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Quo vadis - Hörgrenze

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Offline Martino

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Re: Quo vadis - Hörgrenze
« Antwort #15 am: 27.03.2020 14:25 »
Interessanter Thread.
Bei mir ist bei 14kHz Ende, ich werde nächste Woche 48. Die Junioren, 4 und 8,  melden beide Ende bei 17.5 kHz. Evtl. macht da aber auch mein Kopfhörer schlapp.

VG
Andreas

oh mann. me2  ???
ab 13k abfallend, bei 14,5k dann ziemlich ende gelände. mit 42.
ich hab meine ersten hifi-boxenprojekte mit 15 begonnen. damals konnte ich noch 19kHz hören.
seit dem gehörsturz beim wehrdienst hatte ich phasenweise tinnitus. nun ist er fast permanent.

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Online stephan61

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Re: Quo vadis - Hörgrenze
« Antwort #16 am: 27.03.2020 15:29 »
Freunde des gepflegten Röhrenklangs,
ihr habt den euch so bestürzenden Test aber nicht mit dem Link unter soundandrecording gemacht, oder?
Der ist Banane.
Zum Vergleich: Ich kriege alle 2-3 Jahre einen Hörtest beim Betriebsarzt verpasst (wegen dem lauten Lüfter des Computers?),
da wird man erstmal in eine schalldichte Kabine gesetzt, Kopfhörer auf und dann wird für einzelne Frequenzen die Hörschwelle bestimmt. Und nicht wie dort indem verlinkten "Test" einfach die Frequenzen durchgefahren. So kriegt man keine Hörkurve raus.
Lt. diesem "Test" bin ich auch schon kurz vorm Hörgerät. Letztes Jahr hat mir der Onkel Doktor noch bescheinigt, dass ich das Gras wachsen höre.
Ihr könnt euch wieder entspannen. :D

Viele Grüße und bleibt gesund
Stephan
"It must schwing!"

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Offline geowicht

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Re: Quo vadis - Hörgrenze
« Antwort #17 am: 27.03.2020 18:25 »
Hallo Stephan,bis zu welcher Frequenz wurde denn da gemessen? Die Diagramme die ich von mir kenne hören bei 10 kHz auf.
Um das Gras wachsen zu hören braucht man unter Umständen z.B. alles >10kHz überhaupt nicht.Wäre mal interessant zu wissen was Betriebsärzte so als relevante obere Grenze ansehen.GrüßeGerhard

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Online stephan61

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Re: Quo vadis - Hörgrenze
« Antwort #18 am: 27.03.2020 19:42 »
Hallo Gerhard,
prinzipiell hast Du recht. Aber gut hören hilft natürlich auch bei der oberen Grenze, der Abfall der Hörschwelle geht ja nicht so abrupt.
Wie hoch das war weiß ich momentan nicht so genau, die Kurven habe ich noch irgendwo. Jedenfalls wars ein ziemliches Gepiepse. Und der Ohrenarzt ging letztes Jahr ziemlich weit rauf, hab mich selber etwas gewundert wie hoch die Töne waren 😊
Viele Grüße Stephan
"It must schwing!"

