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Fender Concert 60W auf ca.20 Watt drosseln (mit 6V6 anstatt 6L6)

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TLausK:
Hallo,

danke erst mal für die Tipps.

Mir geht es da eigentlich um was Anderes:

Ich bin mittlerweile von dem 6V6 Sound in Gegentakt-Endstufe begeistert (EL-84 sind mir zu dünn und scharf) und denke, daß es keinen großen Aufwand bedeutet, diesen Amp dementsprechend umzubauen.
Natürlich nur in dem Maße, daß der Urzustand leicht wieder hergestellt werden kann.
  Wer schon mal einen Princeton Reverb II (einer der kleinen Brüder) gehört hat, weiß vielleicht was ich meine.   ;D
Leider fehlt mir noch das umfassende Wissen bezüglich Gegentakt-Endstufe, um den Umbau ohne Eure Hilfe durchzuführen.

Gruß
Thomas

Ramarro:
Hi,

auf jeden Fall brauchst Du für die 6V6 eine niedrigere Anodenspannung. Dein NT hat ja Mittelanzapfung, also schau Dir doch mal die Scdhaltung vom "The Twin" an, wie die das machen mit der Umschaltung. Die Vorstufen bleiben dabei unberührt, wenn ich mich recht erinnere.

Grüße,
Rolf

Dirk:
Hallo,

wenn Du da jetzt JJ 6V6 Röhren reinbaust dann wird keinerlei Umbau notwendig sein, ausser ggf. Änderungen am Bias bzw am Bias-Zweig. Die JJ 6V6 vertragen höhere Anodenspannungen als andere 6V6 und viele Kunden von mir verwenden JJ 6V6 an stelle von 6L6 in ihren Fender Verstärkern.
Aber: der Princton AÜ ist ein anderer als der vom Concert, was sich auf den Klang auswirken könnte. Von daher also ausproieren und selbst entscheiden.

Zum Thema Anodenspannungen weil Ramarro das angesprochen hat: solange die Röhre nicht überlastet wird kann man da auch höhere Anodenspannungen anlegen. Es gibt da zum Beispiel Verstärker die 6L6 mit 700 V an der Anode anfahren. Wichtig hierbei ist dass die maximale Anodenverlustleistung nicht überschritten wird und wenn in der Spec jatzt 500 V steht, dann wird die Röhre bei 501 V nicht durchhauen - da ist auch immer noch eine Sicherheit eingerechnet was alleine schon wegen Netzschwankungen notwendig ist. Problematischer und eine grosse Schwachstelle (heutzutage) sind die Schrimgitter. Hier bitte gut drauf achten, dass die anliegenden Spannungen im grünen Bereich sind; bei Bedarf mittels Widerstände weiter absenken.

Gruß, Dirk

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