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6G2 style amp Projekt, Fragen und Tipps bitte

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iefes:

--- Zitat von: Basti am  2.03.2019 17:14 ---Mo-ment..
http://www.valvewizard.co.uk/Grounding.html
Erst Lesen, dann fragen.
[...]
VG
Sebastian

--- Ende Zitat ---

Ja, das kenn ich soweit eigentlich und ich denke im Prinzip verstehe ich das auch. Aber die Umsetzung ist dann manchmal doch nicht so klar  ;D Gerade als ich mir dann die verschiedenen Layouts von Brieskorn angeschaut hab, war ich teilweise verwirrt. Da gibt es dann manchmal zwei Masse-Busse, mal einen Stern, mal keinen.
Ich les mir das nochmal genau durch und aktualisiere mein Layout entsprechend und dann meld ich mich zurück. Wenn es bis dahin noch konkrete Anregungen gibt, nehme ich die natürlich trotzdem gerne entgegen.  :bier:

iefes:
So, habe mir Herrn Merlin nochmal zu Gemüte geführt und mein Layout entsprechend überarbeitet.
(Verbindungen unter dem Board sind gestrichelt dargestellt)
Der Siebelko für Preamp und Kathodyn ist näher an diese Stufen gerückt und die Masse von ihnen läuft mittels einer Art Masse-Bus am Fuß des Elkos zusammen. Die Masse-Verbindungen von Potis und Kondensatoren außerhalb des Boards gehen direkt an die Masse-Verbindung der Stufe, die sie bedienen. Power Amp, Bias und Oszillator werden von der A+ Spannung (und B+ für screens) versorgt und deshalb gehen alle Masse-Verbindungen dieser Stufen auf die negativen Pol des Multi-Section Kondensators. Da käme dann auch noch der CT der Sekundärwicklung hin. Und der CT der Heizwicklung. (?)

Die Verbindung zum Chassis wird bei der Eingangsbuchse gemacht. Dorthin führt eine Leitung vom dritten Elko, von wo wiederum eine Leitung zu den ersten beiden Elkos führt. So habe ich quasi eine Mischung aus Bus- und Stern-Masse aufgebaut, mit zwei Sternen. So in der Art. Der Draht-Bus an den Potis ist dabei irgendwie überflüssig geworden, aber dadurch ist es natürlich auch mehr Kabelgewirr. Sollte aber noch überschaubar sein.

So.
Habe ich das so richtig gemacht? Kann man das so bauen oder sieht irgendwas noch grob falsch aus? Ich denke, dass es sicher auch einfacher geht und bei diesem Amp trotzdem zum Erfolg führt. Aber wenn ich das Teil schon von Grund aufbaue will ich doch gern alles richtig machen.

Freue mich über weitere Anregungen. Danke für die bisherige Hilfe!  :danke:



Basti:
Moin,
das kann man so machen. Die Ausgangsbuchsen würde ich isoliert montieren und mit einem Draht dort an Masse führen, wo das Feedback eingespeist wird.
Mit der CT der Heizung kannst du spielen..

VG
Sebastian

iefes:
Danke Basti! Da sich sonst niemand mehr gemeldet hat, hoffe ich einfach mal, dass ich das Eyelet-Board schonmal so bauen kann. Bin es nochmal durchgegangen und auf keine Fehler gestoßen. Die Masseführung werde ich dann möglichst so umsetzen, wie im letzten Layout gepostet. 

Habe mittlerweile alle Teile bei mir und die wichtigen Komponenten mal lose aufs Chassis gelegt um zu schauen, wie ich alles anordnen möchte. Habe dazu drei verschiedene Varianten als Foto angehängt. Gibt es eine Variante die ihr (aus welchem Grund?) bevorzugen würdet? Die dritte Variante sieht für mich auf Anhieb am saubersten aus, allerdings werden da die Signalleitungen zu den Endröhren zwischen den beiden Vorstufenröhren durchgeführt. Ich weiß nicht, ob das evtl Probleme machen kann?
Ebenso frage ich mich, ob die Ausrichtung des AÜs eine Rolle spielt. Kann dieser irgendwie in die benachbarten Röhren einstreuen? Einstreuungen vom Netztrafo in den AÜ brauche ich vermutlich nicht zu befürchten, da der Netztrafo liegend montiert ist, richtig?

Gibt es sonst Anmerkungen dazu? Der Oktal-Sockel der immer am weitesten rechts sitzt ist für die Gleichrichter-Röhre bestimmt.

Ich würde mich über weitere Tipps sehr freuen. Danke!

iefes:
Variante 2:

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