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'64er Bassman Blackface Restaurierung

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Bassman:
Hallo,

habe jetzt 'mal eine ECC81 als Treiberröhre getestet: Der Sound ist tatsächlich cleaner und etwas differzierter. Abschließender Test der Gesamt-Power steht noch aus - trotzdem schon 'mal ein schöner Erfolg  :)


@ dukesupersurf oder @ all:

Ich muss noch mal nachfragen, ob ich das Posting richtig verstanden habe:
Die Widerstände vor den Anoden der Phasenumkehrröhre (jetzt ECC 81) sind erstaunlicherweise unterschiedlich im Plan verzeichnet: 100K & 82K. Versteh' ich dich richtig, ich soll beide durch 47K-R (also gleiche Werte ersetzen)?

Bitte nochmal bestätigen, danke.

greetz, Martin

Andy:

--- Zitat von: Bassman am  7.09.2005 17:59 ---Zitat: cleaner, "wenn die Anodenwiderstände der Treiberstufe auf 47K verkleinert werden."
Die Widerstände vor den Anoden der Phasenumkehrröhre (7025) sind erstaunlicherweise unterschiedlich im Plan verzeichnet: 100K & 82K. Versteh' ich dich richtig, ich soll beide durch 47K-R (also gleiche Werte ersetzen)?

--- Ende Zitat ---

Nein! Das ist OK so!

Bassman:
??? Nein, das ist OK so? ??? Leider widerspricht sich die Antwort.
Also, ist die vorgeschlagene Mod OK oder ist der jetzige Zustand mit den unterschiedlichen R's OK?

Joachim:
Hi!

Die späteren CBS-Baßmänner hatten 2x47k als Anodenwiderstände in der Phasenumkehrstufe. Damit dürfte das Teilchen noch cleaner klingen. Wer den klassischen Bassman-Sound mag, sollte bei der 82k/100k-Kombination bleiben. Oder einfach ausprobieren, was besser gefällt ;D.

Die unterschiedlichen Werte dienen übrigens zur Symmetrierung der beiden Triodensysteme der Phasenumkehrstufe. Das hat damit zu tun, dass die beiden Trioden unterschiedlich angesteuert werden, eine über's Gitter, die andere über die gemeinsame Kathode. Dadurch entsteht ein kleiner Unterschied in der Ausgangsimpedanz der beiden Systeme. Diesen korrigiert man durch die unterschiedlichen Anodenwiderstände. Die 100k/82k-Variante ergibt also tatsächlich eine symmetrischere Ansteuerung der PP-Endstufe.

Gruß,
Joachim

Bassman:
@ Joachim: danke für die Erklärung ;)

@ all: es scheint vollbracht :D Der Amp ist (so gut wie) clean. Habe heute die 47K Anoden-R's eingelötet, den 25+25C im Normal-Kanal getauscht (der alte hatte schon 'ne Beule) und den 10nF OrangeDrop eingebaut. Dazu alle Potis & Sockel gereinigt. Jetzt klingt er, wie er soll ;D. Vielen Dank an alle, die mitgeholfen haben.

ABER, eine Sache spinnt noch in dem Ding: in den ersten 10 Minuten nach dem Einschalten bewirken sowohl Peaks beim Saiten-Anschlag oder Klopfen auf's Gehäuse ganz böse laute Bruzzel-Knackser. Aber je wärmer der Amp wird, also je länger er an ist, umso mehr verschwindet dieser Effekt. Das war schon vor den Mods so, ich hatte gedacht, das läg an verdreckten Potis/Sockel, die habe ich aber jetzt gereinigt :o Any idea?

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