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Twin Reverb 135 Watt Ultralinear auf minimum Brumm einstellen

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meraklis:
Hallo,

also unter Bias-Einstellung verstehe ich etwas anderes. Beim dem 135er Twin Reverb ich kann nur (z.B. mit Messadaptern, Gehör) die zwei Seiten abgleichen, also Balancieren so, dass bei beide Seiten den gleichen mV (bzw. mA bei 1Ohm) Wert angezeigt bekomme.

Und erst jetzt könnte der Bias eingestellt bzw. verändert werden, nachdem den balancierten Wert z.B. 30mA  mit einen zusätzlichen Poti (Bias-Poti) je nach Wunsch, erhöht oder gesenkt werde. Der Balance verändert sich ja dabei nicht.

Welches Verfahren für die 135er UL's noch nicht etwickelt wurde (zumindest konnte selber noch nicht finden), aber für die 100W Versionen vorhanden ist (Bias-Kit) und sehr sinnvoll sogar für den individualismus.

Grüße

Aristidis

cca88:

--- Zitat von: meraklis am  9.01.2012 22:39 ---Hallo,

also unter Bias-Einstellung verstehe ich etwas anderes. Beim dem 135er Twin Reverb ich kann nur (z.B. mit Messadaptern, Gehör) die zwei Seiten abgleichen, also Balancieren so, dass bei beide Seiten den gleichen mV (bzw. mA bei 1Ohm) Wert angezeigt bekomme.

Und erst jetzt könnte der Bias eingestellt bzw. verändert werden, nachdem den balancierten Wert z.B. 30mA  mit einen zusätzlichen Poti (Bias-Poti) je nach Wunsch, erhöht oder gesenkt werde. Der Balance verändert sich ja dabei nicht.

Welches Verfahren für die 135er UL's noch nicht etwickelt wurde (zumindest konnte selber noch nicht finden), aber für die 100W Versionen vorhanden ist (Bias-Kit) und sehr sinnvoll sogar für den individualismus.

Grüße

Aristidis

--- Ende Zitat ---

HAllo Aristidis,
für die 135er gilt im Prinzip das gleiche Verfahren wie bei allen anderen "fixed" Bias (feste Gittervosrspannung) auch. Nur, daß man - wie bei den MESAs auch - die Vorspannung ohne Lötarbeiten nicht direkt einstellen kann.

Ich verwende dazu beispielsweise die Adapter, ein Poti das ich über den vorhandenen Widerstand klippse. Damit den Ruhestrom und die Balance erstmal einstellen - Potiwiderstand messen - Festwiderstand einlöten - Balance nochmal abgleichen - fertig

Grüße

Jochen

PS. geht natürlich nur, wenn der Ruhestrom nicht gleich zu hoch ist; dann muß der vorhandene Balastwiderstand gegen einen größeren ausgetauscht werden

mceldi:
Ich habe in meinem UL-Bassman den 33k rausgeschmissen und durch einen Widerstand 4k7 in Reihe mit einem 50k Trimmer ersetzt. Ich habe noch nicht nachgemessen, aber der Widerling hätte bestimmt auch größer, und das Poti kleiner sein können. Pi mal Auge eben ;-)

Ciao
 John

dukesupersurf:
Hallo,
ich hatte den Bandmaster Reverb mit UL-AÜ und Symmetriepoti.Ich fands sehr praktisch und sinnvoller als ein Biaspoti.
Bias-Mystik lehen ich ab,aber ich achte schon drauf,daß es nicht zu kalt ist (zu wenig Leistung/Übernahmeverzerrungen),
oder zu heiß (schnelle Röhrenalterung).
Nun zur Symmetrie:
 man hört in der Tat bei der UL-Schaltung schon die kleinsten Abweichungen,ganz im Gegensatz zur Standardschaltung.
Diese Abweichungen treten schon auf,wenn die Röhren noch gut sind und noch lange halten.
Wer so einen Amp hat,muß während einen Endröhrenlebenszyklus mehrmals nachregeln für minimal Brumm.
tschüß,Thomas

meraklis:

--- Zitat von: cca88 am 10.01.2012 07:08 ---
Ich verwende dazu beispielsweise die Adapter, ein Poti das ich über den vorhandenen Widerstand klippse. Damit den Ruhestrom und die Balance erstmal einstellen - Potiwiderstand messen - Festwiderstand einlöten - Balance nochmal abgleichen - fertig


--- Ende Zitat ---
Hallo,

so eine ähnliche Prozedur hatte auf ein Englisch sprechenden Forum mal gelesen, ob beim UL-AÜ was ausmacht? 
Sehr interessant, so wie es sich anhört, man könnte ja den Poti fest drin lassen für nächstes mal.

Grüße

Aristidis
 

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