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Mal wieder: Acoustic G100T Oszillation

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Rollo:
Hoschi,
vielen Dank, im G100T service manual (Preamp, Seite 2) ist der 2N4248 als 2N6474 falsch bezeichnet, verwirrlich.
http://techpreservation.dyndns.org/beitman/abpr/newfiles/Acoustic%20G100T,%20G100T-112%20Service%20Schematics.pdf
Beste Grüsse
Rollo

Rollo:

--- Zitat von: hostettler am 27.01.2014 17:23 ---Hallo, Rollo

also es sind so wie ich sehe folgende Transistoren:

2N6474 im Netzteil für 20V

2N4248 für Umschalterei

MIS A06 = MPSA06  Link: http://alltransistors.com/transistor.php?transistor=42437 für Aufholverstärker Hall

Konzentrische Potis  z.B.  siehe Link
http://www.gitarrenteile.eu/shop/article_CP500/Doppel-Poti-Konzentrisch-%23.html?sessid=yoZb22rhKLP8Mkb4iH6HcPzq2HeDRaAqqInBoGvsuP40ec4pmE1DKCXltPn3rEZo&shop_param=cid%3D1411%26aid%3DCP500%26

Im Anhang noch ein besseres Schema (g60t)

Grüsse aus der Schweiz

Hoschi

--- Ende Zitat ---
Hallo Hoschi,
ich habe noch eine andere Quelle für konzentrische 2x 1M Potis gefunden, ist halt leider nicht um die Ecke, die werden vermutlich auch eher selten verlangt:
http://www.mojotone.com/amp-parts/potentiometers-mojotone/Mojotone-1MA-Dual-Stacked-Concentric-Potentiometer
Grüsse Rollo

jacob:
Wow, klarer Fall- so ein Poti fehlt hier noch im Shop  :topjob:

1Meg log. konzentrisch ist ja geradezu ideal für "fast unsichtbare" 2203 / 2204 mods (2x Gain und 2x Master ohne bohren)  ;)

Gruß

Jacob

Rollo:

--- Zitat von: jacob am 28.01.2014 14:58 ---Wow, klarer Fall- so ein Poti fehlt hier noch im Shop  :topjob:

1Meg log. konzentrisch ist ja geradezu ideal für "fast unsichtbare" 2203 / 2204 mods (2x Gain und 2x Master ohne bohren)  ;)

Gruß

Jacob

--- Ende Zitat ---
Stimmt, fehlt wirklich und würde manchen alten Acoustic G60/100T wieder von der Halde holen, wo er still vor sich hin simmert.

456Onno456:
Hi,

ich nutze mal diesen thread, da es der aktuellste acoustic G100T thread ist um meine Erfahrung mit diesem Verstärker weiter zu geben. Ich hatte tatsächlich die Ehre, dieses Fehlkonstrukt auf meiner Werkbank zu haben, in meinem Fall auch noch verschlimmbessert von einem selbsternannten Fachmann.

1.) Standbyschalter: Der Amp ist so konstruiert, dass der Standby nach den ersten Filterelkos und vor der Drossel 480Vdc schaltet. Die Drossel ist pur (keine Diode, kein Widerstand) verbaut damit die lenzsche Regel voll zum tragen kommen kann. Die Spezifikationen des Schalters kann man dem angehängten Bild entnehmen.

Lösung: Siehe Merlin B.

2.) Die Spannungsversorgung der Phaseninverterröhre (ECC81) liegt auf 450Vdc, bei meinem Exemplar heißt das, dass die Anoden bei 270Vdc und die Kathoden bei ca. 120Vdc liegen. Gut, dass die Heizspannung gegen Masse symmetriert ist, ansonsten schafft man es nicht die "Maximum ratings" für die Heizungs-Kathodenspannung (90V) zu überschreiten.

Lösung: Heizung auf DC-Referenz legen (min 35Vdc)

3.) Die Heizleitung scheint schwach zu sein, eventuell auch nur bei meinem Exemplar. Mit voller Röhrenbestückung sind es nicht 6.3Vac, sondern 5.95Vac, mit zwei gezogenen Endröhren immerhin 6.1Vac. Man kann hier einerseits auf eine Lebensdauerverkürzung der Röhren hinweisen (Tone-Lizard) auf der anderen Seite sind die 12AX7 auch relativ empfindlich was ihre Kenndaten angeht, wenn die Heizleistung zu gering ist (utracer). Die restlichen Spannungen sind im Rahmen, der Fehler scheint nicht auf der Primärseite des Netztrafos zu liegen.

4.) Über das Schwingen im Leadkanal ist ja schon viel geschrieben worden. Aber ehrlich: Tandempoti mit phasengleichen Signalen und die Versorgungsspannung der betreffenden Röhren ist nicht getrennt gesiebt? Da würde mich mal interessieren, wer den Amp "entwickelt" hat.

sorry das musste raus, jetzt gehts besser,

LG,

m.

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