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Vorstellung & Fragen zum Princeton 6G2
ChrisB:
Moinsen,
habe auch schon diverse Tassen intus :)
Ich klappere schon seit einer Weile die Suchmaschinen nach Infos ab, werde aber nicht fuendig: Hat die Spannungsdifferenz zwischen Anode und Schirmgitter irgendeinen klanglichen Einfluss? Oder gibt es irgendeine Faustformel, wie hoch diese Differenz sein sollte?
Ich kann die Spannungsdifferenz zwar messen, wuerde aber derzeit die Messung nicht verstehen... Aber immerhin habe ich jetzt schon mal das Prinzip der Ein- und Gegentakt-Enstufen gefunden und das Schaltbild des 6G2 faengt an, immer mehr Sinn zu ergeben!
THX!
Chris
Striker52:
Hi,
wenn du mal in Datenblatt der 6V6 schaust, siehst du, dass die Schirmgitterspannung unter der Anodenspannung liegen soll; da sind auch die Werte angegeben. Der Grund dafür ist, dass die Elektronen von der Katode ja zur Anode "fliegen" sollen und nicht ans Schirmgitter. Erstens würde das Schirmgitter total überlastet und würde abrauchen, zweitens soll der Signal-Wechselstrom ja durch den Ausgangsübertrager und nicht drum herum fließen. Die Leistung, die ein Schirmgitter ab kann, ist deutlich geringer als die der Anode. Da die Elektronen ja von der positive Spannung angezogen werden, muss also die Anode positiver sein als das Schirmgitter.
Gruß Axel
ChrisB:
OK, der Herr General Electric sagt fuer die 6V6GT, dass die Anodenspannung 315V und die SG-Spannung 285V betragen sollte (+-20%), da habe ich doch mal etwas, wonach ich mich richten kann...
THX
Chris
cca88:
--- Zitat von: ChrisB am 16.03.2012 18:59 ---OK, der Herr General Electric sagt fuer die 6V6GT, dass die Anodenspannung 315V und die SG-Spannung 285V betragen sollte (+-20%), da habe ich doch mal etwas, wonach ich mich richten kann...
THX
Chris
--- Ende Zitat ---
...um diese Angaben hat sich Meister Leo nie gesch.... und des Generals' Röhren ooch net...
In Deluxe Reverbs liegt die Schirmgitterspannung nur marginal unterhalb der Anodenspannung von ca 410-430V - und GEs halten da drin genauso wie alte Sylvanias. Die JJ sind ebenfalls sehr robust. Ich würde mir da jetzt keine echten Gedanken machen.
Ein 1k langt (meines Erachtens) - zusäzlich 470 Öhmer direkt nach dem Knotenpunkt an die beiden Schimgitter schaden wahscheinlich auch nicht. Mir persönlich wäre der 6k mit dem Poti eher zuviel. Der dürfte die SPannungen an den Vorstufen bereits etwas runterziehen - v.a. aussteuerungsabhängig. Könnte allerdings auch fas wie eine Kompression wirken.
Ausprobieren.
Grüße
Jochen
Fandango:
Guten Morgen,
wenn man es genau betrachtet ist das Schirmgitter eigentlich die Anode der Triode von der Pentode, auch wenn das Blech aussenrum so bezeichnet und auch so benutzt wird.
Schaut man sich die 6V6GT an dann kann man am SG im Pentodenbetrieb 2 Watt rechnen, im Triodenbetrieb hat die Röhre eine max. Leistung von 1,65 Watt, bei Eintakt-A, und das am Blech!
Vielleicht sind da noch einige Spielereien drin an die ich bisher noch gar nicht gedacht habe, heute kommts ja nicht mehr auf die max. Leistung an sondern auf den Sound, der Tag sollte mind. 48 Std. haben...
Gruß,
Georg
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