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Meine 65' Twin Reverb Reissue Mods

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Nigel:
Meine Überlegung zur Elkovergrößerung war dass ich fürs Rhodes einen  stabilen Strom brauche. Aufgrund der hohen spektralen Dichte schneller Akkordfolgen muss mehr Strom zur Verfügung stehen. Dann hab ich noch ne linke hand, die die Bässe macht, ein Haltepedal, alles Dinge die eine E-Gitarre nicht hat, die geht nur von 41-5000 Hz, ohne Verzerrer, hohe Obertöne außer acht gelassen. Dennoch brauche ich die Unzulänglichkeiten eines Röhrengitarrenverstärkers eben wegen all dieser klanglichen Features.

Würdet ihr mir raten einen Sag-Widerstand an den Gleichrichter zu löten, um dessen Innenwiederstand zu erhöhen oder ist das Quatsch, da die großen Elkos eh nicht leer werden?

Wie wärs mit einer Tremoloschaltung für die Anodenspannung, die in Intensität und Frequenz gesteuert werden kann?

Gruß,

Nigel

Dirk:

--- Zitat von: Nigel am 18.10.2012 16:53 ---Dennoch brauche ich die Unzulänglichkeiten eines Röhrengitarrenverstärkers eben wegen all dieser klanglichen Features.

--- Ende Zitat ---

Ein Röhrenverstärker geht aber nicht bis 40 Hz runter. Der macht vorher zu. Die meisten Bassverstärker ähnlich.
Von daher ist der Strombedarf geringer als man vermuten würde.


--- Zitat von: Nigel am 18.10.2012 16:53 ---Würdet ihr mir raten einen Sag-Widerstand an den Gleichrichter zu löten, um dessen Innenwiederstand zu erhöhen oder ist das Quatsch, da die großen Elkos eh nicht leer werden?

--- Ende Zitat ---

Wenn eine Gleichrichterröhre verwendet wird dann sollte man die Datenblätter zu dieser GL-Röhre genau beachten. Insbesondere die maximale Kapazität sonst ist schnell Schluss mit Lustig !
Weiterhin sollte man auch auf einen korrekten Innenwiederstand des Trafos achten und bei Bedarf etwas korrigieren (in irgendeiner Doku ist das Thema auch schön erklärt mit Rechenbeispiel etc. Ich weis aber nicht mehr welche. SuFu bemühen). Das dürfte mehr bringen als ein Sag Widerstand, welcher sich zudem erst recht spät, also im oberen Leistungsbereich bemerkbar machen dürfte.

Gruß, Dirk

Nigel:

--- Zitat von: Dirk am 18.10.2012 21:35 ---Ein Röhrenverstärker geht aber nicht bis 40 Hz runter. Der macht vorher zu. Die meisten Bassverstärker ähnlich.
Von daher ist der Strombedarf geringer als man vermuten würde.

Sorry, ich meinte 82Hz. Die leere E-Saite

Wenn eine Gleichrichterröhre verwendet wird dann sollte man die Datenblätter zu dieser GL-Röhre genau beachten. Insbesondere die maximale Kapazität sonst ist schnell Schluss mit Lustig !
Weiterhin sollte man auch auf einen korrekten Innenwiederstand des Trafos achten und bei Bedarf etwas korrigieren (in irgendeiner Doku ist das Thema auch schön erklärt mit Rechenbeispiel etc. Ich weis aber nicht mehr welche. SuFu bemühen). Das dürfte mehr bringen als ein Sag Widerstand, welcher sich zudem erst recht spät, also im oberen Leistungsbereich bemerkbar machen dürfte.

--- Ende Zitat ---

Habe deine FREDS! Danke für die Tips! :topjob:


Habe eine kleine Kiste mit diversen Widerständen. Wie kann ich anhand des jeweiligen Gehäuses die Bauart erkennen?
Hat jemand einen Link?

Danke Euch allen!

Lieben Gruß,

Nigel

Nigel:
Moin ihr Lieben!

Nun habe ich dennoch die Schirmgitterwiederstände gegen 470Ohm-Metallschichtwiderstände getauscht, mit dem Ergebnis,
dass der Amp jetzt weniger Rauscht.  ???

Nachtrag:

Mod 7: Koppelkondensator zum Reverbeingangsverstärker von 500pF Keramikscheibe auf 1000pF MKP erhöht. Hall klingt wärmer. Die Fender REverb-Unit hat hier 2000pF.

Mod 8: In der Gegenkopplung den parallel ligenden Keramikscheibenkondensator entfernt und den 820Ohm Widerstand erneuert, der alte war verkohlt. Weiss noch nicht  was es gebracht hat, war spät gestern.

Nigel:
Moin ihr Lieben!

Nun habe ich dennoch die Schirmgitterwiederstände gegen 470Ohm-Metallschichtwiderstände getauscht, mit dem Ergebnis,
dass der Amp jetzt weniger Rauscht.  ???

Nachtrag:

Mod 7: Koppelkondensator zum Reverbeingangsverstärker von 500pF Keramikscheibe auf 1000pF MKP erhöht. Hall klingt wärmer. Die Fender REverb-Unit hat hier 2000pF.

Mod 8: In der Gegenkopplung den parallel ligenden Keramikscheibenkondensator entfernt und den 820Ohm Widerstand erneuert, der alte war verkohlt. Weiss noch nicht  was es gebracht hat, war spät gestern.

Gruß,

Nigel

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