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Offline Feierabendklampfer

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Re: Quo vadis - Hörgrenze
« Antwort #19 am: 29.03.2020 13:34 »
Moin
So ein Zufall, grad' letzte Woche hatte ich meinem Kollegen ein Frequenzgenerator-App vorgestellt. Und gleich mal getestet. Jo. Bei mir ist bei max. 13khz Ende, und ein jüngerer Kollege kann tatsächlich noch 15 kHz wahrnehmen. Nicht geeicht, aber schon mal eine Hausnummer.
Aber was aber ich anmerken wollte „gut hören“ ist nochmal was anderes. Wenn der Aufnehmer gut funktioniert ist das schon mal was, aber es kommt noch auf die „Software“ an. Sie bewertet was wir hören, setzt ein Signal in eine Information um. Und wir können erstaunlich gut selektiv hören, besser als analog dazu sehen.
Je länger ich auf diesem Planeten weile, desto mehr fällt mir auf das es Menschen gibt, welche die Fähigkeit verloren haben Geräusche emotional zu berwerten – dann wird erst Musik draus. Das betrifft auch Musiker. Meine aktuelle Countryband ist grad geplatzt weil der Sänger nach seiner Aussage Lautstärkeprobleme hatte. Das betraf aber auch die Geräusche die aus seiner  :-X Gitarrenbox kamen.
Jetzt wo ich's erwähne, hat vielleicht ein Leser in Personaluniuon Sänger/Gitarrist Lust im Raum KA-MA in einer Feieramp'-Band einzusteigen??? Bass-Gitarren-Schlagzeug ... Wir nennen es Country aber es ist mehr oldschool Gitarrenmusik aus den 70ern, als es weder Highgähn-Amps noch große Effektboards gab.  :bier:

Klampfergruß
Kinder betet Papi lötet!

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Offline Holzdruide

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Re: Quo vadis - Hörgrenze
« Antwort #20 am: 29.03.2020 17:54 »
Hallo

In meinen Lauschern fiept es nach früheren Messungen mit etwa 8800 Hz
Hören kann ich aber nur noch maximal 7200 Hz  ::)

Was mich besonders an den Hörtests bei diversen HNO Fachkaspern störte war dass die Lautstärke die der Kopfhörer maximal liefert gegen meinen Tinnitus ein schwacher Furz  :angel: ist. Die Herren glaubten mir nicht dass es bei mir noch lauter fiept - ich leider schon, und das erheblich lauter.

Dass der Tinnitus von übertriebener Lautstärke vom spielen / proben kommt kann ich absolut nicht glauben.
Wenn es wirklich laut war hatte ich Gehörschutz in den Lauschern, und als Jazzer übte ich sowieso meist akustisch bzw mit Leistungsarmen Amps eher nähe Zimmerlautstärke.

Gruß Franz

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Offline orange1969

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Re: Quo vadis - Hörgrenze
« Antwort #21 am: 30.03.2020 09:37 »
Morgen allerseits !

also der Reihe nach (wenn auch in gemischter Reihenfolge) :
... Link unter soundandrecording ...?
Diese Frequenzgangapplikationen gibt es zu Hauff - und die funktionieren auch recht gut (Löcher hab' ich zwar keine im Frequenzgang aber man merkt die Fletcher-Munson Kurve schon deutlich. - oder ist da wirklich was pegelmäßig krumm wie bei einer Banane - ich glaub's nicht)

Ich war vor ca. 2 Jahren mal auf einer Gesundheitsmesse. Da habe ich mal einen kurzen Hörtest machen lassen.
Mein Eindruck:
1. Angeblich ist mein Gehör von der Pegelsensitivität 10 Jahre älter als ich.
2. Die Akustikmediziner interessieren sich überhaupt nicht für den Bereich > 10kHz. Man hat den Eindruck denen geht es um den Sprachbereich.

Und die Anmerkung von Bierschinken die in Richtung "bestimmte Frequenzen macht Kopfweh" kann ich auch bestätigen. Oberhalb des hörbaren Bereiches spüre ich hohe Schallpegel noch als Druck auf den Ohren - auch wenn ich keinen Ton mehr höre. Und das kann einem auch auf den Zeiger gehen.

Die Sache mit dem Filter bei 30kHz "Eck"frequenz vom Jochen konnte ich bisher nicht nachvollziehen. Da könnte es höchstens sein,
- dass bis zu einer Oktave drunter die Höhen schon abgeschwächt wurden (-0,5dB statt -3dB ?)
- oder dass durch Phasenverschiebungen des 30kHz-Filters und des Antialiasing-Filters zusammen laut Additionstheorem Artefakte im Hörbereich erzeugt wurden
- oder eine Prise Intermodulationsfrequenzen (Differenzfrequenzen) im Hörbereich,
- oder dass durch's 30kHz-Filter hochfrequente Störgeräusche zusätzlich entfernt wurden, die sonst einen vitalen "swirl" verursacht hätten.

