Technik > Tech-Talk Fender
Tremolo bei Princeton Reverb Clone
Alex78:
Hallo Martin,
nee, schon richtig, ich meinte den Ruhestrom der Endröhren.
Das verwirrt mich jetzt, denn ich hatte einen sehr geringen Ruhestrom erwartet. Diesen hingegen finde ich ungewöhnlich hoch. Aber du hast ja auch geschrieben, dass die Anodenspannung der Endröhren "geringfügig" niedriger ist. Dann passt das mit der Verlustleistung wahrscheinlich wieder. Wie niedrig ist denn die Anodenspannung der Endröhren?
Bist du vielleicht nahe am Class A Betrieb?
Grüße
Alex
Grosswesir:
Hallo Alex,
an der Endstufe messen wir (unter Last) folgende im Vergleich zum Original niedrigere Spannungen:
Anode: 319 V Bias am Gitter: -18,1 V Schirmgitter: 307 V
Der Kathodenstrom beträgt 35 mA pro Röhre.
Die Röhren arbeiten dabei mit einer Verlustleistung von knapp 12 Watt (pro Röhre).
Gruss
Martin
Alex78:
Hi Martin,
319V Anode sind zwar rund 100V weniger als beim Vorbild, aber die Verlustleistung ist mMn vernünftig.
Was mir auffällt, ist die sehr geringe Biasspannung von 18V gegenüber 34V (fast das doppelte) beim Vorbild. Vielleicht liegt da die Ursache für die geringe Intensität - denn sie ist es ja, die zur Erzeugung des Tremolo periodisch variiert wird.
Was mir noch einfällt:
Hast du beim überprüfen des Aufbaus auch das Intensity Poti selbst und dessen Verkabelung überprüft?
Gruß
Alex
Grosswesir:
Hallo Alex,
Die -18V wurden direkt an der Röhre gemessen. Die -34V sind vor den beiden 220k gemessen.
Die Verkabelung haben wir schon mehrfach überprüft.
Viele Grüße
Martin
SvR:
Salü,
--- Zitat von: Grosswesir am 15.09.2013 13:40 ---Die -18V wurden direkt an der Röhre gemessen. Die -34V sind vor den beiden 220k gemessen.
--- Ende Zitat ---
Das sollte keinen Unterschied machen. An der Stelle fließt kein Gleichstrom, sodass es über R10 und R11 zu keinem Spannungsabfall kommt. Die Spannung am Gitter sollte der Spannung am Knoten R10/R20 entsprechen.
mfg Sven
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