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Fender Princeton Clone brummt und kein Ton

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roseblood11:
Vor allem: Kauf einen geeigneten Lötkolben bzw eine frische Spitze und lerne löten. Am besten ganz klassisch: Viele Nägel in ein Brett, Drähte kreuzweise drüber spannen und alle Punkte, wo die sich kreuzen, verbinden. Dann was ungefährliches, zB ein Effektgerät mit 9V.

Und wenn bei den Themen Sicherheit bzw sichere Inbetriebnahme ähnlich große Lücken sind, ist dann immernoch kein Amp dran, zumindest nicht alleine. Such dir bitte jemanden, der dir hilft!

roseblood11:
.... und nein: korrekte Lötstellen sehen ganz anders aus, auch wenn man durchgängig von unten lötet.
Du musst alle Teile und das Eyelet selbst GLEICHZEITIG mit der Spitze erhitzen und dann das Lötzinn zugeben. Dazu empfiehlt sich eine frische, schmale Spitze, eher meißelförmig als ganz spitz. Und eine regelbare Lötstation. Wenn einfacher Kolben, dann etwa 30W. Aber um zB einen dickeren Draht als Massebus über die Potigehäuse zu ziehen, kann das zu wenig sein.

pirndi:
um mal von meinen Lötkünsten abzulenken (löte eher im smd bereich), Sollte man die Eingangsbüchsen bzw Ausgangsbüchsen isolieren? in Englischen Foren lest man es so mal so

roseblood11:
Sorry, bin raus.
Du scheinst gar nicht zu begreifen, dass man in einem Gerät mit hohen Spannungen so nicht arbeiten kann. Wenn die Sicherungen ähnlich schlecht gelötet sind und es löst sich ein Kabel, hast du ggf die Betriebsspannung auf der Gitarre und grillst dich. Oder die ganze Kiste geht durch einen Defekt in Flammen auf... Wenn du ALLEINE in einem freistehenden Haus wohnst, mach weiter, da gefährdest du bloß dich selbst.

In solchen Threads wünsche ich mir eine Moderation, die mit entsprechendem Hinweis einfach dicht macht.

Rene2097:

--- Zitat von: pirndi am  4.05.2019 09:56 ---um mal von meinen Lötkünsten abzulenken (löte eher im smd bereich), Sollte man die Eingangsbüchsen bzw Ausgangsbüchsen isolieren? in Englischen Foren lest man es so mal so

--- Ende Zitat ---

Hallo,

dass dein Aufbau gelinde gesagt "schockierend" ist, haben die anderen Mitglieder ja schon angesprochen. Da so ein Verstärker bewegt wird und fast permanent vibriert müssen alle Verbindungen solide sein! Zum anderen wirst du so einen Aufbau mit Sicherheit nicht ruhig bekommen. Brummen und Oszillation sind da vorprogramiert. Hier, und hier. Das sind zwei recht aktuelle Themen bei denen die Fehlerursache jeweils in einer unsauberen Verbindung lag. Sowohl aus Sicherheits- als auch aus Klanggründen solltest du den Aufbau neu starten. Wenn danach immernoch Fehler auftauchen wird die Fehlersuche deutlich einfacher.

Die unisolierten Buschsen können zu Brummschleifen führen, das ist allerdings nicht dein Hauptproblem sondern könnte nur in Zukunft mal eine Optimierungsoption sein.

Schau dir das mal an. Es ist zwar ein anderer Verstärker es sollte dich motivieren deine Qualitätsansprüche nach oben zu schrauben. Mich hat es auf jeden Fall geprägt.

Jetzt leck deine Wunden vom ganzen T adel und zaubere einen soliden Aufbau hin. Du wirst sehen, dass man dir im Anschluss helfen wird.

René


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