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Bassamp Basstonemaster

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Offline darkbluemurder

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Bassamp Basstonemaster
« am: 25.06.2018 14:23 »
Liebe Röhrenfans,

in diesem Fred https://www.tube-town.de/ttforum/index.php/topic,10466.0.html hatte ich über mein fehlgeschlagenes Projekt berichtet, einen Prosonic mit 100W ("Tonesonic") zu bauen. Ursache für den Projektstillstand war damals der defekte Netztrafo.

Ich habe es nun endlich geschafft, den Amp wieder in Betrieb zu nehmen, und das mit Hilfe des TT Twin Netztrafos hier aus dem Shop. Er deckt die im ehemaligen Guyatone-Chassis vorhandene Rechteckfräsung perfekt ab. Ich habe beide 330V-Wicklungen parallel geschaltet und einen Brückengleichrichter verwendet für ca. 460V B+ mit 600mA - das sollte wohl für einen Bassamp reichen, wenn es nicht gerade HM sein soll.

Ich habe das alte Board, welches damals verwendet werden sollte, wieder verwendet. Der Amp sieht jetzt so aus:

Erste Stufe: Ra 100k, Rk 1k5, Ck 4,7uf, Koppel-C 10nf, von dort auf ein 1meg log mit 250pf Bright-C
Zweite Stufe: Ra 100k, Rk 1k5, kein Ck
Klangregelung: Treble 150pf, 250k log; Mid 33nf, 25k lin, Bass 47uf, 500k log, Master 250k lin

Phasenumkehr: Long Tail, Input-C 47nf, Gitterableit-Rs je 1meg, Rk 470R, R-Tail 22k, Cg2 100nf, Ra1 82k, Ra2 91k, Koppel-Cs 47nf

Endstufe: Gitterableit-Rs je 100k, Gittervorwiderlinge je 47k, 4 x 6L6, Schirmgitter-Rs je 560R

Gegenkopplung: 56k vom 4 Ohm-Ausgang mit 4,7k an Masse und 25k lin Presence.

Netzteil: 110uf Van - Drossel - 20uf Vsch - 2k2 - 20uf Vpi - 10k - 20uf Vvor

Drossel ist die Hammond für den Twin Reverb
AÜ ist der original-AÜ aus dem Guyatone

Ich habe also viele Elemente aus dem Zinky-Design (Vorstufen-Topologie, Klangregelung) übernommen und festgestellt, dass das für Bass sehr gut funktioniert. Das Ding hat ordentlich Punch. Ich werde aber auf jeden Fall noch für den PI eine 12AT7 mit 47k Anoden-Rs versuchen, um das Ganze noch cleaner zu bekommen.

Viele Grüße
Stephan
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Chieftain, HoSo56, Cleartone, Dirty Shirley, CJ 11, Stang Vee, Peggy 40

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Marshall 1959 SLP RI zu Minimalist HRM, Fender Bassman zu Mark Overdrive Special, Marshall 100W JMP zu Fat BE100, Marshall JTM 45 Reissue zu Daisycutter; Guyatone Bassman zu Basstonemaster

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Offline darkbluemurder

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Re: Bassamp Basstonemaster
« Antwort #1 am: 23.07.2018 15:15 »
Ich werde aber auf jeden Fall noch für den PI eine 12AT7 mit 47k Anoden-Rs versuchen, um das Ganze noch cleaner zu bekommen.

Das habe ich inzwischen gemacht. Gleichzeitig habe ich die Koppel-Cs nach dem PI von 47nf auf 100nf vergrößert. Weil der Amp dann aber zu wenig Höhen hatte (ich musste Treble und Presence immer bis ca. 9 aufdrehen), habe ich den Treble-C von 150pf auf 250pf und den Mitten-C von 33nf auf 47nf vergrößert. Das gefällt mir jetzt schon richtig gut und bleibt erst mal so. Wahrscheinlich werde ich aber noch die Gegenkopplung durch Verkleinern des 56k anziehen.

Viele Grüße
Stephan
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Offline smid

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Re: Bassamp Basstonemaster
« Antwort #2 am: 23.07.2018 21:44 »
Hi Stephan,

wow, nach neun Jahren also das Ding nochmal angepackt und ordentlich zum Laufen bekommen.
Ich bin beeindruckt.

VG
Andreas

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Offline darkbluemurder

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Re: Bassamp Basstonemaster
« Antwort #3 am: 26.07.2018 09:26 »
Hallo zusammen,

ich habe in der Vorstufe doch noch zwei Änderungen vorgenommen:

1. Erste Stufe: Ck von 4,7uf auf 25uf erhöht
2. Zweite Stufe: Ck 470nf hinzugefügt (wie beim Vibro-King)

Insbesondere Nr. 2 hat den Amp noch ein großes Stück nach vorne gebracht. Der Sound ist jetzt wesentlich definierter als vorher.

Ich habe aber nach wie vor den Eindruck, dass die Gegenkopplung eher schwach ausgeprägt ist. Ich hatte gestern Abend aber keine Lust mehr, das auszuprobieren. Ich denke, die Dimensionierung wie beim SLO (39k vom 4 Ohm Abgriff) sollte zum Ziel führen.

Viele Grüße
Stephan
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Offline darkbluemurder

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Re: Bassamp Basstonemaster
« Antwort #4 am: 7.08.2018 10:03 »
Ich habe aber nach wie vor den Eindruck, dass die Gegenkopplung eher schwach ausgeprägt ist. Ich denke, die Dimensionierung wie beim SLO (39k vom 4 Ohm Abgriff) sollte zum Ziel führen.

Das habe ich inzwischen umgesetzt. Weiter habe ich noch den Koppel-C nach V1a von 10nf auf 22nf erhöht, einen 47pf Bright-C an den Gainregler gelötet (mit dem Brightschalter kann ich jetzt zwischen 47pf und 197pf wählen) sowie das Master Volume von 250k lin auf 500k lin erhöht.

Bei Gelegenheit stelle ich einen aktuellen Schaltplan ein.

Viele Grüße
Stephan
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