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Blues Deluxe mit Selbsterregung im Drive-Kanal
georgieboy:
Hi Meikel,
es geht nicht um die Elko-Kapazität zu vergrößern!
Die innere Hitze im Chassis macht den Elkos allgemein schlechtes Leben. Dadurch verlieren die öfter ihre Kapazität. Und angewandte 22uF ist eben nicht besonders großzügig. Mag sein, dass dieses C46 fast leer ist, was dürfte eben zum von dir beschriebenen Phänomen kommen. Das Elko ist eben für die Entkopplung der Vorstufe verantwortlich.
Also sinnvoll wäre dies mit einfachem Mittel festzustellen.
Gruß
Georg
Meikel:
Hallo Georg
Lies bitte mal aufmerksam, was ich in meinem Eingangsposting bzgl. der Siebelkos und meiner Vermutung schrieb. ;)
Anbei noch ein Foto von den beiden Kokelwiderständen. Es sind welche mit 470 Ohm. Schade, der Postbote lässt mich hängen, denn sonst hätte ich sie bereits tauschen können, Dirks Päckle ist ja unterwegs.
Ich habe inzwischen die beiden Dinger entfernt. Die Platine sieht an den Lötpunkten ziemlich grauslich aus: leicht braun, keine richtige Verbindung mehr, ein Leiterzug ist bereits so gut wie ab.
Im Hintergrund sieht man auf der Platine bereits die getauschen, schwarzen F+T-Elkos. Die Eingangsbuchsen sind ebenfalls entfernt (ich tausche die Grackeldinger gegen klassische Switchcraft aus) ebenso, wie ich bereits die beiden Lautstärkeregler ausgetauscht habe. Dieser Rohs-Mist von Lötzinn macht es mir dieses Mal sehr leicht: Es scheint, als wären die Bauelemente überhaupt nicht richtig verlötet. Ruck zuck, waren sie ab (bis auf die angeklebten Elkos, da musste ich mit einem Schraubenzieher als Hebel etwas nachhelfen).
Gruß Michael
cca88:
--- Zitat von: Meikel am 22.10.2016 16:52 ---Hallo Georg
Lies bitte mal aufmerksam, was ich in meinem Eingangsposting bzgl. der Siebelkos und meiner Vermutung schrieb. ;)
Anbei noch ein Foto von den beiden Kokelwiderständen. Es sind welche mit 470 Ohm. Schade, der Postbote lässt mich hängen, denn sonst hätte ich sie bereits tauschen können, Dirks Päckle ist ja unterwegs.
Ich habe inzwischen die beiden Dinger entfernt. Die Platine sieht an den Lötpunkten ziemlich grauslich aus: leicht braun, keine richtige Verbindung mehr, ein Leiterzug ist bereits so gut wie ab.
Im Hintergrund sieht man auf der Platine bereits die getauschen, schwarzen F+T-Elkos. Die Eingangsbuchsen sind ebenfalls entfernt (ich tausche die Grackeldinger gegen klassische Switchcraft aus) ebenso, wie ich bereits die beiden Lautstärkeregler ausgetauscht habe. Dieser Rohs-Mist von Lötzinn macht es mir dieses Mal sehr leicht: Es scheint, als wären die Bauelemente überhaupt nicht richtig verlötet. Ruck zuck, waren sie ab (bis auf die angeklebten Elkos, da musste ich mit einem Schraubenzieher als Hebel etwas nachhelfen).
Gruß Michael
--- Ende Zitat ---
Hallo Meikel,
gegen was tauscht Du die Kokelwiderstände jetzt aus? Doch nicht etwa gegen 330er - oder?
Grüße
Jochen
Meikel:
Nee, gegen 470er.
Gruß Michael
Meikel:
So, der Amp läuft nun wieder, aber ich bin noch nicht ganz zufrieden:
1. Zwar habe ich die Stifte der Röhrenfassungen alle nachgelötet, aber dennoch macht der Amp im Ruhelauf noch die einen oder anderen Knack- und Knistergeräusche. Mikrofonisch ist keine der Röhren, die Sifte ihrer Sockel sind alle sauber.
2. Der Amp hat nun einen etwas erhöhten Brumm im Ruhelauf. Der Grund ist klar, denn die Switchcraft-Eingangsbuchsen sind ja nicht vom Chassis isoliert, wie die originalen Plastikbuchsen das waren - ich habe mir jetzt eine kleine Brummschleife eingebaut. Grundsätzlich störend ist sie nicht, das ist wieder eher diese "Psycho-Hinhörgeschichte" - weil man's weiß, stört es. Mal schauen, ob ich das Brummen doch noch wegbekomme. Doch lieber wieder die Fender-Plastikbuchsen verwenden?
Zu den Fotos: Die alten Kokelwiderstände haben ziemlich ganze Arbeit geleistet - die Platine sieht verheerend aus. Das, was an Leiterzügen noch verwendbar ist, habe ich schon mal mit dem Glashaarpinsel blank gemacht.
Das nächste Foto zeigt die beiden neuen Widerstände, die mich bei der Erstinbetriebnahme gleich mit einem Mief nach Kokelwiderstand begrüßt haben.
Das letzte Foto zeigt den Amp bei der Erprobung und Spannungsmessung. Die Versorgungsspannungen hauen alle soweit hin: Sollbereich.
Gruß Michael
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