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6g15 Fender Tube Reverb - clone Projekt - jetzt mit Soundfiles!

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LöD:
Hallo,

jetzt wo ich das Layout von Rockopa sehe... genau das hab ich ich in meinen Madamp auch eingebaut gehabt.
Wofür ist der C? Den hat Fender nicht...

Ganz kurz zum Aufbau. Ich muß also alles was Masse führt, also die Sternmassen, die Potideckel, die Buchsen, auch die Chinchbuchsen für den Hall isoliert vom Chassis verbauen? sonst hebe ich den Autogroundlift ja auf.

Naja muß ich mal mein Layout anpassen.
Sternmasse auf isolierte Lötleiste, kein Problem.
Potideckelmasse an Sternmasse, kein Problem.
Aber Potis selbst und Buchsen isolieren? großes Groblem, wie isoliert man denn Switchcraftbuchsen?
Oder die Ganzmetall Chinchbuchsen? Oder Potis?

Und woran erkenne ich daß ich einen FP Widerstand vor mir habe?
Die 1N5408 sollte passen, die kann 3A Dauer und 200A Peak.
Die Verbau ich auch im Gleichrichter, also einfach Anzahl auf 6 erhöhen ;-)

Grüße
LöD

Beano:
Hi,

die einzelnen Bauteile hat Rockopa in seinem Thread im Musikding Forum erläutert, such dort einfach mal - ich meine mich an irgendwas von Spike-Vernichtung zu erinnern.

Die Potis musst du nicht isoliert montieren, du darfst dann die Rückseiten bloß nicht als Massepunkt benutzen (was sowieso nicht optimal ist). Überleg dir ein ordentliches Massekonzept (meinetwegen Bus) dann geht das schon.

Für Switchcraft-Buchsen hat Dirk passende Isolierscheiben im Angebot, siehe:
http://www.tube-town.net/ttstore/product_info.php/info/p2011_Switchcraft-S1029-Kragen-Scheibe---Benoetigt-S1028.html
http://www.tube-town.net/ttstore/product_info.php/info/p2012_Switchcraft-S1028-Iso-Scheibe---Benoetigt-S1029.html

Für Chinch gibt es auch isolierte Ausführungen.
Für den Widerstand würde ich einen 2W 22R nehmen - oder z.B. 2 x 47R 2W parallel (die hat Dirk nämlich....).

Grüße,
Mathias

LöD:
Was ist besser, elektrisch gesehen, ein Stahl Chassis oder Alu?
Ich nehme das Hammond 14xx-20 Gehäuse das gibts ja in Stahl und Alu.
Zum mechanisch bearbeiten ist Alu einfacher, aber wie sieht das elektisch aus?
Bzgl. Massekontakt z.B. am PE  ???

Grüße
LöD

LöD:
Hallo Zusammen,

im Anhang ist mein Layout. V1.0

Darf ich euch bitten euch das mal anzuschauen und zu kommentieren?

Leitungslegende:
rosa/schwarz: Masse
gelb: Signal
rot: Hochspannung
blau: Anoden
grün Kathoden
schwarz/gelb und schwarz/rot: Heizung
fett grau: geschirmtes Kabel

Ich habe das jetzt mit isolierter Signalmasseführung und Rockopa Autogroundlift ausgeführt.

Alle Buchsen werden isoliert verbaut.

Die Masse hab ich lokal auf Lötleisten und dann an den zentralen Punkt geplant, allerdings bin ich mir hier am unsichersten, ob das so gut gelöst ist.
Auch sieht man bei den original Tube Reverbs oft ne Bronze/Kupfer o.Ä. Platte die unter den Potis entlanggeht, das ist sicher auch für die Masse?

Ist das mit der Nutzung von geschirmten Leitungen ok?
Ich habe ich jetzt von Input auf die erste Triode und vom Return des Halltanks auf die Aufholstufe geplant.

Die Siebelkos habe ich direkt anschließend an die Schaltung geplant, nicht wie im Original in einem Doghouse, ist das ok oder sollte ich mehr Abstand zur eigentlichen Schaltung einhalten?

Ich habe einen 56k Bleeder Widerstand eingeplant, entgegen dem Original.

Gleichrichter wird auch entgegen dem Original mit ner Brücke gemacht, ein paar Volt mehr B+ sollte kein Problem sein.

Heizung wird mit zwei 100Ohm Widerständen gegen Masse symmetriert, auch entgegen Original.

Also Trafo nehme ich den TT-50VA Ringkern der im Chassis eingebaut wird.

Drossel wird die Hammond 194A (Fender 125C3A) die außerhalb des Chassis in Höhe der Siebelkos verbaut wird. Geplant ist senkrecht, also Schrauben oben und unten.

Der OT wird ein Hammond 125BSE. Der kommt im rechten Drittel auf die Außenseite des Chassis, ebenfalls in senkrechter Anordnung.

Ist die Trafoanordnung so gut gewählt?

Chassis das Hammond 444-20 in Aluminium, weil ich das einfach besser bearbeiten kann mit meinen Mitteln.

Soweit mal.

Ich freu mich auf Eure Kommentare, das ist mein erstes selbstgeplantes Projekt, da sind sicher zig Fehler drin…

Grüße
LöD

Nils H.:
Moin,

was mir so spontan auffällt: Die physische Anordnung der Gleichrichterdioden könnte so nix werden, falls Du die 3mm-Eyelets von Dirk benutzt. Die 1N5408 sind ziemlich dicke Brummer, da bekommt man mit hängen und würgen die Drähte von zwei Dioden in ein Eyelet, dann ist aber nix mehr mit den ja auch relativ dicken Anschlusslitzen des Trafos. Bei so fetten Dioden muss man immer aufpassen, was man mit in die Eyelets reinzustecken plant. Ich würde in die Löcher unter den jetzigen Eyelets, an denen der Trafo angeschlossen wird, weitere Eyelets setzen, mit versilbertem Draht rüberverbinden und dort den Trafo anschließen.

Gruß, Nils

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