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Turretboard im Pro Reverb "knistert"

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tubeampgrufti:
Guten Abend
Nicht das erste Mal habe ich einen alten Fender in der Werkstatt, der knistert, weil das Turretboard irgendwie ganz feine "Kriechströme" aufweist. Hatten wir hier nicht schon mal vor Jahren das Thema behandelt? ich finde aber den Entsprechenden Thread mittels SuFu nicht. Ev. irre ich mich ja auch!
Also, der alte Pro Reverb knistert vergleichbar wie wenn ein Kondensator leckt oder ein Widerstand instabil ist oder auch eine Röhre einen hau hat. Aber alle Bauteile  in der "Luft" verdrahtet und es ist Ruhe. Heize ich die entsprechenden Lötnieten ca. 30 Sekunden mit der Lötkolbeneinstellung 380 °C (natürlich die Bauteile zuerst entfernt) und löte dann die gleichen Bauteile probehalber wieder ein ist der Spuck vorbei.
Nun zweifle ich halt an der "Nachhaltigkeit" dieser Behandlung.
Wer hat Erfahrung damit? Was ist eigentlich das Problem? ich hatte das auch schon bei alten Twin Reverbs aus den 70ern oder so. Die wichtigste Frage dabei: wie löst man das Problem richtig? (neues Board? wenn ja, woher ein "Orginal"?)
Danke für eure allfälligen Tipps!
Schöne CH-Grüsse sendet Bruno

MichaelH:
Servus,

meintest du das hier ?
https://www.tube-town.de/ttforum/index.php/topic,11300.msg103227.html#msg103227

Grüße

Michael

cca88:

--- Zitat von: tubeampgrufti am 14.08.2019 21:53 ---Guten Abend
Nicht das erste Mal habe ich einen alten Fender in der Werkstatt, der knistert, weil das Turretboard irgendwie ganz feine "Kriechströme" aufweist. Hatten wir hier nicht schon mal vor Jahren das Thema behandelt? ich finde aber den Entsprechenden Thread mittels SuFu nicht. Ev. irre ich mich ja auch!
Also, der alte Pro Reverb knistert vergleichbar wie wenn ein Kondensator leckt oder ein Widerstand instabil ist oder auch eine Röhre einen hau hat. Aber alle Bauteile  in der "Luft" verdrahtet und es ist Ruhe. Heize ich die entsprechenden Lötnieten ca. 30 Sekunden mit der Lötkolbeneinstellung 380 °C (natürlich die Bauteile zuerst entfernt) und löte dann die gleichen Bauteile probehalber wieder ein ist der Spuck vorbei.
Nun zweifle ich halt an der "Nachhaltigkeit" dieser Behandlung.
Wer hat Erfahrung damit? Was ist eigentlich das Problem? ich hatte das auch schon bei alten Twin Reverbs aus den 70ern oder so. Die wichtigste Frage dabei: wie löst man das Problem richtig? (neues Board? wenn ja, woher ein "Orginal"?)
Danke für eure allfälligen Tipps!
Schöne CH-Grüsse sendet Bruno

--- Ende Zitat ---

Hallo Bruno,
meine bisher nachhaltigste Lösung war bei einem 67er Super Reverb mit exzessivem CampfireNoise mit  einem  kleinen "Hack"....

Die Pappe von einem alten Celestion zugeschnitten  -und einfach zwischen die beiden Boards geschoben...

Danach war udn ist seitdem Ruhe - ich glaub das war vor 8 oder 10 Jahren....

Der Eigentümer nutzt die Kiste professionell...

Grüße
Jochen

hako:

--- Zitat von: cca88 am 14.08.2019 22:39 ---Die Pappe von einem alten Celestion zugeschnitten  -und einfach zwischen die beiden Boards geschoben...
--- Ende Zitat ---
Jochen, und das muss jetzt *echt* ein alter Celestion sein.... >:D?

tubeampgrufti:
 :topjob:
endlich eine Anwendung für Speakermembranen von "abgerauchten" Speakern!  ;D

Also, im Ernst! Danke Jochen für den Tipp! Werde ich mal so versuchen!
Dankesgruss von Bruno

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