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6L6 für Blackface Reverb (22W)?

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MegaMat:
Moin liebes Forum,
ich habe ein Problem mit einem Blackface-Reverb 22 Amp-Kit von TAD. Da brennen regelmäßig (alle paar Monate) die Endstufenröhren durch. Anodenspannung ist mit 450V meiner Meinung nach etwas hoch für die vom Besitzer gewünschten TAD-6V6 Röhren. Die Arbeitspunkte der Schaltung habe ich alle nachgemessen (OK), Bias ist mit 20 mA im grünen Bereich, driftet auch nicht (zumindest nach halbstündigem Burn In am Attenuator).
 
Frage: halten JJ 6V6 länger durch als die TAD? Würde die Kiste ja auch auf 6L6 umrüsten, aber mit doppeltem Heizstrom und ner Impedanz von 5000 statt 8000 Ohm dürfte das wohl nicht ohne "Eisentausch" gehen. Jemand noch ne Idee?
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VG, Mathias

carlitz:
Hallo JJ's sind meiner Erfahrung nach "stabiler" mit höheren Anodenspannungen.

Im Zweifel die Anodenspannung senken (Widerstände in der HV Zuführung).

Macht Mesa Boogie bei den Caliber Modellen auch, einfach mal nachlesen

Jürgen:
Hallo.

Irgendwo fließt offensichtlich zu viel Strom. Sind denn Schirmgitterwiderstände drin? Falls ja, vielleicht die Werte erhöhen?  Natürlich sind 450V ein ganz schöner Hammer für "normale" 6V6.

Gruß, Jürgen

Volka:
Hallo Mathias,

wie sieht es denn mit den Heizspannungen aus? (evtl auch zu hoch?) ist der Netztrafo primär auf 230V oder 240V?
Welche Gleichrichter-Röhre kommt zum Einsatz: GZ34 oder 5U4? Eine 5U4 hat mehr "Voltage drop"... laut deren Datenblatt zum NT liefert dieser die benötigten 3A....
Die JJ6V6 können nach meiner Erfahrung auch 475V (bei entspr. Bias) ab...schöner wäre aber eine niedrigere B+...dann hat man mehr Möglichkeiten für die 6V6-Auswahl.

Gruß,
Volka

MegaMat:
... erst mal vielen Dank für die Tipps. Heizspannungen sind OK, Primärspannung ist auch richtig eingestellt. Ich denke ich werde die B+ absenken und evtl. die Schirmgitterwidersaände von 470 auf 560 Ohm erhöhen. Zusammen mit den JJ's müsste es dann passen, denke ich.

Viele Grüße,

Mathias

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