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abgerauchter Twin Reverb

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bluesfreak:
Ich geh da mir Bea konform, da hats in der Gleichrichtung gebrannt, der Netztrafo sieht aufgrund des sich abschälenden Lacks auch aus als ob er seine besten Zeiten hinter sich hätte, also vor (Wider)Inbetriebnahme den Trafo durchmessen (lassen) und schauen was da so rauskommt...

Wurzlsound:
Hmmm... laut Vorbesitzer der das Teil ganz jung gekauft hat, war der wohl noch nie offen.
Die Netzsicherung ist auch noch ganz. Ach was... ich verdrahte den neu und schalte die Karre ein. Wer viel misst, misst Mist  ;D unter Spannung verhalten sich die Bauteile eh anders als bei ohmschen Messungen.
Was Qualmt wird gewechselt.  ;D

Der Netztrafo stand auf 220Volt... warscheinlich schon ewig.

Die Jungs haben sich in der Spielpause eine geraucht, der Amp war NICHT auf Standby
Und fing dann auch an zu rauchen  ;D

Wurzlsound:
Noch was.... die Lötstellen im Amp sehen alle noch original aus.
Ähm... die Leitungen müssen ja sehr spannungsfest sein... *grrr*
...mal schauen was der Dirk dazu im Angebot hat...
Vielleicht schreibt er ja mal was dazu  :bier:

bea:

--- Zitat von: Wurzlsound am 20.07.2013 01:07 ---Hmmm... laut Vorbesitzer der das Teil ganz jung gekauft hat, war der wohl noch nie offen.

--- Ende Zitat ---

Unfug.
Schau Dir die Widerstände an den Endröhren an: die Gridstopper sind braune Kohleschichtwiderstände, typisch 80er. Widerstände in der Bauform der 470 Ohm-Widerstände gibt es hier im Shop: https://www.tube-town.net/ttstore/product_info.php/info/p1259_Resistor-Metaloxide-2-Watts---470-Ohms.html

Bei diesem Verstärker wurden mit  sicherlich mal mindestens einer der SG-Widerstände gegrillt, und das heißt vermutlich Dauerbetrieb bei stark übersteuerter Endstufe (dann steigen die Schirmgitterströme stark an). Hab ich im Frühjahr ebenfalls fertig gebracht.

Das bedeutet aber auch, dass Du die Fassungen der Endröhren genauer unter die Lupe nehmen musst. Es kann durchaus sein, dass die Kontakte gelitten haben.
Und wenn er mit leichter Überspannung gelaufen ist, passt das wunderbar zusammen.

Mensch - Du hat ein altes Schätzchen, das ewig mit etwas höheren Spannungen als geplant betrieben wurde und dabei im wahrsten Sinne des Wortes abgeraucht ist. Tue Dir bitte den Gefallen und checke das Teil systematisch Schritt für Schritt durch, schreib ein Protokoll mit den Befunden, damit Du auch für die Zukunft nachvollziehen kannst, was los ist bzw. war.


PS: Augenscheinlich hat mich auch mein Gedächtnis nicht genarrt - die Schirmgitterwiderstände haben die doppelte Belastbarkeit wie im Original. Bei Fender hat man sich was hinsichtlich der Dimensionierung gedacht...

PSS: und glaube lieber dem, was Du aus dem Zustand des Verstärkers folgern kannst als irgendwelchen Stories irgenwelcher Verkäufer.

Wurzlsound:
Ach Beate... eigentlich hast Du ja recht.
Eigentlich sollte ich die Subcores meines PA fertig machen (muss im August und September noch 3 lukrative Jobs damit machen) als mich mit nem dämlichen Twin Reverb rumzuärgern... mein uralter Marshall Plexi steht hier noch mit defekten Siebelkos rum... des weiteren muss ich noch 4 prähistorische Yamaha Q1027 EQs restaurieren... diverse Rane EQs und Furman Stabis warten noch auf Heilung... 2 Strats müssen noch mit "no-load-Potis" ausgerüstet werden... die Subs meiner "Guitarheroband" brauchen neue Rollen... das Stativcase is noch net fertig und die Harley braucht noch nen Ölwechsel. Gaaanz nebenbei muss noch ein anderer Transporter besorgt werden...

...frei nach dem Motto: kein Tropfen Bier im Haus und du kaufst Möbel...  ;D

Gruß Tom www.wurzlsound.de

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