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6G2 style amp Projekt, Fragen und Tipps bitte
iefes:
Habe die Masse-Verbindung vom letzten Lade-C (C24) jetzt direkt auf den Stern gelegt und die Input-Buchsen vom Chassis isoliert, hat aber leider nicht gegen das Rauschen geholfen.
Habt ihr vielleicht noch Ideen? Das Rauschen ist ohne V1 vorhanden, aber ohne V2 nicht vorhanden. Da nur eine Triode von V2 im Signalweg liegt (V2A) muss das Rauschen irgendwo da her kommen (?). Die Masse von den Tone-Stacks führe ich alle an den Masse-Anschluss des Volume Potis aus dem Blackface Kanal und von da gesammelt auf den Masse-Punkt von V2A (R5/C16). Der Punkt ist wiederum über die Masse-Schiene an den Lade-C auf dem Board verbunden, der dann zum Stern geht.
Spielt es vielleicht eine Rolle, dass die Masse-Leitung der beiden Trioden in V2 (Oszillator + Gain-Stufe) jeweils separat zum Stern gehen? Ich hatte das aber auch so im 6G2 meine ich, und da hatte ich absolut keine Probleme mit Rauschen, erst wenn Volume fast komplett aufgedreht war.
Habe keine richtige Idee, woher das Rauschen nun noch kommen kann, die Leitungen um diese Stufe herum sind wirklich kurz. Vielleicht kommt es auch aus den Misch-Wiederständen? Das könnte ich nochmal testen.
Sonst noch Tips? Aktueller Schaltplan hängt an. :)
iefes:
Und hier noch einige aktuelle Bilder vom Aufbau. Die verdrillten Kabel kommen von der Oszillator-Platine. Von dort läuft auch eine Masse-Leitung direkt zum Stern.
Irgendetwas Auffälliges?
Edit: Die beiden Widerstände + Kondensator links vom Lade-C sind gerade nicht in der Schaltung. Das war der Spannungsteiler und der zusätzliche Koppel-C vor dem PI, die ich rausgenommen habe.
stephan61:
Hallo Yves,
ich vermute, dass das Rauschen von den Mischwiderständen kommt. Wenn das Rauschen nicht kleiner wird, wenn Du jeweils an den Ausgängen der Vol.poti das Signal auf Masse legst, dann sind die beiden die bösen Buben. Das ist zwar etwas ungewöhnlich, dass bereits R kleiner 350k stark rauschen, hängt aber auch vom verwendeten Typ ab.
Probiere es mal mit Metallwiderständen, mit möglichst großer Leistung.
Viel Erfolg Stephan
Edith hat noch was zu sagen: Die Lötstellen vor der V2a nochmal anschauen. Suboptimale Lötstellen rauschen gerne und gut!
iefes:
Danke Stephan!
Ich benutze die 0.5W Metallfilm Widerstände von Dirk. Sieht man gut auf Fotos 3 und 4, kommen direkt vom Schleifer des jeweiligen Vol-Potis.
Ich werde später nochmal testen, was passiert wenn ich die beide einfach brücke und beide Vol auf 0 stehen. Wenn es dann weg ist, dann bleiben ja echt nur noch die Widerstände. Müsste noch 2W Metalloxid Widerlinge da haben, aber wsl nur mit 220k. Wäre aber einen Test wert.
Falls ich noch nach anderen Möglichkeiten schauen kann, lasst es mich gern wissen :-)
Wenn das Rauschen an den Widerständen liegt würde das vielleicht erklären, warum man in späteren Fender Schaltungen das Mischen erst nach der Aufholstufe gemacht hat.
iefes:
Test hat ergeben, dass das Brücken eines der Widerstände gegen Masse das Rauschen beseitigt. Soweit so gut.
Woher kommt das Rauschen nun genau, kann man das sagen? Liegt es am Strom durch den Widerstand? Der wäre ja umso höher, je kleiner man den Widerling wählt. Oder rauscht es stärker je höher der Widerstand ist? Könnte auch auf 100k reduzieren und eine leichte Wechselwirkung der Kanäle in Kauf nehmen.
Ich werde wohl später mal Widerstände mit höher Leistung einlöten, vielleicht bringt das schon das gewünschte Ergebnis?
Ansonsten habe ich bei Merlin noch Folgendes gesehen (ganz runter scrollen): Local Feedback
http://www.valvewizard.co.uk/resistive.html
Hat mit so einer Schaltung schon jemand Erfahrungen gesammelt? Da wäre der Wert des Widerstands ja noch größer, also auch noch mehr Rauschen erzeugen...? Und die lokale Rückkopplung, wie wirkt sich sowas aus? Macht das einen klanglichen Unterschied?
Danke euch weiterhin!
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