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Seltsamer Anschluss an Dynacord DA15/N

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haebbe58:
nicht zwangsläufig.

Alte Telefonstecker aus Post-Vermittlungen waren gleich/ähnlich und die Buchsen hatten z.T. den Pin auch in der Mitte. Auch die alten BW Feld-Vermittlunegen hatten die. Der Stecker rastete dann natürlich nicht ein und das war bei denen auch nicht gewünscht. Das wäre bei den vielen Steckvorgängen auch nicht lange gutgegangen Die schoben ihn manchmal auch erst erst halb rein und da hing er dann in Bereitschaft (z.B. bei häufigen Vermittlunegn eines Kunden oder eines Empfängers) und dann bei Verbindungsherstellung erst ganz. Das ging dann viel schneller. Die " Damen vom Amt"  waren da teilweise extrem virtuos.

Kann man den genauen Innendruchmesser ermitteln? Wenn es die besagten 6,0 mm sind, dann trifft meine Vermutung wohl zu. Aber es dab damals ja auch noch keine Normen (die gibt es ja eigentlich bis heute nicht, genau genommen), wer weiss, was die damals verbaut haben. Meist einfach das, was verfügbar war.

schmitzalex:
Die alten Vermittlungsstecker sahen ebenfalls ander aus. Hier sieht man einen solchen Anschluss nocheinmal deutlich:
https://www.cliff-shadowsmeeting.eu/wp-content/gallery/dynacord-buizen-combo-met-code/Dynacord-DA15V-1957-rood-display..jpg

haebbe58:
okay, das Bild ist wirklich besser, hast recht. Ist wirklich ein Hohlstecker. Es waren damals ja extrem viele unterschiedliche Stecker verbreitet, deshalb meine Vermutungen. Hohlstecker hab ich in solchen Anwendungen allderdings noch gar nie gesehen. Im DA 15 waren fast immer Diodenbuchsen drin, auch für den TO1, oder schon Klinkenbuchsen.

Evtl. musst du halt passende Hohlstecker ausprobieren und dann ein Kabel damit anfertigen oder die Buchse austauschen durch eine gängige. Ersteres wäre wolh authentischer, da man nix am Gerät verändert (auch falls er nicht schon andereitig verbastelt ist), zweiteres wohl alltagstauglicher und evtl. auch mechanisch/NF-technisch sicherer.

schmitzalex:
Vom DA15 gab es mehrere Varianten. Die letzten von 1959-60 scheinen schon Diodenbuchsen gehabt zu haben. Bei Radiomuseum.org sind diverse Varianten angelegt, ob die Bilder immer richtig zugeordnet sind weiß ich natürlich nicht.

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