Technik > Tech-Talk Fender
Überarbeitung Fender 75
Martin63:
--- Zitat von: Laurent am 17.02.2020 09:31 ---Hallo Martin,
Super Arbeit und unglaublicher Bericht. Könnte fast eine Diplomarbeit werden ;D
Hoffe, dass der AMP nun wieder richtig tönt.
Danke fürs Teilen.
Gruß
Laurent
--- Ende Zitat ---
Hallo Laurent,
vielen Dank für die positive Rückmeldung.
Ja, er klingt wieder super. Das zeigt auch die Gegenüberstellung des Vorher Nachher Signals auf Seite 42.
Martin63:
--- Zitat von: Nigel am 22.02.2020 20:29 ---Vielen Dank Martin für den tollen Bericht!
Eine Eins mit Sternchen. :topjob:
Meiner hatte genau die gleichen Probleme, als er zu mir kam (und noch vieles mehr). Ich denke, dass dein bericht durchaus eine lesenswerte Reparaturunterstützung sein kann.
Liebe Grüße
Nigel
--- Ende Zitat ---
Hallo Nigel,
danke für die Rückmeldung.
Hast du bei deinem Fender 75 auch die mysteriöse "Klopfempfindlichkeit" wie in Abbildung 36_002 auf Seite 25 ?
Wenn man die Leitungen langsam bewegt, passiert so gut wie nichts. Am meisten passiert, wenn die Leitungen kurz angezupft werden. Ist das Induktion im Streufeld des Netztrafos?
Und wieso spricht nur der Lead Kanal darauf an?
Gruß Martin
Nigel:
Hallo Martin!
Ich glaube, das ist Mikrofonie, die du beschreibst.
Viele Leitungen in PTP-Verdrahteten Amps sind mikrofonisch, vor allem Gitter- und Anodenleitungen. Ich denke, das macht einen nicht unwesentlichen Teil des Sounds solcher Amps aus. Man müsste mal testen, wie groß der Anteil der Mikrofonie am Sound ist. Streufelder führen meiner Erfahrung nach eher zu Insekten-haften Klängen oder gar Pfeif-Geräuschen.
Grüße
NIgel
darkbluemurder:
Hallo Martin,
vielen Dank für den ausführlichen Bericht.
Viele Grüße
Stephan
Martin63:
--- Zitat von: Nigel am 25.02.2020 21:59 ---Hallo Martin!
Ich glaube, das ist Mikrofonie, die du beschreibst.
Viele Leitungen in PTP-Verdrahteten Amps sind mikrofonisch, vor allem Gitter- und Anodenleitungen. Ich denke, das macht einen nicht unwesentlichen Teil des Sounds solcher Amps aus. Man müsste mal testen, wie groß der Anteil der Mikrofonie am Sound ist. Streufelder führen meiner Erfahrung nach eher zu Insekten-haften Klängen oder gar Pfeif-Geräuschen.
Grüße
NIgel
--- Ende Zitat ---
Hallo Nigel,
ja, das klingt nach Mikrofonie. Mikrofonie kenne ich nur von Röhren. Dort kann ich mir gut vorstellen, dass mechanische Schwingungen die Geometrie der Röhre (Abstände der Elektroden) und damit die Verstärkung beeinflussen können.
Welcher physikalische Effekt steckt hinter der Mikrofonie von empfindlichen Kabelverbindungen? Wenn es nicht ein externes Streufeld ist, dass den Stromfluss im Kabel durch Induktion moduliert, kann es dann Induktion im Eigenmagnetfeld des stromdurchflossenen Leiters sein?
Ja, ich glaube auch, dass genau solche Effekte neben dem Schaltungsdesign den Sound eines Verstärkers ausmachen. Das neben dem "Hören" quantitativ auszumessen stelle ich mir sehr schwierig vor. Aber die Leute, die einen elektronischen Simulator für verschiedene Amps bauen, scheinen die Charakteristika eines Sounds zu kennen.
Grüße Martin
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