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Slo-Clone Wiederinbetriebnahme nach >10 Jahren

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Offline The Tube-Factor

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Re: Slo-Clone Wiederinbetriebnahme nach >10 Jahren
« Antwort #30 am: 6.03.2026 20:41 »
Danke für deine Antwort!  :topjob:
... ich suche weiter.

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Offline The Tube-Factor

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Re: Slo-Clone Wiederinbetriebnahme nach >10 Jahren
« Antwort #31 am: 25.03.2026 14:11 »
Ich denke ich bin einen kleinen bzw großen Schritt weiter: Der Amp pfeift bzw. zwitschert, wenn ich Presence auf Anschlag (voll auf) habe und Master weit offen. (Diese Settings hat man ja nicht alle Tage...) Das ganze verschwindet, wenn ich den Gainregler zudrehe. Da es auch im Crunch ist (hört sich dann aber eher wie brummen an), gehe ich mal davon aus, dass es von der Eingangsstufe kommt.
Grüße Jogi

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Offline The Tube-Factor

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Re: Slo-Clone Wiederinbetriebnahme nach >10 Jahren
« Antwort #32 am: 30.03.2026 19:51 »
Hallo!
Ich habe heute nochmal ein paar Dinge verbessert und ausprobiert, u.a. die geschirmten Kabel von den Gainpotis sauberer verlegt, mal das NFB Kabel als abgeschirmtes Kabel getestet- jedoch keine Änderung.
Dann habe ich mal den Preamp- Out meines Bugera 6262 an den Return des SLO angeschlossen und es klang gut, etwas leiser zwar als die Slo-Vorstufe aber gut.  Andersrum hat das leider nicht funktioniert, da der FX-Loop beim Bugera wohl nach dem MV sitzt- es war gleich extrem Laut.
Ich gehe jetzt davon aus, dass mein Amp ab FX-Return in Ordnung ist.
Danach habe ich alle Widerstände auf der Platine nochmal überprüft, Kondensatoren auch soweit möglich, Switching von VR1 und VR2 passt auch.

Im Moment habe ich nur diese Ideen was evtl. sein könnte:
- Der Slo Preamp überfährt den PI dermaßen, dass es  (unschön, harsch) zerrt.
- Es gibt ein Problem in der Spannungsversorgung des Preamps unter Last (im Leerlauf habe ich alle Spannungen da wo sie sein sollen)
- Masseproblem: Ich habe genau Joachims Masseschema befolgt- mit einem Unterschied: Meine Potigehäuse und Schalter haben Kontakt zum blanken Metallchassis. Alles andere (alle Buchsen) ist isoliert. Theoretisch sollte das aber nichts ausmachen...
Für Ideen, Input und Ähnliches bin ich dankbar.
LG Jogi

Edit: Habe gerade die Gattin zum Gitarre spielen genötigt. Bei starkem Anschlag fällt die Spannung an B3 von 351 auf 335V- ich hab allerdings keine Ahnung ob das im Rahmen ist. B4 fällt nur um ca 2-3V
« Letzte Änderung: 30.03.2026 22:02 von The Tube-Factor »

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Offline Stahlröhre

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Re: Slo-Clone Wiederinbetriebnahme nach >10 Jahren
« Antwort #33 am: 31.03.2026 02:39 »
Hallo,
spielst du den Verstärker laut oder eher bei Zimmerlautstärke? Die Stromaufnahme der Vorstufenröhren verändert sich über das Mittel kaum. Wenn die Kiste nicht gerade voll aufgerissen ist und die Endröhren das Netzteil stark belasten muss diese Spannung stehen wie eine eins. Ich tippe darauf, dass die Elkos durch sind und keine nenneswerte Kapazität mehr haben.
Dazu passt auch deine Beobachtung, dass der Verstärker pfeift oder brummt je nach Einstellung. Fehlt die Siebung können Mitkopplungen über die Versorgungsspannung entstehen, die sich in Oszillationen oder tiefrequenten Pumpen (sog. Motorboating) äußern.

Gönn dem Verstärker einen Recap der gesamten Netzteilelkos. Die Kondensatoren auf der 12V Schiene waren doch auch schon hinüber.
Wenn du ein LC Meter hast könntest du den Elko auch vorher noch mal messen.
Gruß,
Max

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Offline The Tube-Factor

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Re: Slo-Clone Wiederinbetriebnahme nach >10 Jahren
« Antwort #34 am: 31.03.2026 09:31 »
Hallo!

Das hatte ich vergessen zu erwähnen: Es sind tatsächlich überall neue Elkos drin- die 220uf hier von TT, der 47uf JJ und die auf dem Preamp Board  2x10uf (F&T) auch (alle vor Einbau gemessen, Werte passen). Ansonsten sind nur die Symmetrierwiderstände 220k noch alt und die UF5408 Dioden., sowie der Bias-Zweig. Da hatte ich nur nachgemessen. Den 10k Dropper Widerstand hatte ich schonmal durch einen 3 Watt-Typen ersetzt und der misst auch 10k- sonst würden meine Leerlaufspannungen ja schon nicht hinhauen.
Gespielt wurde bei sehr kleiner Lautstärke.
Evtl. tausche ich heute mal noch die PSU Platine mit einer alten.
Grüße Jogi