Also die Beobachtung, dass unterschiedliche Aufnahmegeräte, die doch dieselben Ergebnisse liefern sollten (laut Spec.) wahrnehmbare unterschiedliche akustische Schattierungen liefern, bezweifle ich überhaupt nicht.
Aber ich glaube immer noch, dass Unterschiede oberhalb der Hörschwelle von 20kHz (oder weniger) durch irgendwelche Effekte im Hörbereich wahrgenommen werden (z.B. also 2 Töne im Ultraschallbereich durch Schwebungsfrequenz im Hörbereich). Oder was bei akustischen Gitarren oder alten Lautsprechern manchmal vorkommt, dass die Saite 2mal hin und herschwingt aber Decke und Korpus es nur 1mal schaffen.

Waschmaschine ist fertig - jetzt muss ich Wäsche aufhängen.

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Offline cca88

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Re: Quo vadis - Hörgrenze
« Antwort #22 am: 4.04.2020 13:16 »
Morgen allerseits !

also der Reihe nach (wenn auch in gemischter Reihenfolge) :Diese Frequenzgangapplikationen gibt es zu Hauff - und die funktionieren auch recht gut (Löcher hab' ich zwar keine im Frequenzgang aber man merkt die Fletcher-Munson Kurve schon deutlich. - oder ist da wirklich was pegelmäßig krumm wie bei einer Banane - ich glaub's nicht)


SNIP



Die Sache mit dem Filter bei 30kHz "Eck"frequenz vom Jochen konnte ich bisher nicht nachvollziehen. Da könnte es höchstens sein,
- dass bis zu einer Oktave drunter die Höhen schon abgeschwächt wurden (-0,5dB statt -3dB ?)
- oder dass durch Phasenverschiebungen des 30kHz-Filters und des Antialiasing-Filters zusammen laut Additionstheorem Artefakte im Hörbereich erzeugt wurden
- oder eine Prise Intermodulationsfrequenzen (Differenzfrequenzen) im Hörbereich,
- oder dass durch's 30kHz-Filter hochfrequente Störgeräusche zusätzlich entfernt wurden, die sonst einen vitalen "swirl" verursacht hätten.

Also die Beobachtung, dass unterschiedliche Aufnahmegeräte, die doch dieselben Ergebnisse liefern sollten (laut Spec.) wahrnehmbare unterschiedliche akustische Schattierungen liefern, bezweifle ich überhaupt nicht.
Aber ich glaube immer noch, dass Unterschiede oberhalb der Hörschwelle von 20kHz (oder weniger) durch irgendwelche Effekte im Hörbereich wahrgenommen werden (z.B. also 2 Töne im Ultraschallbereich durch Schwebungsfrequenz im Hörbereich). Oder was bei akustischen Gitarren oder alten Lautsprechern manchmal vorkommt, dass die Saite 2mal hin und herschwingt aber Decke und Korpus es nur 1mal schaffen.

Waschmaschine ist fertig - jetzt muss ich Wäsche aufhängen.

Ich hab den Preamp ja noch und die Stellewo der Kondensator drin war müßte ich an den abgeschnittenen Drähtchen auch noch erkennen können... Wennich nur wüßte, was da damals drin war  ::)

Die Geschichte mit dem Antialiasing o.ä. denke ich - das geht wohl in die richtige Richtung.
Vielleicht hilft mir mein altes Digi001 da noch - der dürfte vom Session 8 noch nicht so weit weg sein. Mal unterschiedliche AD-Wandler und Samplingfrequenzen durchprobieren...

Mir ging es hauptsächlich darum: Wiedergabeverhalten ausserhalb des Hörbereichs kann einen Einfluß haben.

Und gleich noch für die Voodoo-Ecke... Der bestklingendste Fender, den ich kenn, hat auch den weitesten Frequenzgang....

bleibts g'sund

Grüße
Jochen