem der drei Anschlüsse 58 R gegen das Blechpaket?
Die GZ war defekt?
Im Netztrafo hat es geblitzt?

Meine erste Vermutung in dem Fall ist, dass der Strom beim Einschalten durch den Schluss des AÜ gegen Masse der Strom zu hoch war. Das hat die GZ nicht überlebt und gleichzeitig hat es hierdurch einen Durchschlag im NT gegeben. Das Problem ist nur, dass der NT dann auch hinüber wäre...

Nur müsste dann die HV Sicherung gekommen sein. Oder hat der Amp keine? Blitzen tut es normalerweise bei einem Überschlag, nicht aber bei zu hohen Strömen. Ist alles irgendwie noch nicht ganz stimmig. Ich wäre auf jeden Fall sehr vorsichtig mit dem NT.

Lg
Marc

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