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Fender 75 board
groovingvolki:
Hallo Gemeinde
Habe mich dennoch gewagt den Amp neu aufzubauen.Versuche, was mir kaum mehr möglich erscheint,die Fehler der Verkabelung nicht zu machen. Alle mir bekannten Schaltpläne weisen Ungereimtheiten auf.Sind auch nicht gleich.
Als erstes waren die Gleichrichter im Netzteil defekt.Na und ? Die Trennung vom Lead / distortion Kanal ist wohl ein Witz?.
Oder doch nicht? Habe mich dennoch vorerst entschlossen dem Plan zu folgen.
Bilder kommen dann irgentwann.
Gruß Volker
Basti:
Lass dich nicht entmutigen!
VG
Sebastian
Nigel:
Moin Volker!
--- Zitat von: groovingvolki am 5.11.2018 17:36 ---Habe mich dennoch gewagt den Amp neu aufzubauen. Versuche, was mir kaum mehr möglich erscheint,die Fehler der Verkabelung nicht zu machen. Alle mir bekannten Schaltpläne weisen Ungereimtheiten auf.Sind auch nicht gleich.
Als erstes waren die Gleichrichter im Netzteil defekt.Na und ? Die Trennung vom Lead / distortion Kanal ist wohl ein Witz?.
Oder doch nicht? Habe mich dennoch vorerst entschlossen dem Plan zu folgen.
--- Ende Zitat ---
Ja, sehr mutig, dass du dich daran wagst. Hast du brav authentische Sinterglas-Dioden als Ersatz benutzt?
Die Distortion entsteht an der letzten Röhre vor den Volume-Reglern. Der erste Katodenfolger ist der Schlüssel zum Geheimnis der Verzerrung und macht den Amp einmalig. Wenn der erste Volume und Lead-Regler weit genug aufgerissen sind, verzerrt auch der Katodenfolger zum Effektweg. Das soll wohl Bassman-artig sein,
ich hatte auch schon Leute bei mir, die das so empfunden haben. Ich finde es klingt nach Boss DS1 - also keinesfalls schlecht.
Diese Distortion-Schaltung ist sicher kein Witz, sondern volle Absicht und macht den 75 zu dem was er ist.
Die Verkabelung braucht viel Konzentration, ist aber so wie der Amp gebaut ist, alternativlos, es sei denn, man macht es komplett anders. Dazu gehört die Masseführung, die bei diesen Amps wirklich schlecht ist. Wenn du die Verkabelung verbessern willst, solltest du mit den Eingangsbuchsen beginnen, diese vom Gehäuse Isolieren und "gezielt" an einem Stern-Punkt auf Masse legen und von dort aus eine Masseschiene verlegen usw....
Dann würde ich ein anderes Board verbauen, da die Textilboards sich mit Feuchtigkeit voll saugen können #tsweed-desease. Beides in Kombination würde automatisch zu einer anderen Verkabelungslogik führen.
Weiterhin viel Erfolg.
Gruß
Nigel
groovingvolki:
Guten Morgen,
vielen Dank für das Interesse.
Habe unter den beiden Eingängen einen zentralen Massepunkt montiert. Alle Masseleitungen dort angelötet.
Die Gleichrichterdioden wurden ersetzt. Nicht Original. Die clean/ dist Umschaltung habe ich vor durch ein Relais
zu machen um die Beeinflussung zu vermeiden.
Ändert das viel am ursprünglichen Klang?
Um die Masseschleife mit den Reverbbuchsen zu vermeiden denke ich an isolierte Klinkenbuchsen.Der Versuch
dies mit den vorgesehen chinch-zu erreichen ist bisher fehlgeschlagen. Möglich wäre auch eine angelötete Leitung
mit Chinchstecckern? Mal sehen. Kämpfe mich weiterhin durch das Layout. Lade-C mit F&T ersetzt.
Bias durch 2 Trimmer ersetzt. ( Dynacord) Bleibe dran!
Gruß Volker
Basti:
Es gibt Cinchbuchsen mit recht langem Hals, da passen die Kragenscheiben gut drüber. Müsste Dirk auch haben.
Der Aufwand mit Relais lohnt m.E. nicht, die Beeinflussung ist beim spielen nicht relevant.
Das Netzteillayout ist eine Herausforderung 😆
VG
Sebastian
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