Edit: PSU Platine getauscht- null Änderung. Der Spannungsabfall am Siebelko bleibt gleich, auch wenn ich aufdrehe. Damit schließe ich die PSU-Platine und deren Komponenten nun endgültig aus. Hab auch mal alle Röhren AC (um den DC-Zweig auschließen zu können) geheizt- auch das macht keinen Unterschied, bis auf etwas mehr Brumm.
Es ist alles wie bisher: Lautstärke ist da, Gainregler funktionieren, aber der Klang ist einfach viel zu harsch und höhenlastig, es fehlt "Loudness" und Bass. Der Bass kommt über Depth- aber ohne geht gar nicht.
« Letzte Änderung: 31.03.2026 12:19 von The Tube-Factor »

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Offline The Tube-Factor

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Re: Slo-Clone Wiederinbetriebnahme nach >10 Jahren
« Antwort #35 am: 1.04.2026 18:00 »
Zum Glück habe ich gerade Urlaub ;D
Mein heutiges Experiment zum Thema Klangprobleme war, einen Preamp Out an den Schleifer des Masters vom OD zu löten (10k in serie). Zuerst hatte es nicht funktioniert, musste erst den LDR vom Crunch brücken. Aber um es kurz zu machen: der Harsche Klang kam weiterhin aus dem Poweramp des Bugera. Also definitiv vor dem Master zu suchen.
Vor dem Master gibt es beide Kanäle betreffend: V1b also gemeinsame 1. Stufe, FX-Loop, Tonestack . Leider habe ich aktuell keinen FX-Bypass verbaut, sonst könnte ich den schonmal auschließen. Aber der Bugera hat durch den Return ja gut geklungen. Deswegen kann ich ja Loop Return und Tonestack auschließen, oder?
Hat mir wer nen Tipp, wie ich testen kann, ob sich V1b "was einfängt"? Ein C von Gitter nach Kathode?
Kabel bewegen bringt schonmal nichts Reproduzierbares.
LG Jogi


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Offline carlitz

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Re: Slo-Clone Wiederinbetriebnahme nach >10 Jahren
« Antwort #36 am: 2.04.2026 08:39 »
...
Hat mir wer nen Tipp, wie ich testen kann, ob sich V1b "was einfängt"? Ein C von Gitter nach Kathode?
Kabel bewegen bringt schonmal nichts Reproduzierbares.
LG Jogi
Mann, Mann, Mann, schade das Du so weit wegwohnst, ich hätte totale Lust den Fehler mit Dir am Gerät zu finden......
If you don't know how to fix it, stop breaking it!

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Offline The Tube-Factor

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Re: Slo-Clone Wiederinbetriebnahme nach >10 Jahren
« Antwort #37 am: 2.04.2026 19:51 »
Tja das wärs! Warum musste ich nur auf die Alb ziehen... ::)

Ich hab heute nochma etwas probiert: Mittlerweile alle Potis vom Chassis isoliert. - Kein Unterschied.  Dann hab ich mal den Ausgang vom Tonestack aufs Treble-Potigehäuse kurzgeschlossen (nicht auf Masse, da isoliert), wenn ich jetzt die Leitungen vom PCB zum OD-Gain und Crunch/Clean-Schalter (beide nicht geschirmt) anfasse, fängt der Amp sofort an zu pfeifen.  Die geschirmten Leitungen NACH den Gainpotis machen das nicht. Da hört man zwar ein etwas höheres Zischen, aber es pfeift nicht.
Jetzt habe ich diese beiden Leitungen als Verdacht (würde ja zutreffen mit meiner Vermutung V1).  Bestimmt ist mein Aufbau/Leitungsführung einfach nicht clean genug im Vergleich zu Joachim und allen anderen bei denen das ohne Schirmung funktioniert.
@Carlitz: Du hast ja schon ein paar SLO's gebaut- wie führst du diese Leitungen aus?
LG Jogi

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Offline carlitz

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Re: Slo-Clone Wiederinbetriebnahme nach >10 Jahren
« Antwort #38 am: 4.04.2026 00:21 »
Tja das wärs! Warum musste ich nur auf die Alb ziehen... ::)

Ich hab heute nochma etwas probiert: Mittlerweile alle Potis vom Chassis isoliert. - Kein Unterschied.  Dann hab ich mal den Ausgang vom Tonestack aufs Treble-Potigehäuse kurzgeschlossen (nicht auf Masse, da isoliert), wenn ich jetzt die Leitungen vom PCB zum OD-Gain und Crunch/Clean-Schalter (beide nicht geschirmt) anfasse, fängt der Amp sofort an zu pfeifen.  Die geschirmten Leitungen NACH den Gainpotis machen das nicht. Da hört man zwar ein etwas höheres Zischen, aber es pfeift nicht.
Jetzt habe ich diese beiden Leitungen als Verdacht (würde ja zutreffen mit meiner Vermutung V1).  Bestimmt ist mein Aufbau/Leitungsführung einfach nicht clean genug im Vergleich zu Joachim und allen anderen bei denen das ohne Schirmung funktioniert.
@Carlitz: Du hast ja schon ein paar SLO's gebaut- wie führst du diese Leitungen aus?
LG Jogi

N'abend,

stell doch hier mal ein paar Bilder deines Aufbaus ein. Evtl. sehen wir dann Stellen, die optimierungsfähig sind.

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