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Beltonsockel frisst meine KT88 ?

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Triple_Ristretto:
Tritt das Phänomen "schon immer" auf oder gab es in letzter Zeit eine Häufung?

Grüße, Jan

Germy:
Moin,

interessanter Fall. Ich hatte mal ein ähnliches Problem (ich denke es waren 6550? - 20 Jahre her...). Bei vier Röhren in Reihe  sind immer die mittleren Röhren gerissen. Da lag es an einem zu geringem Abstand der Röhren.

Passiert das auch bei offenem Gehäuse?

Wie sollte sonst der Sockel die Röhre sprengen? Keine Wärmeabfuhr? Was kann eine KT88 an Wärme vertragen? Es scheint ja die dünnste Stelle an Glas dort zu sein, wo sie reißt.
Gruß Germy

PS: Die KT88 sollten 100mm Abstand von Mitte zu Mitte haben.

Ab 250°C ist Feierabend. Das ist nicht viel. Siehe Anhang.

Hardcorebastler:
Hallo,
angenommen es gibt einen Überschlag durch die Kabelisolierung, wie verursacht das
einen weiteren Überschlag innerhalb der Röhre?
@Peter: direkt gar nicht, aber es könnte Auswirkung auf das Netzteil -Trafo haben, negative Gittervorspannung usw,
 mir ist mal eine 300B Röhre mit NGV aufgrund einer kaputten Gleichrichterröhre zerbröselt .

Bei der  Screen Grid Spannungsversorgung SG450 würde ich einen Entladewiderstand einbauen,
2 x 150k 2W oder ähnliches.


Die Kabel scheinen es auch nicht zu sein,  den Amp mit Last anschalten und schauen
wie sich die Ruheströme nach 5 min. verhalten und falls ozi vorhanden am Ausgang mit Lastwiderstand oder Box
überprüfen ob der Amp schwingt.

Die Erzeugung der NGV Bias Spannung, entpricht das der Vorlage ?


Gruß, Jörg

Dirk:

--- Zitat von: Moriartov am 23.06.2015 10:17 ---hier die gemessenen Spannungen:
pin1 0V
pin3 613V
pin4 454V
pin5 -50V
pin6 459V
pin8 0V

--- Ende Zitat ---

Ich hatte aber nach ALLEN Spannungen gefragt.

Aber die Belton Sockel (Fassungen ;-) als Ursache kannst Du auf alle Fälle schon mal ausschließen.

Und der Hinweis von Hostettler ging mir auch gleich durch den Kopf.


Gruß, Dirk


Moriartov:
Hallo an Alle,

Ich hab mich jetzt entschlossen , den Amp (teilweise) wieder einzustampfen und anders aufzubauen.

Die Wahrscheinlichkeit, dass irgendwas oszilliert ist recht groß und als Ursache plausibel, die Vorstufe ist ein Derivat aus der Fender Studiobassschaltung mit graph EQ und Induktivitäten bis 2 Henry, die man so leider nicht mehr erhält. Deshalb habe ich dort mit Xicon Audiotrafos als Ersatz experimentiert und auch eine Menge Leitungen durch das Chassis gezogen.
Das ist zu kompliziert für einen einfachen Bassamp, der es werden soll (keep it stupid simple). Irgendwann soll er ja auch fertig sein und gespielt werden.
Nachprüfen kann ichs mangels Oszi nicht, ich gehe einfach mal davon aus, danke für Eure Hinweise/ Diagnosen.

Ich lass mal die Infos noch ein bischen sacken, der Thread könnte erstmal beendet sein,
nochmal Danke an das Forum und Dirk.

frohes löten!

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