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Nochmal: Speaker für Deluxe Reverb

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Meikel:
Moin,

zum bereits diskutierten Thema hätte ich eine zusätzliche Frage:
ich würde mir gern einen Jensen P12R einbauen, der hat aber nur 25 Watt, oder einen C12Q mit 35 Watt.
Spielen tue ich im Moment aber nur "im Wohnzimmer", also nie volle Kanne. Das dürfte dem P12R ja also nicht schaden, oder sollte man doch lieber zum leistungsmässig nächstgrösseren P12Q greifen? Wie wirken sich die LP soundmässig aus, also Alnico vs. Keramik? Gibt es hierzu eine Speaker-FAQ oder ähnliches?

Gruß Michael


Dirk:
Hallo,

die P-Serie würde ich verwenden wenn der Verstärker primär Clean gespielt wird und wie die alten Fender klingen soll. Wenn es aber auch etwas Crunch sein soll wäre die C-Serie die bessere Wahl. Aber das ist wie immer alles eine Geschmackssache.
Interessant in den Fender sind auch die Eminence LS - Red Fang als Beispiel ist eine sehr gute Alternative.

Gruß, Dirk

Lupinello:
Servus,

in einen amerikanischen Amp kommt meiner Meinung nach nur ein amerikanischer Speaker!
Derzeit sehe ich da nur gewisse Weber-Speaker oder landläufige Jensens...evtl gar ToneTubby-Ceramik.
Ein Eminence ist derzeit bestenfalls ein amerikanischer Speaker-Nachbau ohne wirkliche Eigencharakteristik.
Wenn er gar englische Tendenzen annehmen will (Red Fang), ist er in einem Fender imo völlig unakzeptabel.
(Nur meine völlig unabhängige Meinung).
Die Tendenz von Fender, in verzerrungsfreundliche Neuentwicklungen gar den V30 einzubauen, ist ein Problem des Herstellers und nicht meines.

Nichts für Ungut!

Viele Grüße

da Woifi

7enderman:
Hi,
in einen Deluxe gehört ein C12Q, wenn es denn eine Jensen Nomenklatur sein soll.
Ich würde Dirk übrigens wehement wiedersprechen wollen.
Die Ceramics sind meiner Erfahrung nach die edler und cleaner klingenden Speaker, während die AlNiCo Versionen viel früher zerren, den Sound bei hohen Lautstärken massiv mit formen und deutlich komprimieren.
Der C12Q (also Ceramic) ist übrigens Dlx Reverb Erstausrüstung der allerersten Exemplare gewesen.

Da moderne Jensen mit den alten soviel zu tun haben wie Milchkühe mit Eiskunstlaufen und 40Jahre alte Speaker höchstens noch zur Wertsteigerung alter Vintageschätze taugen würde ich dringend zu einem Weber raten.
Der echte C12Q Clone wäre der 12F125-A.
Ich würde Dir aber zu einem 12F150 mit slight doping (Gummierung des Randes) raten.
Der verschafft dem Amp wirklich Reserven, Größe und ein ordentliches low End woran der kleine ja sonst eher krankt.

Dirk:

--- Zitat von: 7enderman am 20.03.2007 12:13 ---Ich würde Dirk übrigens wehement wiedersprechen wollen.

--- Ende Zitat ---

Klar, das kannst du gerne  ;D
Na, das "Problemchen" dass halt zu der ganzen Sache dazu kommt ist eben auch der Amp und die Gitarre / PU, die FX etc aber dafür haben wir dieses Forum hier damit ein Erfahrungsaustausch statt finden kann. :bier:

Gruß, Dirk

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