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Amp-Selbstbau auf Basis des Princeton mit Modifikationen

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cca88:

--- Zitat von: Jürgen am 18.04.2014 22:34 ---Hallo Jochen, ich hatte da nur mal den Herrn Larry zitiert.  ;)

Grüße, Jürgen

--- Ende Zitat ---

Hallo Jürgen,

bei EL84 bin ich komplett bei Dir. Da müßte man etwas weiter runter - aber auch mit der B+ -  420 ist da schon eher heftig.
Ich dachte es geht um 6V6? Irgendwas übersehen?

Grüße

Jochen

Jürgen:

--- Zitat von: cca88 am 18.04.2014 22:42 ---Ich dachte es geht um 6V6? Irgendwas übersehen?
--- Ende Zitat ---

Nee, das stimmt schon. Es geht um 6V6 und nicht um EL84. Allerdings weisen diese Röhren fast gleiche Werte auf. So hat die 6V6 eine Ug2max von 285V (RFT) und die EL84 300V (Mullard). Also noch mehr, als 6V6. Wie auch immer, Ug2 messen und nicht überschreiten.

Grüße Jürgen.   

cca88:

--- Zitat von: Jürgen am 18.04.2014 23:01 ---Nee, das stimmt schon. Es geht um 6V6 und nicht um EL84. Allerdings weisen diese Röhren fast gleiche Werte auf. So hat die 6V6 eine Ug2max von 285V (RFT) und die EL84 300V (Mullard). Also noch mehr, als 6V6. Wie auch immer, Ug2 messen und nicht überschreiten.

Grüße Jürgen.

--- Ende Zitat ---

Hallo Jürgen,

bei allem Respekt, aber für die Max-Werte interessiert sich bei der 6V6 schon seit 40 Jahren keiner mehr. Weder Fender noch sonst einer. Die JJ6V6S und NOS 6V6 packen z.B. die angespannte Situation 420-430 U_a mit 415-425 U_sg ziemlich gut.
Die JJ überlebt sogar den Kelley - wie auch die alten Philips/Sylvania.

unter 400V zu bleiben ist sicherlich kein Fehler. Aber die 300V Marke anzuvisieren, halte ich für übertrieben vorsichtig.

Grüße

Jochen

Bremshebel:
Hallo Zusammen,

habt nochmal besten Dank für die guten Ratschläge! Ich werd jetzt erstmal starten mir die ganzen Teile zusammen zu suchen und Schritt für Schritt alles aufbauen. Den MV werde ich schonmal vorsehen, aber primäres Ziel wird für mich erstmal sein, den Amp überhaupt zum Laufen zu kriegen. Wenn dann alles passt, werde ich mich dem MV widmen und mal schauen, ob pre or post PI.

Viele Grüße und ein schönes verlängertes WE!
Norman

Del Pedro:
Hallo Norman,

anders als meine Vorredner halte ich ein Mastervolume für eine sehr gute Idee. Ich habe einen halbwegs ähnlichen Amp mit Master (Blackface Princeton (nur zwei Gainstufen), Endstufe mit Kathodenbias, keine Gegenkopplung). Und für diesen Verstärker halte ich ein Mastervolume für ausgesprochen sinnvoll.
Ich hatte nun zwei Jahre lang ein PPIMV verbaut. Damit war ich im Prinzip zufrieden. Allerdings hatte ich immer eine Zerre die beim Ausklingen etwas bröselig war (bei Zimmerlautstärke, wie es bei weiter aufgedrehtem Master ist weiß ich nicht).
Darum habe ich diese Woche das Master umgebaut. Wie von dir vorgeschlagen den 1M der Kathodynstufe durch ein 1M Poti ersetzt. So wie hier:
http://el34world.com/Forum/index.php?PHPSESSID=70d83fa44188f9f6845c195d08aa2f79&topic=10665.msg97996#msg97996
Das funktioniert einwandfrei (bröselige Zerre ist weg). Allerdings ist der Regelweg ziemlich bescheiden, man muss das Poti mit spitzen Fingern einstellen. Außerdem lässt sich der Verstärker auch mit ganz zugedrehtem Master nicht ganz stumm schalten. (Für mich wäre das egal gewesen, da ich noch Power Scaling in der Endstufe habe. Ohne das könnte der Amp aber evtl. für zu Hause trotz Master immer noch zu laut sein.)
Deshalb habe ich letztendlich so ein Master verwendet (ohne die Zenerdioden):
http://el34world.com/Forum/index.php?topic=10665.msg98012#msg98012
In deinem Schaltplan wäre das also: den Wert des Koppelkondensators nach V3A verdoppeln, dann das Master (ich habe 1M genommen), dann über einen weiteren Koppelkondensator in V4A.

Ich mag die Zerre meines "Princeton" sehr gerne (evtl. noch einen Booster davor). So gerne, dass es mein Lieblingsverstärker ist. Es ist natürlich ein eher "altmodischer" Sound.

Ach ja: falls du genügend Platz im Chassis hast würde ich auf jeden Fall ein Mid-Poti einbauen. Und einen Bright-Schalter halte ich auch für eine gute Idee :)

Grüße
Peter

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