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Fender Blues Junior Mod

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SvR:
Salü,
Danke, werd ich mir mal ansehen.
mfg sven

Nigel:
Meine bescheidene Erfahrung hat gezeigt, dass bei zu hoher Nennspannung des ersten Ck deutliche Knackgeräusche entstehen. Ich wollte einen Marshall 2205 ein bisschen mehr in Richtung JTM bringen. Habe einen 470µF/100V genommen,
das war Misst.

Gruß,

Nigel

SvR:
Salü,

--- Zitat von: Nigel am 14.02.2015 17:31 ---Kondensatoren mit niedriger Nennspannung würden hier besser Ansprechen und tendieren allein desshalb dazu den Bassbereich besser zu übertragen.

--- Ende Zitat ---


--- Zitat von: Nigel am 15.02.2015 13:43 ---Meine bescheidene Erfahrung hat gezeigt, dass bei zu hoher Nennspannung des ersten Ck deutliche Knackgeräusche entstehen. Ich wollte einen Marshall 2205 ein bisschen mehr in Richtung JTM bringen. Habe einen 470µF/100V genommen,
das war Misst.

--- Ende Zitat ---
Es sind allerdings zwei unterschiedliche Dinge, ob wir von Störgeräuschen (Knackgeräusche)* reden oder von Einflüssen auf das Frequenzverhalten (weniger Bass). Blencowes Preamp-Buch habe ich hier im Regal stehen. Allerdings liefert er keine Gründe für das Verhalten (hab die Stelle jetzt aber auch nur kurz überflogen), sondern verweist nur auf die anderen beiden Quellen. Nach meinen letzten Klausuren nächste Woche, werde ich mal versuchen mir die anderen beiden Quellen zu verschaffen. Mal sehen, ob die da tiefer gehen (Gründe und Belege).
mfg Sven

*Hast du mal getestet, ob sich das Verhalten reproduzieren lässt? Vielleicht hatte der Elko auch nur nen Knacks.

Nigel:

--- Zitat von: SvR am 15.02.2015 15:01 ---Es sind allerdings zwei unterschiedliche Dinge, ob wir von Störgeräuschen (Knackgeräusche)* reden oder von Einflüssen auf das Frequenzverhalten (weniger Bass). Blencowes Preamp-Buch habe ich hier im Regal stehen. Allerdings liefert er keine Gründe für das Verhalten (hab die Stelle jetzt aber auch nur kurz überflogen), sondern verweist nur auf die anderen beiden Quellen. Nach meinen letzten Klausuren nächste Woche, werde ich mal versuchen mir die anderen beiden Quellen zu verschaffen. Mal sehen, ob die da tiefer gehen (Gründe und Belege).
mfg Sven

*Hast du mal getestet, ob sich das Verhalten reproduzieren lässt? Vielleicht hatte der Elko auch nur nen Knacks.

--- Ende Zitat ---

Also für mehr oder weniger Bass ist natürlich der Kapazitäzwert entscheidend. Dass der Elko defekt sein könnte, war damals mein erster Gedanke. Habe dann einen 330µF/200V (Epcos Low ESR) genommen, dann wars noch schlimmer. Erst dann habe ich Merlins Buch gelesen und einen alten 150µF/16V (Rubycon) genommen, der hatte keine schlabbrigen Bässe. Kondensatoren, die sehr weit unter ihrer Nennspannung betrieben neigen zu low frequency distortion, das ist so bei mir hängen geblieben. Bei Douglas Self wird an mehreren Stellen darauf eingegangen. Hab das Buch als PDF über Springer Link von der Uni. In Merlins Paper steht nix über voltage ratings, lese ich gerade.

Viel Glück für Deine Klausuren!

 :topjob:



Gruß,

Nigel

Bierschinken:
Hallo,

das trifft meines Erachtens nur auf Elektrolyttypen zu. (und wenn ich mich recht entsinne, ist das auch so im Blencowe-Buch beschrieben. Wobei ich ohnehin diese Bücher mit Vorsicht geniessen würde)
Jedenfalls sollten diese Kondensatoren im Rahmen ihrer Nennspannung betrieben werden.

Bei Folientypen macht es mMn keinen Unterschied, ob die Nennspannugn Faktor 10^3 über der anliegenden Spannung liegt.

Grüße,
Swen

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