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Fender Blues De Ville - Rockabilly

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bluesfreak:
Nochmal zum mitschreiben:

Neue Röhren mögen den Sound in Nuancen beinflussen aber um den Schalldruck (der ja Deinem ersten Posting zufolge zu hoch ist) zu halbieren würde nur ein Zehntel (!) an Röhrenleistung benötigt.
Das bekommt man weder mit anderen Vorstufenröhren noch mit anderen Endstufenröhren in diesem Amp in Griff.
Man könnte den Breakup zwar durch eine Änderung des Bias etwas beinflussen aber recht viel leiser wirds dadurch nicht (der BiasMod ist im übrigen relativ einfach und lässt sich von einem guten TEchniker schnell installieren).
Mein Vorschlag:
Bias Schaltung ändern (lassen), ne TT oder EH ECC83 in v1, der Rest JJ und auch JJ 6L6 in der Endstufe. Das Bias so auf rund 40mA einstellen (fabrikmässig läuft der auf ziemlich kühlen 34-36mA), dann fängt der Amp ab Volume 4 an zu crunchen und wird ab 6 nicht mehr lauter sondern komprimiert nur noch.
Nochwas:
Dreh mal Bass, Mid und Treble auf Null und das Master (fast) voll auf. Normalerweise kommt nun aus dem Amp nix raus. Nun den gewünschten Sound und die gewünschte Lautstärke über die Tone Potis einstellen. Damit erzielst Du nen netten Crunch bereits bei geringerer Lautstärke als auf dem normalen Weg.

cu
bluesfreak

rocka-bill:
danke! ist klar, das ich den Amp durch Röhrenwechsel nicht erheblich leiser kriege.

noch mal ne Frage an Dirk:

habe inzwischen ne Menge Gutes über die JJ's gelesen, auch in Fender-Amps.
Wie würden die sich denn soundmäßig bei einer Komplettbestückung machen?

Die JJ 6L6, die Ihr habt, sind das 6L6 GC? Nur die soll man bei diesen Amps angeblich nehmen können (wegen der "inneren" Werte). Wie ist das mit verschiedenen Werten bei den 6L6 in meinem Amp (-> fixed Bias, keine Anpassung möglich)?

"Most of the newer Fender amps are fixed bias and need a good hot set of 6L6’s to come in close to proper bias. This includes the Hot Rod and Deville series amps which do have an adjustable bias but the sweep is narrow and even when adjusted for maximum still needs a hot set of tubes to get the plate current draw where is should be."
http://eurotubes.com/euro-l.htm

Dirk:
Hallo,

die Argumente von rocka-bill sind soweit Nachvollziehbar und verständlich. Auch die Sache mit dem Powersoak oder was auch immer.
Mein Vorschlag wäre noch mal statt den 6L6 die 6V6 - aber auf alle Fälle die JJ 6V6 wegen der höheren Spannungsfestigkeit - zu verwenden. Das wird zwar keinen Quantensprung bringen, aber auf alle Fälle geht diese früher in die Übersteuerung.
Weiterhin würde ich mal noch versuchen, das Eingangssignal weiter anzuheben, z.B. mit einem Booster der über ein breites Frequenzspektrum geht, wobei primäre der Mitten- und Höhenbereich geboostet werden sollte.
Ist der eingebaute Reverb in Verwendung ? Möglicherweise könnte man dort auch etwas boosten.

Gruß, Dirk

Dirk:
Hallo,

da haben wir wohl beide gleichzeitig geschrieben ;-)
Zu den Aussagen die auf Eurotubes aber auch auf dieversen anderen Sites getroffen werden, möchte ich ehrlich gesagt nicht im Detail eingehen; auf alle Fälle enthalten diese viele faktische Fehler....

Gruß, Dirk

rocka-bill:
ja, der interne Reverb ist minimal drin, auf 2 vielleicht, reicht dann auch, weil das Echo vor dem Amp ist.
Wie soll da geboostet werden? ist ja nicht röhren-getrieben.

OK, also Endstufe ev. JJ 6V6.

Noch mal Frage oben:
- die JJ 6L6, die Ihr habt, sind das 6L6 GC?
- Vorstufe komplett JJ?

bluesfreak schreibt:
TT oder EH ECC83 in v1, der Rest JJ

tt-Tubemap:
clean: u.a. TT 12AX7 V1 + JJ 12AX7 V2-Vx
Blues: umgekehrt

was spricht dagegen, in der Vorstufe nur JJ zu nehmen? Oder geht es darum, wie im tt-report-vorstufenröhren geschrieben steht: "So kann z.B. die Schwäche einer Röhre mit der Stärke einer anderen Röhre
ausgeglichen werden."?

Gruß
Thorsten

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