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6G2 style amp Projekt, Fragen und Tipps bitte

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iefes:
Hab hier ein kleines Video gemacht, wo man das Rauschen hören kann. Ich schalte den Amp an und nach 20 - 30 Sekunden, wenn die Endstufenröhren aufgeheizt sind, kommt dann das Rauschen.
Vielleicht hilft das noch etwas bei der Fehlereingrenzung...?

https://drive.google.com/open?id=1kbhMnL1S8KBQj7VxSvUB66rRD2oUmQKk

stephan61:
Yves,
Das Rauschen in dem Video hört sich schon wie ein Bauteilrauschen an.
Bevor ich den einkanaligen Deluxe mit Reverb fertig gemacht habe (der in der Galerie zu sehen ist), war das ein non-Reverb.
Der non-Reverb war totenstill,  jetzt mit Reverb Aufholstufe rauscht es ähnlich wie in dem Video, ist aber zum Aushalten. Es rauscht halt vergleichbar wie bei einem guten Kauf-Amp. Das zusätzliche Rauschen kommt a) aus der zus. Röhre, b) dem 3M3 Widerstand davor. Den hatte ich zuerst als Metalloxid 1W, jetzt ist ein dicker 2W Metalloxid drin (so dick gibt's ihn leider nicht hier im Shop). Ich meine, dass dieser Tausch schon was gebracht hat.
Aber das zwei 220k öhmer so viel zum Rauschen beitragen, verwundert mich schon. Wenn es 2M anstelle 220k wären, würde es mich nicht wundern.

Viele Grüße
Stephan

iefes:
Danke Stephan! Ja, ich hab die Bauteile auch jedes Mal durchgemessen und die Werte stimmen definitiv. Dass ein 220k Widerstand an dieser Position in etwa so viel zum Rauschen beiträgt wie ein 3M3 Widerstand eine Stufe "später" ist ja zumindest einigermaßen logisch, also wirds wohl wirklich daran liegen. Bei dem non-Reverb hab ich den 220k / 270k Spannungsteiler mit eingebaut um den Verlust durch das Channel-Mixing zu simulieren, aber eben auch erst nach V2A. Mag sein, dass das Rauschen an der Position einfach deutlich geringer ausfällt mit dem Wert.

Ich werde noch einen Versuch starten und die beiden 220k Widerlinge durch die 2W Äquivalente austauschen. Wenn das nicht hilft stricke ich nochmal um.

Mir schwebt gerade folgende Version vor:
- beide Kanäle bekommen ihre eigene Tone-Stack Aufholstufe und werden erst danach gemischt, eben wie im Deluxe AB763. Das würde auch ein separates Abstimmen ermöglichen, bspw. dadurch, dass man dem brown Kanal keinen Bypass-C spendiert oder wie im 6G3 den Anoden-Widerstand aufteilt.

Dadurch würde der Tremolo-Oszillator weg fallen, aber ich könnte mir vorstellen, den mit zwei LND150 MOSFETs aufzubauen. Eventuell könnte ich auch noch eine Tremolo-Röhre IM Gehäuse unterbringen, aber ich schätze, dass ich mit den LND150 das gleiche Ergebnis erzielen würde. Habe leider keine zum Testen hier, sonst würde ich einfach mal einen an die bestehende Tremolo-Schaltung hängen und schauen, obs tremoliert.  ;D

Gibt leider nicht soo viele Infos dazu im Netz, aber irgendwie zu funktionieren scheint es jedenfalls  :)

Laurent:
Hallo Yves,

Sorry, war mit der Arbeit beschäftigt und dann mit den Kindern.
Ehrlich gesagt, kenne ich mich mit den Originalfender nicht aus aber deine Vorstufe ist nichts besonderes und kein High Gain. Das wundert mich...
Wenn Stephan meint, dass es passt, dann ok aber ich finde es komisch.

Ich würde vielleicht versuchen die Micas eins nachm anderen einseitig abzuklemmen. Wenn's nichts bringt, dann  ::)
Es gibt aber sicherlich Experten hier, die aber einen besseren Rat haben.

Gruß
Laurent

iefes:
Danke dir!  :topjob:

Aber meinst du echt, die Micas könnten einen Einfluss haben, obwohl die ja im Tonestack auf Masse liegen? Also wenn das Volumen-Poti auf 0 steht, dann sollte doch von den Micas nichts mehr bis V2A kommen, da vorher Kontakt nach Masse besteht...?

Aber Ausprobieren kostet ja Nichts  :)  Hab mich schon oft genug gewundert seit ich an Verstärkern bastel  ::)

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