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Ersatz OT für Brownface Bandmaster gesucht.

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sjhusting:

--- Zitat von: bluesfreak am  8.07.2015 11:23 ---Ich würd sagen das passt so...ich hab mich bisher immer an die im Hoffman Forum verlinkten Versionen gehalten und bin bisher gut damit gefahren...

--- Ende Zitat ---

Ja Doug's 'improved bias' ist gut

Steven

LöD:
Nabend allerseits.

Ich darf soweit Vollzug melden! :police:

Der Bandy ist jetzt erstmal Grundlegend wieder fit gemacht:
Filtercaps und Widerstände im Doghouse erneuert.
Alle Katodenelkos erneuert.
Groundswitch komplett entfernt.
Neues Netzkabel
PE von der Trafobefestigung auf ne eigene Schraube/Lötöse versetzt.
Schirmgitterwiderstände der Endstufe erneuert.
Gridstopper an der Endstufe eingebaut.
Bias- Meßwiderstände (1 Ohm) eignebaut.
Heizung symmertriert über 2x 100 Ohm R
Bias auf regelbaren fixed Bias umgebaut mit den weiter oben genannten Bauteilwerten und Schaltung.
Neuer OT eingebaut und den ehem. Groundswitch für die Impedanzumschaltung 4 oder 8 Ohm "recycelt".
Vibratopedalbuchse auf Klinke umgebaut.
Abschirmbecher für die Vorstufenröhren draugesetzt.
Ruhestrom eingestellt.

Das war dann erstmal alles.

Habe beim "Biasen" dann festgestellt, daß der min. Regelweg des Biaspotis nicht reicht um über 30mA Ruhestrom zu kommen.
Habe also erstmal einen weiteren R  nach dem Poti Parallel zum bestehenden R gelötet.
Damit konnte ich dann 40 mA Ruhestrom einstellen. Muß also aus dem 10k einen 5k oder noch kleiner machen um den Amp etwas heißer fahren zu können. Aber das ist kein wirkliches Problem.

Dann Testlauf...
Natürlich war der OT verkehrt rum an den Anoden und es hat gepfiffen, also die Leitungen getauscht und gut.

Der Amp klingt phantastisch! :guitar:

Er ist straffer im Bass und um einiges lauter als mit dem alten OT und den alten Kondensatoren.
Höhen sind immer noch weich und rund und er geht schön in die Sättigung wenn man ihn kitzelt.
Toll!

ABER!
Es geht mal wieder nicht ohne Aber:
Der Tremoloeffekt erzeugt ein tiefes Pumpen oder wie mans nennen mag, jedenfalls wabert der Speaker im Takt des LFO vom Tremolo wenn man Intensity über 5-6 aufdreht. das war vor der Instandsetzung nicht so oder deutlich leiser.
Ich hab die Röhren durchgetauscht, keine Änderung.

Interssant ist zudem dass der Tremolo auch im Normalkanal zu hören ist. Allerdings schwingt es da schneller als im Vibratokanal und nicht so laut. Es hört sich irgendwie an wie ein übersprechen...
Bin aber nicht sicher obs das ist aber es sollte aufhören...

Also lange Rede: Hat jemand von euch eine Idee woher da Pumpen und "Übersprechen" kommen kann?
Und noch schöner wäre wenns Tipps gäb zum Lösen des Problems.  :help:

Ich hoffe nicht das liegt an dem strafferren Amp jetzt durch neue Cs und den dickeren OT...

So aber jetzt erstmal gute Nacht!

Grüße
LöD

PS: Wer braucht, hier ein Schaltplan: http://www.thevintagesound.com/ffg/schem/bandmaster_6g7-a_schem.gif

bluesfreak:

--- Zitat von: LöD am 11.07.2015 23:18 ---Vibratopedalbuchse auf Klinke umgebaut.
--- Ende Zitat ---

Moin,

Da könnte der Hund begraben sein: ist die Klinkenbuchse gegen Masse/Chassis ordentlich isoliert? ZUleitung Zweidraht oder geschirmt?
Tweed Desease könnte es auch sein aber das hatte ich bisher nur bei Amps mit optischem Trem...

Gruß
blues

LöD:
Moin.
Buchse glaub ich nicht. Die RCA davor war auch unisoliert. Tremolo bei den Braunen ist immer an solange das Signal in der Rückkopplung des Oszillators nicht über die Buchse auf Masse kurzgeschlossen wird.
Könnte es am Katodenelko der Mischstufe Oszillator/Signal liegen? Da ist laut Plan ein 4yF drin. Im Amp waren aber nur ein 2yF verbaut. Und ich hab jetzt einen 4,7yF drin.
Grüße
LöD

es345 (†):
Hi Löd,

bitte überprüf mal ob die folgenden Signale ok sind, siehe Skizze.

Gruss Hans- Georg

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