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Auslegung Verstärkungsstufen

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Offline punica

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Auslegung Verstärkungsstufen
« am: 3.11.2021 20:29 »
Hallo Miteinander,

mich beschäftigt gerade eine Frage, die mich immer wieder verfolgt und deren Antwort ich noch nicht gänzlich erkannt/ begriffen habe.
Ich hoffe Ihr könnt mir hier weiterhelfen.

Es geht um die Auslegung der Verstärkungsstufen in (einfachen) Verstärkerschaltungen, z.B. bei einem 5E3.
Ziel ist es ja aus dem kleinem Gitarrensignal ein möglichst großes unverzerrtes Ausgangssignal zu erhalten.
In dem Beispiel also zwei Vorverstärkerstufen V1 & V2 + PI und den Endstufen V3 & V4.

Wenn ich nun davon ausgehe, dass bei einer Röhre die Verzerrung beginnt, wenn die maximale Spannung der Verstärkung erreicht wurde, bedeutet das für mich, dass eine Verzerrung in den Endstufen nur erreicht werden kann, wenn die vorherigen Stufen noch nicht oder gerade am Limit sind. Also ist prinzipiell eine Vorstufenverzerrung ohne Endstufenverzerrung nicht möglich,wenn kein Spannungsteiler(z.B. Volume-Regler) dazwischen vorhanden ist. Mit einem Booster Pedal lässt sich die V1 gut übersteuern und über den Volume Regler V2 wieder auf ein saubere Verstärkung bringen, was ohne Master zwischen V2 und Pi bzw V3/4 so nicht möglich ist!?

Ich hoffe ihr versteht was ich meine und könnt etwas Licht ins Dunkle bringen.
Sobald ich die Grundlage verstanden habe würde ich das dann experimentell (Sinusgenerator und Oszi) am Verstärker nachzubilden.

LG
punica