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Blues Deluxe (1995) - Reparatur oder PTP-Umbau auf AB763 Clone?

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Kurt:
Hallo Jochen, hallo Axel,

ich bin da ja ein absoluter elektronischer Laie, was sowas angeht. Ich kann mich da nur an die Ratschläge anderer halten.
bluesfreak kritisierte M.Meyers Schaltung und empfahl mir, folgendes NICHT zu übernehmen:

Standby VOR den Elkos => gibt jedesmal schöne Abreißfunken am Schalter, Lebensdauer des Schalters wird dadurch drastisch reduziert

Ich lasse mich aber gern eines besseren Belehren. Den Schalter umzulöten ist überhaupt kein Problem. In der Original Blues-Deluxe-Schaltung sitzt er wie bei M.Meyer zwischen Netztrafo und Gleichrichter. Da wurde er all die Jahre betätigt und hat sein Lebensende noch nicht erreicht. Also wo sollte er eurer Meinung nach hin?
Danke.

Groovigen Grooß
Kurt

Striker52:
Hi,
Direkt hinter die Sekundärwicklung, so dass er Wechselstrom schaltet.
Gruß Axel

Meikel:
Guten Tag,

Euch allen ein gesundes neues Jahr - und ja, Kurt, ich habe Deine Email bekommen und hänge mich - erst einmal nur alles lesend - mit rein.
Find' ich toll, dass offenbar jemand meinen Uralt-Umbau, der es ja inzwischen ist, aufnimmt.  :)

Auch wenn ich sagen muss, dass ich das so heute nicht mehr machen würde und dass auf der Jogi-Seite, meinen Artikel betreffend, ziemlich viel Quark steht. Naja, es war mein erstes "großes Ding", so etwas betreffend, und man ist inzwischen älter und hoffentlich reifer geworden...  ;)

Gruß Michael

Meikel:
Kurzes Ausholen, ggf. zum Verständnis:

Mit den Jahren ist der Kontakt zu "Jogi & Consorten" abgerissen. Nicht aus Streit, sondern schlicht und einfach deswegen, weil ich mich nicht mehr um alte Radios oder HiFi-Röhrenamps kümmere, sondern meine Zeit durch Band, Musik und der Restauration und Reparatur alter Fender-Amps vollkommen in Anspruch genommen wird. Und wenn es doch mal einen Funken freier Zeit hat, so sind da alte SW-Röhrenglotzen, die mich beschäftigen. Und hierfür hatte Jogi von Anfang an keinen Platz eingeräumt. Das weiß und respektiere ich, Jogi und ich hatten ja dazumals drüber gesprochen. So haben wir uns mit den Jahren aus den Augen verloren, denn ich bin abgedriftet. Das ist, verbunden damals auch mit Jogis schwerer Krankheit, der Grund, warum mein Artikel bei ihm nie geupdatet wurde - es kam einfach nicht mehr bzw. nie dazu.

Und somit dümpelt diese "Blackface Meets Tweed" - Geschichte nach wie vor unvollendet bzw. unkorrigiert bei ihm herum - das richtige Ende ist hier beim Dirk, wie Du, Kurt, ja gefunden hast.

Gruß Michael

fjh:
Hallo Kurt,

Dein BIAS-Poti direkt auf der Netzteilplatine macht mir etwas Sorgen. Eine BIAS-Anpassung bei laufendem Amp wird zu einer sehr gefährlichen Sache, wenn Du dazu mit den Fingern hineinlangen musst. Hat das Poti einen geschlitzten Schaft ? Dann ginge es wenigstens mit einem isolierten Schraubenzieher.

Die Standby-Switches zwischen Sekundärwicklung und Gleichrichter haben sich in meinen Amps gut bewährt.

Zwei kleine Ergänzungen wären noch überlegenswert :

Erstens ein Bleeder-Widerstand, der die Elkos nach dem Ausschalten entlädt. Wenigstens für die Testphase ist das praktisch, etwa wenn man den Amp ohne Röhren testet. In Verbindung mit einem Überbrückungswiderstand für den Standby-Switch macht er allerdings kaum Sinn.

Zweitens eine Anodensicherung, die ist billig, schadet nicht und rettet vielleicht einmal ein teures Bauteil.

Gruß,
Frank

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