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Sicherung fliegt bei Princeton Reverb
chipsatz:
--- Zitat von: Kurt am 6.10.2016 22:36 ---Ich habe nun den Trafo abgeklemmt. Erst sekundärseitig die 6 V Heizspannungsanschlüsse. Birne brennt. Dann Hochspannung und 5 V Heizspannung.
Die Glühbirne brennt immer noch auf 96 W. Also auch, wenn alle sekundärseitigen Wicklungen nirgendwo angeschlossen sind. :(
Dann habe ich die primärseitige Wicklung vom Netzschalter abgeklemmt. Die Birne brennt dann natürlich nicht mehr.
--- Ende Zitat ---
damit hast du doch den Übeltäter zweifelsfrei. Der PT ist hinüber.
Den hast du bei der Inbetriebnahme vermutlich zu lange gegrillt und die Drahtisolierung ist geschmolzen.
Gruß mike
stephan61:
Hallo zusammen,
was mich dabei interessieren würde:
Wenn alles sekundärseitig abgeklemmt ist, dann müsste die Birne doch immer hell leuchten, da keine Leistung am Trafo abgenommen wird außer dem bisserl, dass über die 14 Ohm der Primärwicklung abfallen. D.h. das ist kein Indiz für defekten Trafo, oder denk ich da falsch?
Gruß
Stephan
Holzdruide:
Hallo
Hast Du mal die Primärwicklung des Vergleichstrafos gemessen ? wieviel Ohm misst Du dort? ich schätze mehr als 14
dazu brauchst Du nicht mal was abklemmen .....
Alternativ - häng eine Heizspannung an die Heizwicklung und miss die Primärspannung, ich schätze die ist wegen Windungsschluss viel zu niedrig.
Gruß Franz
Manfred:
Hallo Stephan,
die 14 Ohm sind der DC-Widerstand der Primärwicklung.
Der Wechselstromwiderstand, auch Blindwiderstand, Reaktanz genannt, ist sehr viel höher als der DC-Widerstandswert,
dieser stellt die netzseitige gesehene Belastung dar.
Die Größen der Sekunderseiten werden proportional mit dem Übertragungfaktor auf die Sekundärseite transformiert
und tragen zu der Impedanz auf der Primärseite bei.
Such mal im Internet nach "Ersatzschaltbild Transformator", dort wird das an vieler Stelle erklärt.
Wenn es jetzt funktioniert liegt es wahrscheinlich doch auf der Sekundärseite im Argen.
Ist sekundärseitig im abgeklemmten Teilen irgendwo ein ohmischer Kurzschluß messbar.
Wenn nicht hilft es nur die Komponenten von der Sekundärwicklung in Richtung Schaltung Schritt für Schritt hinzuzufügen,
und schauen wo's passiert. Die Gleichrichterröhre würde ich durch eine zwei Dioden-Widerstandreihenschaltung ersetzen,
da die Röhre Stromspitzen übelnimmt. Gleichrichter Si-Diode + 100 Ohm-Leistungswiderstand.
Gruß
Manfred
Kurt:
Hallo miteinander,
ich habe nun den ohmschen Widerstand an beiden Netztrafos primärseitig gemessen:
Am fehlerhaften Amp: 14,0 Ohm
Am funktionierenden Amp: 15,6 Ohm
Ferner habe ich den NT direkt ans Netzkabel angelötet, d.h. ohne Netzschalter und ohne primäre (1 A) Feinsicherung. Sekundärseitig war alles offen. Die 100-W-Birne leuchtet, sobald man den Netzstecker einsteckt. Das Leistungsmeßgerät zeigt 96 W. Und das dürfte ja eigentlich nicht sein, dass der NT primärseitig so viel Strom durchlässt, wenn er sekundärseitig keine Leistung abgeben kann - oder hab ich da einen Denkfehler ???
Wenn ich nun am Vergleichsamp alle Röhren ziehe, einschließlich der Gleichrichterröhre, dann ist das doch (fast) genauso, als ob ich sekundärseitig alles abklemme, oder? (alle Röhrenheizungen sind aus, die Hochspannungsseite des NTs läuft auch ins Leere).
Also ich hab's gemacht und den Amp dann über die Glühbirne eingeschaltet. Ergebnis: Birne bleibt komplett dunkel, der Amp zieht 6,7 W.
Also ist irgendwo der NT durchgebrannt, fürchte ich.
Oder habt ihr noch andere Ideen?
Danke + Gruß
Kurt
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