Technik > Tech-Talk Fender
Immer noch Probleme mit 135 Watt Twin
dukesupersurf:
Hallo,
also ich hatte mal den 70W Bandmaster Reverb,der hatte für 2 6L6 auch die 220uF.Soweit wäre Dein Amp mit 4x6L6
in der Siebung unterdimensioniert.Aber die normalen Twins haben nur 70uF drin,die müßten dann ja ständig Ghostnotes produzieren.
Gäbe es denn noch irgendeinen Grund,warum die Anodenspannung bei Dir vielleicht unverhältnisstark einbricht?Hast Du mal die Leistungsaufnahme im Ruhestromfall gemessen?
Mal ganz exotisch:Hat der überhaupt Schirmgitterwiderstände?Ich hatte mal einen Amp ohne,weil die Röhren das früher wohl abkonnten.Oder schließ diese mal statt nach der UL-Methode an eine extra
Siebung an,wie bei den "normalen" Amps.Was passiert dann?
tschüß,Thomas
Motörkopf:
--- Zitat von: dukesupersurf am 17.09.2006 18:34 ---Aber die normalen Twins haben nur 70uF drin,die müßten dann ja ständig Ghostnotes produzieren.
Gäbe es denn noch irgendeinen Grund,warum die Anodenspannung bei Dir vielleicht unverhältnisstark einbricht?Hast Du mal die Leistungsaufnahme im Ruhestromfall gemessen?
Mal ganz exotisch:Hat der überhaupt Schirmgitterwiderstände?Ich hatte mal einen Amp ohne,weil die Röhren das früher wohl abkonnten.Oder schließ diese mal statt nach der UL-Methode an eine extra
Siebung an,wie bei den "normalen" Amps.Was passiert dann?
--- Ende Zitat ---
Hi Thomas,
habe mir mal die Schaltpläne der "anderen" Twins angeschaut - die haben ja alle noch eine Siebdrossel. Meiner hat ja keine....
Ich habe gerade die Gesamtstromaufnahme gemessen:
Standby off: 78,22W
Standby on, Eingänge kurzgeschloßen (kein Stecker drin): 155,2W
Hört sich eigentlich nicht so verkehr an, oder? An das, dass "irgend etwas" zu viel Strom benötigt und somit die Anodenspannung zu arg belastet wird, habe ich auch schon gedacht - aber was könnte das sein?
Weißt du ungefähr, wieviel Anodenstrom im Leerlauf fließen sollten? Dann würde ich diesen mal extra messen....
MfG
Johannes
dukesupersurf:
Hallo,
wenn der Standbyschalter nach den Ladeelkos kommt,
laß in aus und überbrücke ihn mit einem Strommessgerät.
Ua(Standby-on) x I sollte ca. 60-75W sein.Die mitgemessene Leistungsaufnahme der Vorstufe,Halltreiber fällt hier kaum ins Gewicht.
Das,was Du an der Steckdose abzüglich der Heizleistung gemessen hast(wenn es die Wirkleistung ist) passt da schon.
Eigentlich spielt die Brummspannung bei GegentaktAÜs eh keine Rolle,wenn die Vorstufe danach ausreichend gesiebt ist,und die brummt ja nicht bei Dir.
Die größeren Elkos kannst Du(ich nehm mal an,die neuen Dioden sind auch nicht die kleinsten) auf jeden Fall dran lassen.
Welche Farbe haben denn die Primärleitungen des AÜs an
den Pentodensockeln?(aber ob die mal jemand vertauscht hat,ich weiß nicht).
-wie verformt sich ein Rechtecksignal???
-ich vermute irgendwas stimmt mit dem AÜ/Schirmgittern nicht
du hast nicht zufällig ein USA-Modell mit unterdimensionierten elektronischem Vorschalttrafo?
tschüß,Thomas
Motörkopf:
--- Zitat von: dukesupersurf am 17.09.2006 21:29 ---Wenn der Standbyschalter nach den Ladeelkos kommt,
laß in aus und überbrücke ihn mit einem Strommessgerät.
Ua(Standby-on) x I sollte ca. 60-75W sein.
Eigentlich spielt die Brummspannung bei GegentaktAÜs eh keine Rolle,wenn die Vorstufe danach ausreichend gesiebt ist,und die brummt ja nicht bei Dir.
Die größeren Elkos kannst Du(ich nehm mal an,die neuen Dioden sind auch nicht die kleinsten) auf jeden Fall dran lassen.
Welche Farbe haben denn die Primärleitungen des AÜs an
den Pentodensockeln?(aber ob die mal jemand vertauscht hat,ich weiß nicht).
-wie verformt sich ein Rechtecksignal???
-ich vermute irgendwas stimmt mit dem AÜ/Schirmgittern nicht
du hast nicht zufällig ein USA-Modell mit unterdimensionierten elektronischem Vorschalttrafo?
--- Ende Zitat ---
Hallo Thomas,
habe gerade eben die Tipps von dir verfolgt, also:
-Die Primärleitungen des AÜ sind richtig angeschlossen. Habe die Farben mit denen im Schaltplan angegebenen verglichen.
-Nein, US Modell ist es keins - es ist das "normale" Exportmodell mit dem Voltage Selector
-Der Anodenstrom bei überbrücktem Standby Schalter beträgt genau 150mA * 486V = 72,9W! Hört sich eigentlich okay an, oder?
-Von dem Rechtecksignal (1 Khz) habe ich ein Bild gemacht. Da ich nicht genau weiß, wie dies aussehen sollten. Im Vergleich zum Rechteck von Generator sieht es sehr "verfremdet" aus....
Hmm, was gibt es nun noch für Möglichkeiten?
MfG und vielen Dank!
Johannes
Hannes:
Hallo!
Sollte der AÜ tatsächlich falsch herum angeschlossen sein, so würde es ordentlich schwingen, nicht nur Ghost-Notes produzieren!
Nur weil das Signal nach dem AÜ verzerrt ist hat das nichts zu bedeuten. Der AÜ begrenzt schließlich die Bandbreite, da muss das Rechteck verzerrt werden. Schau Dir das Signal mal an den Gittern der 6L6 an, besonders auch an den Schirmgittern.
Wenn alles nichts hilft, so bau den AÜ mal aus und messe den Übersetzungsfaktor sowie die Gleichstromwiderstände der Windungen.
Grüße,
Hannes
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