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[Fender SF Super Reverb AB763] welche Replacement-Speaker?

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Bierschinken:
Moin,

ja, das was du schilderst kenne ich.
Wahrscheinlich wirst du auch auf dem Wachspapier Spannungen gegen Masse messen können...Stichwort "Tweed Diseas".

Durchaus nicht ausser acht lassen, sollte man aber, was Nigel angesprochen hat, denn möglicherweise bewegt man tatsächlich so einiges und schliesst vll. einen feinen Haarriss.

Grüße,
Swen

bluesfreak:

Hatte das schon mal bei nem Bassman und folgende Lösungen bieten sich an

1. ne zusätzliche Schicht Pappe unter das Board schieben (einfach und billig, half damals auch und war dem Kunden recht)
2. Komplette Neuverlötung des Pappboards in der Hoffnung das es eine kalte Lötstelle war
3. Neuaufbau des Boards auf nem Turretboard

Wär es mein SR würde ich Lösung 3 nehmen und mit Neuteilen aufbauen und das alte Board aufheben...

jacob:
Moin Michael,

ich tippe da, wie Swen, ebenfalls auf "Tweed Disease"...  :P

Wie bluesfreak schon schrub, kannst Du ja zuerst mal alles nachlöten, die in Frage kommenden Koppelkondensatoren auf einer Seite hochlegen und überprüfen, ob sie Gleichspannung durchlassen.

BTW:

an Stelle einer "Zwischenschieb- Pappe" solltest Du da doch besser dünnes FR4 nehmen, und anstatt eines Turretboards solltest Du besser ein Eyeletboard anfertigen, das ist definitiv "stilechter"  ;)

Gruß

Jacob

Meikel:
Hi,

aha, bin ich also nicht allein auf weiter Flur.  ;D

Danke erst einmal!

Widerstände habe ich gewechselt, aber nur die direkt mit den 6L6-Fassungen verlöteten Schirmgitterwiderstände.

Hinsichtlich Nigel - ja, das habe ich auch im Hinterkopf, dass ich u.U. durch das Hochbiegen des Lötboards einen Anschluss so wieder "hingebogen" habe, dass er erst einmal wieder tut...

Nachlöten bzw. Kontrollieren der Bauelemente, insbesonder der Kohlepresslinge an den Anoden und der C's, will ich ohnehin noch, bzw. ggf. das Board ausbauen, um mal drunterzuschauen.

"Tweed Disease"... muss ich mal messen...

@ Bluesfreak,

die WGS Veteran sind ja 'ne Wucht!  :topjob:

Mit bestem Dank und Gruß
Michael

Meikel:
Mahlzeit,

...habe mal gemessen...

Tatsächlich kann ich neben den Lötpunkten mitten auf der Isolierung des Lötboards Spannungen messen. Kurios zum Beispiel auf der Isolierung neben dem Lötpunkt für die 420 Volt zu den beiden Anoden der ECC81: links neben dem Lötpunkt ca. 1,2 Volt, rechts neben dem Lötpunkt sind es scheinbar 15 Volt.

So geht das übers ganze Board verteilt... In der Nähe der Befestigungsschrauben zum Chassis hin geht das alles (sinnigerweise) gegen Null.

Es existiert also unter'm Strich auf dem Lötboard ein völlig diffuses, komplexes Feld von Spannungen; das Board selbst wirkt also wie ein Widerstand - was auch seine scheinbare Mikrofonie erklären würde.

OK, das erklärt natürlich alles. Tweed Disease, das www ist bezeichnenderweise voll mit weiteren Informationen.

Gruß Michael

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